Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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den Löschungsarbeiten gezollt.
Unter anderem wünscht Herr Stadtv. Nink die Vermehrung der Hydranten und weist auf die Mängel der vorhandenen Hydranten hin. Herrn Stadtv. Eberz schließt sich ebenfalls den Vorschlägen des Herrn Stadtv. Vorstehers an und empfiehlt insbesondere die Anlegung von Bassins, ferner die Sirenen solange ertönen zu lassen wie Gefahr besteht, und genügend Leute zum Pumpen zur Verfügung zu stellen, den städt Beamten und den Feuerwehrleuten pol. Befugnis beizulegen. Herr Stadtv Nink empfiehlt auch an Stadtv. für den Brandfall polizeiliche Befugnis zu geben (Weiße Binde)
In der weiteren Aussprache wurde noch gewünscht, die Pechfackeln zu ergänzen. Auch soll der Magistrat ständig darüber wachen, daß sämtliche Geräte stets in Ordnung sind.
Es wurde alsdann beschlossen: Der Magistrat möge mit Hilfe des Herrn Stadtbaumeisters eine entsprechende Vorlage machen.
Herr Mag. Schöffe Eisel empfiehlt die Anschaffung einer Motorspritze auf städtische Kosten; also ohne Beteiligung des Kreises, denn nur dadurch käme die Spritze nach Montabaur zu stehen und stände uns jederzeit zur Verfügung.
Herr Stadtv. Hisgen beantragt, noch eine Lampe am Eingang des alten Marktplatzes anzubringen. Herr Stadtv. Germann schließt sich dem an. Herr. Stadtv. Rademacher stellt unter andern anheim, die Hydrantenstellen mit farbigen Birnen zu kennzeichnen.
Es wird mitgeteilt, daß Herr Landrat versprochen habe, zum Aufbau des Hauses Busch 3.000,- RM Hauszinssteuer-Darlehen zur Verfügung zu stellen. Für die übrigen Fälle soll besonderne Vorlage gemacht werden.
Beschlossen wurde sodann noch:
  1. Für die entstandenen und noch entstehenden Unkosten (Speisen und Getränke für die Feuerwehren, Nachtwache u.s.w.) werden bis zu 1.500 RM bewilligt.
  2. Eine Motorspritze wird auf städtische angeschafft. Die Fabrik
    Magieros wird empfohlen.