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verband in Wiesbaden Verhandlungen über die Pflasterung der
genannten Straße geführt. Durch die Folge des Krieges ist
die Ausführung bis jetzt unterblieben. Mit Rücksicht
auf den starken Autoverkehr und die damit verbunde-
ne Staubentwickelung, dessen Übelstand man die Bewohner
der Straße sowie den Insassen des Brüderhauses nicht mehr
zumuten kann, sowie auf den schlechten Zustand der
Straße, wurde neuerdings der Ausführung wieder näher getreten.
Der Herr Landeshauptmann ist bereit, die auf
275.000 Mark veranschlagte Pflasterung der Straße
durchzuführen, in der Voraussetzung, daß die Stadt sich
verpflichtet, zu den Kosten der Kennel und des Banketts
einen Beitrag von 65.000 Mark, zahlbar in 10
gleichen Jahresraten und zuzüglich 4% Zinsen des
Restes der Schuldsumme leistet.
Nach längerer Aussprache wurde der Antrag
nach dem Vorschlag des Magistrats genehmigt. Der
Magistrat wurde ersucht, dahin zu wirken, daß
geeignete Pflastersteine verwendet werden.
Die Anlieger haben nach dem dies bezügl.
Ortsstatut 1/4 der Kosten, die durch die Neuanlage des
an ihr Grundstück grenzenden Bürgersteiges einschl.
der Bordsteine und Rinnen entstehen, zu tragen.
In der Aussprache wurde gleichzeitig der
Antrag eingebracht, den Teil der Plötzstraßte vom kath.
Pfarrhaus bis zum Färberbach zu erneuern. Hierzu
könnten die in der Koblenzerstraße frei werdenden
Pflastersteine verwendet werden. Es ist in
Aussicht genommen, die Durchführung im Laufe des
nächsten Jahres zu erledigen.
Herr Stadtverordneten-Vorsteher erhebt Bedenken
gegen die Verpflichtung der Anlieger zur Tragung
eines Teiles der Kosten. Bei dem kürzlichen Ausbau
der Bahnhofstraße sei dies nicht verlangt worden.
Der Magistrat teilt mit, daß dies noch
nachträglich geschehen werde. Es sei durch Verschulden
eines Beamten unterblieben.
genannten Straße geführt. Durch die Folge des Krieges ist
die Ausführung bis jetzt unterblieben. Mit Rücksicht
auf den starken Autoverkehr und die damit verbunde-
ne Staubentwickelung, dessen Übelstand man die Bewohner
der Straße sowie den Insassen des Brüderhauses nicht mehr
zumuten kann, sowie auf den schlechten Zustand der
Straße, wurde neuerdings der Ausführung wieder näher getreten.
Der Herr Landeshauptmann ist bereit, die auf
275.000 Mark veranschlagte Pflasterung der Straße
durchzuführen, in der Voraussetzung, daß die Stadt sich
verpflichtet, zu den Kosten der Kennel und des Banketts
einen Beitrag von 65.000 Mark, zahlbar in 10
gleichen Jahresraten und zuzüglich 4% Zinsen des
Restes der Schuldsumme leistet.
Nach längerer Aussprache wurde der Antrag
nach dem Vorschlag des Magistrats genehmigt. Der
Magistrat wurde ersucht, dahin zu wirken, daß
geeignete Pflastersteine verwendet werden.
Die Anlieger haben nach dem dies bezügl.
Ortsstatut 1/4 der Kosten, die durch die Neuanlage des
an ihr Grundstück grenzenden Bürgersteiges einschl.
der Bordsteine und Rinnen entstehen, zu tragen.
In der Aussprache wurde gleichzeitig der
Antrag eingebracht, den Teil der Plötzstraßte vom kath.
Pfarrhaus bis zum Färberbach zu erneuern. Hierzu
könnten die in der Koblenzerstraße frei werdenden
Pflastersteine verwendet werden. Es ist in
Aussicht genommen, die Durchführung im Laufe des
nächsten Jahres zu erledigen.
Herr Stadtverordneten-Vorsteher erhebt Bedenken
gegen die Verpflichtung der Anlieger zur Tragung
eines Teiles der Kosten. Bei dem kürzlichen Ausbau
der Bahnhofstraße sei dies nicht verlangt worden.
Der Magistrat teilt mit, daß dies noch
nachträglich geschehen werde. Es sei durch Verschulden
eines Beamten unterblieben.

