Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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a) Verträge mit dem Bezirksverband. Die
Versammlung erklärt sich mit der Beibehaltung des
Vertrages zwischen dem Kreis und dem Bezirks-
Verband betr. die Unterhaltung der chaussierten
Viszinalwege und Zahlung der erhöhten Gebühren
einverstanden.
Es besteht ferner eine Anzahl Verträge
zwischen dem Bezirksverband und der Stadtgemeinde
Montabaur betr. Wegeanschlüsse und Lichtleitungen
an der Bezirksstraße. Die hiernach zu zahlenden
Anerkennungs- und Benutzungsgebühren sind nach
den Beschlüssen des Kommunallandtages teilweise
um das 10- fache erhöht worden. Die Versammlung
ist mit der Erhöhung der Anerkennungsgefahren
einverstanden, dagegen nicht mit der
Zahlung der Benutzungsgebühren, da sie eine
Erschwerung der Unterhaltung nicht anerkennen
kann. Sie ist ferner der Ansicht, daß diese
Erhöhungen ungesetzlich sind. Auch wird zur
Sprache gebracht, daß seitens einzelner Gemeindeverbände
im Verwaltungsstreitverfahren hiergegen vorgegangen
wird. Der Magistrat wird daher beauftragt, die Zahlung
der Benutzungsgebühren abzulehnen.

b) Die Besoldung der Lehrerin an der Selekta
Fräulein Kronenberger wird auf Grund der gesetzlichen
Bestimmungen nach Gruppe VIII der preussischen
Besoldungsordnung festgesetzt.

c) Der Ankauf einer neuen Adler Schreibmaschine
für das Bürgermeisteramt wird genehmigt.

d) Die Anstellung des Kriegsbeschädigten (In-
haber des Anstellungsscheines) Wilhelm Kespe von
hier als Polizeinachtwächter wird genehmigt.