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Gesundheit in schwerer und schwerster Zeit in den Dienst der Stadt gestellt hat, namens des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung innige Worte des Dankes und wünscht, daß sein Name in der Geschichte der Stadt Montabaur stets an ehrenvoller Stelle stehen möge.
Herr Stadtverordnetenvorsteher begrüßt nun den Herrn Bürgermeister Roth und hält ihn für diesen neu angetretenen überaus schweren Posten für den geeigneten Mann und sei überzeugt, daß er diesen Posten voll und ganz ausfüllen werde. Er sei ein Kind des Volkes, sei in den Volkskreisen aufgewachsen und demzufolge auch wohl für das Volk, das heute gerade so schwer daniederliege, als einzig richtiger Mann geschaffen, für das zu wirken, dem auch er entstamme. Er kenne die Not des Volkes aus seinem langjährigen Arbeitskreis als Mitglied des Reichstages, des Kommunallandtages, des Landesausschusses, als damaliger Vertreter des ausgewiesenen Landrats, bis er selbst auch als Ausgewiesener von diesem Posten weichen mußte. Er stehe somit mit der Bürgerschaft in engster Verbindung und werde ihm auch seitens des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung eine Stütze in der überaus schwierigen Arbeit zuteil werden. Mit der zuversichtlichen Hoffnung, daß der jetzige Bürgermeister in gutem Einverständnis mit der Verwaltung den jetzt noch ziemlich dornigen Weg ebnen werde, schließt Herr Dr. Teves seine Begrüßungsrede und gibt dem Wunsche Ausdruck, daß unter dem nunmehrigen Bürgermeister die Stadt Montabaur auf ruhigem, sicheren Wege einer besseren und für die Stadt gesunden Zukunft entgegen gehen möge.
Herr Oberregierungsrat Bieser dankt für den freundlichen Willkommensgruß und entbietet die Grüße des Herrn Regierungspräsidenten. Er führt den Herrn Bürgermeister Roth in sein Amt ein, verpflichtet ihn durch Handschlag unter Bezugnahme auf den bereits als Kreisdeputierter geleisteten Diensteid. Er hebt ins besondere hervor, daß es gerade die kleinen Gemeinden und Städte seien, deren Verwaltung sich schwieriger als die der größeren Städte auswirke. Besonders hart leide die Stadt Montabaur an der Armut des Westerwaldes, mit seiner großen Zahl von Erwerbslosen. Er spricht dann dem Herrn Beigeordneten Gehling namens des Herrn Regierungspräsidenten für die geleisteten überaus schwierigen Dienste ganz besondere Anerkennung aus. Er weist darauf hin, daß trotz der vielfach gegenteiligen Ansicht, die Selbstverwaltungskörper in den Gemeinden und kleineren Städten überaus schwierige und nicht als gering
Herr Stadtverordnetenvorsteher begrüßt nun den Herrn Bürgermeister Roth und hält ihn für diesen neu angetretenen überaus schweren Posten für den geeigneten Mann und sei überzeugt, daß er diesen Posten voll und ganz ausfüllen werde. Er sei ein Kind des Volkes, sei in den Volkskreisen aufgewachsen und demzufolge auch wohl für das Volk, das heute gerade so schwer daniederliege, als einzig richtiger Mann geschaffen, für das zu wirken, dem auch er entstamme. Er kenne die Not des Volkes aus seinem langjährigen Arbeitskreis als Mitglied des Reichstages, des Kommunallandtages, des Landesausschusses, als damaliger Vertreter des ausgewiesenen Landrats, bis er selbst auch als Ausgewiesener von diesem Posten weichen mußte. Er stehe somit mit der Bürgerschaft in engster Verbindung und werde ihm auch seitens des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung eine Stütze in der überaus schwierigen Arbeit zuteil werden. Mit der zuversichtlichen Hoffnung, daß der jetzige Bürgermeister in gutem Einverständnis mit der Verwaltung den jetzt noch ziemlich dornigen Weg ebnen werde, schließt Herr Dr. Teves seine Begrüßungsrede und gibt dem Wunsche Ausdruck, daß unter dem nunmehrigen Bürgermeister die Stadt Montabaur auf ruhigem, sicheren Wege einer besseren und für die Stadt gesunden Zukunft entgegen gehen möge.
Herr Oberregierungsrat Bieser dankt für den freundlichen Willkommensgruß und entbietet die Grüße des Herrn Regierungspräsidenten. Er führt den Herrn Bürgermeister Roth in sein Amt ein, verpflichtet ihn durch Handschlag unter Bezugnahme auf den bereits als Kreisdeputierter geleisteten Diensteid. Er hebt ins besondere hervor, daß es gerade die kleinen Gemeinden und Städte seien, deren Verwaltung sich schwieriger als die der größeren Städte auswirke. Besonders hart leide die Stadt Montabaur an der Armut des Westerwaldes, mit seiner großen Zahl von Erwerbslosen. Er spricht dann dem Herrn Beigeordneten Gehling namens des Herrn Regierungspräsidenten für die geleisteten überaus schwierigen Dienste ganz besondere Anerkennung aus. Er weist darauf hin, daß trotz der vielfach gegenteiligen Ansicht, die Selbstverwaltungskörper in den Gemeinden und kleineren Städten überaus schwierige und nicht als gering

