Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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Entwicklung der Schulfrage. Das beschlossene Projekt des Schulneubaues sei die einzige vorteilhafte Lösung, daß er an Hand von Zahlen nachweist. Auch müsse man Politik auf weite Sicht üben und alles versuchen, für das eingegangene Lehrerseminar etwas in die Stadt Montabaur zu bekommen, ob Franziskaner, ein Erholungsseim oder irgend etwas anderes. Käme aber die Volksschule in das Seminargebäude, so sei keine Möglichkeit mehr gegeben einen Ersatz für das eingegangene Seminar zu bekommen.
Herr Bürgermeister weist nochmals darauf hin, daß mit Errichtung der 8. Lehrstelle, die im nächsten Jahr bestimmt von der Regierung gefordert würde, die Staatszuschüsse in Fortfall kämen. Es müsse daher alles versucht werden, auf die billigste Art zu bauen. Im Jahre 1922 seien bereits Beschlüsse der städt. Körperschaften über einen Erweiterungsbau der Volks-schule an der Koblenzer Straße gefaßt worden, aber nicht zur Ausführung gekommen.
Die Herren Stadtverordneten Rademacher, Germann und Trümper nahmen nochmals zur der Angelegenheit Stellung. Es wurde Schluß der Debatte beantragt und folgendes Mißtrauensvotum einstimmig angenommen: „Die Herren Magistratsmitglieder Nink und Sahm besitzen nicht das Vertrauen der Stadtverordneten-Versammlung.“
Die Stadtverordneten Versammlung ging auf Antrag des Herrn Stadtverordneten Rademacher über zwei Eingaben des Wirtschaftspartei ohne Debatte zur Tagesordnung über.
Hierauf wird die Sitzung geschlossen.
 
Der Stadtverordnetenvorsteher:
 
die Stadtverordneten:
Dr. Teves
Willi Hisgen
M. Eberz
Rademacher

Ba.