Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1928-1933
Entstehung
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RM 74.000 waren, bei jetzt rund RM 160.000.
Der Magistrat wird beauftragt sofort bei der Regierung alle Schritte zu unternehmen, um hier sofort eine durchgreifende Änderung zu erreichen.
Die Stadtverordneten der Zentrumspartei. Gez. M. Eberz, Nikolaus Kespe, Willy Hisgen,
Jacob Reif, Burg, Hannappel, J.Trümper, Anton Ickenroth.
Herr Bürgermeister teilt mit, dass er bereits alle möglichen Schritte zur Erhöhung des bisherigen Staatszuschusses für das Gymnasium durch persönliche Vorsprache bei dem Herrn Oberpräsidenten in Kassel und dem Präsidenten des Provinzialschulkollegiums unternommen habe. Hierzu sprachen noch die Herren Stadtverordneten Stern und Rademacher.
Die Entschließung wurde alsdann einstimmig angenommen und dem Magistrat zur weiteren Veranlassung überwiesen.

B. Vertrauliche Sitzung

5. Besoldungsneuregelung ab 1. Okt. 1927
Nach Bekanntgabe des Inhalts der von der Verwaltung aufgestellten Besoldungslisten durch Herrn Stadtverordneten Vorsteher wurde folgendes beschlossen:
Die Beamten, Beamtenanwärter, ständige Angestellten, Wartestandsbeamten, Ruhestandsbeamten und Beamtenhinterbliebenen der Stadtverwaltung Montabaur einschl. Polizeiverwaltung, Elektrizitätswerk, Wasserwerk. Förster des Gymnasiums, der Berufsschule und der Katharinenschule werden mit Wirkung vom 1. Oktober 1927 ab nach den für die preußischen Staatsbeamten jeweils geltenden Vorschriften unter dauernder Gleichstellung der Beamten mit den planmäßigen Beamten derjenigen staatlichen Besoldungsgruppe, in die sie nach der von der Verwaltung aufgestellten Besoldungslisten, die als Besoldungsordnung gelten, eingestuft sind, besoldet. Dabei erhalten nicht gehaltsfähige Zulagen:
Bürgermeister Roth
600,- RM jährlich