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Die Verhandlungen mit dem Kreisausschuß haben
zu dem Ergebnis geführt, daß Herr Kreisbaumeister Gaul
zunächst bis zum 1. April 1921 unter der Bedingung zur weiteren
Verwaltung der Bürgermeisterstelle der Stadt Montabaur
beurlaubt wird, daß die Stadt einen Techniker für
diese Zeit dem Kreisbauamt zur Hilfeleistung überweist und
außerdem noch als die Differenz zwischen dem Gehalt des Kreis-
baumeisters und dem des Technikers Hübinger - 8000, - Mark
auf das Jahr berechnet - an den Kreis als Entschädigung
zahlt.
Der Magistrat hat sich in der Sitzung vom 7.1.1921
hiermit einverstanden erklärt.
Die Stadtverordneten-Versammlung erteilt ebenfalls
hierzu ihre Zustimmung und hebt noch besonders
hervor, daß ein Wechsel in der Verwaltung bei
den z. Zt. schwebenden wichtigen Fragen vermieden werden
müsse.
II.Gymnasium
Die Beratungen über diesen Hauptpunkt der Sitzung
nehmen etwa 1½ Stunden in Anspruch. Die Herren
Stadtverordnetenvorsteher Dr. Teves und Magistratsschöffe Dr.
Wentrup geben in längeren Ausführungen Kenntnis
von den mit der Gesellschaft Jesu eingeleiteten
Verhandlungen wegen Übergabe des Gymnasiums und
erläutern die Gründe, die hierzu geführt haben.
Die Ausgaben für das Gymnasium sind derart
gestiegen, daß die Stadt dasselbe auf die Dauer
nicht mehr halten kann. Sie betragen z. Zt. etwa
350.000,- Mark das Jahr. Das Schulgeld, welches wiederholt er-
höht wurde, wird rund 120.000,- Mark einbringen. Zur
Erlangung hoher Staatszuschüsse sind alle Mittel angewandt
worden; auch haben persönliche Verhandlungen mit dem
Provinzial-Schulkollegium und der Regierung in Wiesbaden
stattgefunden. Man rechnet auf einen Zuschuß von
höchstens 90.000,- Mark. Hiernach bleibt immer noch ein
zu dem Ergebnis geführt, daß Herr Kreisbaumeister Gaul
zunächst bis zum 1. April 1921 unter der Bedingung zur weiteren
Verwaltung der Bürgermeisterstelle der Stadt Montabaur
beurlaubt wird, daß die Stadt einen Techniker für
diese Zeit dem Kreisbauamt zur Hilfeleistung überweist und
außerdem noch als die Differenz zwischen dem Gehalt des Kreis-
baumeisters und dem des Technikers Hübinger - 8000, - Mark
auf das Jahr berechnet - an den Kreis als Entschädigung
zahlt.
Der Magistrat hat sich in der Sitzung vom 7.1.1921
hiermit einverstanden erklärt.
Die Stadtverordneten-Versammlung erteilt ebenfalls
hierzu ihre Zustimmung und hebt noch besonders
hervor, daß ein Wechsel in der Verwaltung bei
den z. Zt. schwebenden wichtigen Fragen vermieden werden
müsse.
II.Gymnasium
Die Beratungen über diesen Hauptpunkt der Sitzung
nehmen etwa 1½ Stunden in Anspruch. Die Herren
Stadtverordnetenvorsteher Dr. Teves und Magistratsschöffe Dr.
Wentrup geben in längeren Ausführungen Kenntnis
von den mit der Gesellschaft Jesu eingeleiteten
Verhandlungen wegen Übergabe des Gymnasiums und
erläutern die Gründe, die hierzu geführt haben.
Die Ausgaben für das Gymnasium sind derart
gestiegen, daß die Stadt dasselbe auf die Dauer
nicht mehr halten kann. Sie betragen z. Zt. etwa
350.000,- Mark das Jahr. Das Schulgeld, welches wiederholt er-
höht wurde, wird rund 120.000,- Mark einbringen. Zur
Erlangung hoher Staatszuschüsse sind alle Mittel angewandt
worden; auch haben persönliche Verhandlungen mit dem
Provinzial-Schulkollegium und der Regierung in Wiesbaden
stattgefunden. Man rechnet auf einen Zuschuß von
höchstens 90.000,- Mark. Hiernach bleibt immer noch ein

