Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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Die vom Reich gewährten Unterstützungen sind sehr niedrig bemessen. Er ist daher Pflicht der Gemeinden, Zuschüsse zu den Reichsunterstützungen zu gewähren. In Erwägung gezogen wurde, diese Unterstützungen in Form von Lebensmitteln (Hülsenfrüchte, Fett usw.) zu gewähren.
Städtische Geldmittel stehen nicht zur Verfügung. Durch die Unterstützungen der letzten Wochen ist bereits eine Schuldenlast von 40.000 Billion entstanden. Zur Aufnahme weiterer Kredite ist keine Kasse bereit. Wenn nun s. Zt. mit Mitteln der Erwerbslosenfürsorge Häuser errichtet wurden, was bei uns der Fall ist, so können diese auch wieder zu dem gleichen Zweck verwendet werden. Beim Verkauf der beiden im Rohbau befindlichen Häuser im Tiergartengelände ist zu berücksichtigen, daß dadurch vielleicht 4 Wohnungen für hiesige Familien verloren gehen. Wenn auch die Wohnungsnot z. Zt. groß ist, so ist die Not der Erwerbslosen bedeutend größer. Unter Berücksichtigung dessen wird daher beschlossen, die beiden genannten Doppelwohnhäuser gegen sofortige Bezahlung zum Verkauf anzubieten. Mit Herrn Handelsschulleiter Bach soll wegen Verkauf der Selekta ebenfalls in Verbindung getreten werden.

2. Zu dem bei der Nass. Landesbank aufgenommenen Kredit von 5.000 Billionen
erklärt die Stadtv.-Versammlung sich einverstanden.

3. Auf Grund des schlechten Ergebnisses der letzten Holzfüllung, die im Tagelohn ausgeführt und bei der die Werbungskosten bedeutend mehr betrugen als der Erlös der Versteigerung beschließt die Stadtverordneten -Versamm-