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Stadtverordnetensitzung vom 22. April 1922
Amtseinführung des Herrn Bürgermeisters Mönig
Anwesend waren:
1) Herr Regierungspräsident Dr. Momm,
2) Herr Landrat Bertuch,
3) Herr Bürgermeister Mönig,
4) Herr Stadtverordnetenvorsteher Dr. Teves,
die Herren Beigeordneten Bahl und Gaul,
die Herren Magistratsschöffen Germann, Philippi und Dr. Wentrup,
die Herren Stadtverordneten Burg, Eisel, Eberz, Dr. Froning,
Gehling, Ickenroth, Intra, Lenaif, Lenz, Dr. Marx, Müller,
Roßbach, Stern, Weyer, Wilhelmy
sowie Frau Stadtverordnete Windeck.
Im schön geschmückten Rathaus wurde der Herr Regierungspräsident
durch Herrn Bürgermeister Mönig namens des Magistrats
der Stadt und ihrer Einwohner herzlich begrüßt und
willkommen geheißen. Namens der Stadtverordneten-Versammlung
begrüßt der Stadtverordnetenvorsteher, Herr Rechtsanwalt und Notar
Dr. Teves, den Herrn Präsidenten und spricht ihm herzlichen Dank
für sein Erscheinen aus. Der Herr Regierungspräsident dankte
herzlichst. Mit Freuden sei er hierhergekommen. Montabaur
erwecke in ihm angenehme und liebe Erinnerungen. Es sei
ihm eine angenehme und liebe Pflicht, die Interessen der
Stadt zu fördern. Er begrüße den neuen Bürgermeister mit
aufrichtigem Wunsche. Das Amt stelle besondere Anforderungen
nicht nur an die Fähigkeiten eines geschulten Verwaltungsbeamten,
sondern auch an die Kenntnisse der Wege der wirtschaftlichen
Entwicklung. Eine der ersten Sorgen der Städte sei die Bekämpfung
der Finanznot. Was uns retten könne, sei Arbeit. Nur sie die
eigene Tüchtigkeit und eigene Leistung könnten uns von der
gegenwärtigen Not befreien. Das Deutsche Volk erkenne das mehr
und mehr. Trotz der Not der Zeit solle in der städtischen Verwaltung
der Geist des Optimismus herrschen. Herr Bürgermeister Mönig
Stadtverordnetensitzung vom 22. April 1922
Amtseinführung des Herrn Bürgermeisters Mönig
Anwesend waren:
1) Herr Regierungspräsident Dr. Momm,
2) Herr Landrat Bertuch,
3) Herr Bürgermeister Mönig,
4) Herr Stadtverordnetenvorsteher Dr. Teves,
die Herren Beigeordneten Bahl und Gaul,
die Herren Magistratsschöffen Germann, Philippi und Dr. Wentrup,
die Herren Stadtverordneten Burg, Eisel, Eberz, Dr. Froning,
Gehling, Ickenroth, Intra, Lenaif, Lenz, Dr. Marx, Müller,
Roßbach, Stern, Weyer, Wilhelmy
sowie Frau Stadtverordnete Windeck.
Im schön geschmückten Rathaus wurde der Herr Regierungspräsident
durch Herrn Bürgermeister Mönig namens des Magistrats
der Stadt und ihrer Einwohner herzlich begrüßt und
willkommen geheißen. Namens der Stadtverordneten-Versammlung
begrüßt der Stadtverordnetenvorsteher, Herr Rechtsanwalt und Notar
Dr. Teves, den Herrn Präsidenten und spricht ihm herzlichen Dank
für sein Erscheinen aus. Der Herr Regierungspräsident dankte
herzlichst. Mit Freuden sei er hierhergekommen. Montabaur
erwecke in ihm angenehme und liebe Erinnerungen. Es sei
ihm eine angenehme und liebe Pflicht, die Interessen der
Stadt zu fördern. Er begrüße den neuen Bürgermeister mit
aufrichtigem Wunsche. Das Amt stelle besondere Anforderungen
nicht nur an die Fähigkeiten eines geschulten Verwaltungsbeamten,
sondern auch an die Kenntnisse der Wege der wirtschaftlichen
Entwicklung. Eine der ersten Sorgen der Städte sei die Bekämpfung
der Finanznot. Was uns retten könne, sei Arbeit. Nur sie die
eigene Tüchtigkeit und eigene Leistung könnten uns von der
gegenwärtigen Not befreien. Das Deutsche Volk erkenne das mehr
und mehr. Trotz der Not der Zeit solle in der städtischen Verwaltung
der Geist des Optimismus herrschen. Herr Bürgermeister Mönig

