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die Gesellschaft das Gymnasium evtl. schon am 1.4.1921
übernimmt, mindestens aber bis zu diesem Zeitpunkt das
Konvikt erwirbt. Letzteres soll zum Preise von 750.000,- Mark
angekauft werden, wozu die Stadt einen Zuschuß von
100.000,- Mark geben soll, der sich im Wege der Verhandlung
vielleicht noch ermäßigen läßt. Zuerst war ein viel höherer
Betrag gefordert. Durch längeres Verhandeln ist es jedoch ge-
lungen, diesen Preis zu erzielen. Die Stadt stellt das Gebäude
des Gymnasiums einschl. Inventar dem Orden zur Verfügung.
Es wird aber ausdrücklich vorbehalten, daß bei einer
evtl. Verdrängung des Ordens das Gebäude an die
Stadt zurückfällt. Für die ersten 10 Jahre soll die Stadt
noch Zuschüsse zu den Lehrergehältern geben. Nach welchen
Grundsätzen dies geschieht, ist noch zu vereinbaren. Sobald
Lehrkräfte ausscheiden, sollen diese durch Lehrer des
Jesuitenordens ersetzt werden, sodaß die Zuschüsse der Stadt von
Jahr zu Jahr geringer werden und nach 10 Jahren ganz
aufhören. In den abzuschließenden Vertrag soll die
Bedingung aufgenommen werden, daß das Schulgeld
der Schüler von Montabauer 25 % oder jährlich mindestens
100,- Mark weniger als das der auswärtigen Schüler
betragen soll. Auch sollen Schüler ohne Rücksicht auf die
Religion aufgenommen und ein evangelischer Lehrer für
dauernd übernommen werden.
Nach einer längeren Aussprache, an der sich die Herren
Eisel, Stern, Dr. Wentrup, Müller, Dr. Marx, Bahl,
Weyer, Dr. Teves sowie Frau Windeck beteiligten,
wurden folgende Beschlüsse gefaßt:
1) Die Stadtverordneten-Versammlung erklärt sich
grundsätzlich mit der Übernahme des Gymnasiums durch
die Gesellschaft Jesu einverstanden, unter der Voraussetzung,
daß ein Vertrag zustande kommt, der dem Interesse der
Stadt gerecht wird. Sie beschließt demgemäß, eine fünf-
gliedrige Kommission zu wählen die den Auftrag erhält,
gemeinsam mit dem Magistrat den Entwurf des Über-
nahmevertrages mit der Gesellschaft Jesu vorzubereiten.
übernimmt, mindestens aber bis zu diesem Zeitpunkt das
Konvikt erwirbt. Letzteres soll zum Preise von 750.000,- Mark
angekauft werden, wozu die Stadt einen Zuschuß von
100.000,- Mark geben soll, der sich im Wege der Verhandlung
vielleicht noch ermäßigen läßt. Zuerst war ein viel höherer
Betrag gefordert. Durch längeres Verhandeln ist es jedoch ge-
lungen, diesen Preis zu erzielen. Die Stadt stellt das Gebäude
des Gymnasiums einschl. Inventar dem Orden zur Verfügung.
Es wird aber ausdrücklich vorbehalten, daß bei einer
evtl. Verdrängung des Ordens das Gebäude an die
Stadt zurückfällt. Für die ersten 10 Jahre soll die Stadt
noch Zuschüsse zu den Lehrergehältern geben. Nach welchen
Grundsätzen dies geschieht, ist noch zu vereinbaren. Sobald
Lehrkräfte ausscheiden, sollen diese durch Lehrer des
Jesuitenordens ersetzt werden, sodaß die Zuschüsse der Stadt von
Jahr zu Jahr geringer werden und nach 10 Jahren ganz
aufhören. In den abzuschließenden Vertrag soll die
Bedingung aufgenommen werden, daß das Schulgeld
der Schüler von Montabauer 25 % oder jährlich mindestens
100,- Mark weniger als das der auswärtigen Schüler
betragen soll. Auch sollen Schüler ohne Rücksicht auf die
Religion aufgenommen und ein evangelischer Lehrer für
dauernd übernommen werden.
Nach einer längeren Aussprache, an der sich die Herren
Eisel, Stern, Dr. Wentrup, Müller, Dr. Marx, Bahl,
Weyer, Dr. Teves sowie Frau Windeck beteiligten,
wurden folgende Beschlüsse gefaßt:
1) Die Stadtverordneten-Versammlung erklärt sich
grundsätzlich mit der Übernahme des Gymnasiums durch
die Gesellschaft Jesu einverstanden, unter der Voraussetzung,
daß ein Vertrag zustande kommt, der dem Interesse der
Stadt gerecht wird. Sie beschließt demgemäß, eine fünf-
gliedrige Kommission zu wählen die den Auftrag erhält,
gemeinsam mit dem Magistrat den Entwurf des Über-
nahmevertrages mit der Gesellschaft Jesu vorzubereiten.

