Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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baumeisters Gaul zu diesem Zweck zu beantragen.
Sollte letzterer nicht abkömmlich sein, so soll die
Überweisung eines geeigneten Vertreters beim
Herrn Regierungspräsidenten in Wiesbaden erbeten
werden.

II. Wasserversorgung
Nach den bisherigen Beschlüssen über die Er-
weiterung der städt. Wasserleitung sollten neue
Quellen erschöpft und dieses so genommene Wasser
der Stadt zugeführt werden. Die Schürfarbeiten sind
bereits im Gange und im Wesentlichen beendet. Nach
den letzten Feststellungen sind an 130 Kubikmeter
Wasser gewonnen worden. Nach einem neuen
Gutachten ist weiter vorgesehen, eine Pumpstation in
den Aubachwiesen oder in dem Wiesental am
Stadtbach – zwischen dem Fürstenweg und dem Grenzweg
Montabaur-Horressen - zu errichten. Hierdurch
will man den Wasserbedarf für alle Fälle auch
noch über Jahrzehnte hinaus decken und insbesondere
erreichen, daß im Falle eines Brandes genügend
Löschwasser und der nötige Druck vorhanden ist.
Gegen die Errichtung der Pumpanlagen in
den Aubachwiesen werden Bedenken erhoben, weil
dieselben im Überschwemmungsgebiet des Aubaches
liegen. Letzteres nimmt die Abwässer von Wirges,
Dernbach und der Fabrik Osmose auf, und es
besteht die Gefahr, daß auch das Grundwasser der
Aubachwiesen durch diese Abwässer verunreinigt
werden kann. Die Versammlung lehnt deshalb
diesen Vorschlag ab und erörtert die Anlage am
Tiefbrunnen im Wiesental am Stadtbach.
Über die Fragen:
1) Soll die Pumpstation allein errichtet werden?
2) Soll das Wasser der Isbertslust der Stadt zu-