Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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übertragen worden, wovon die Versamm-
lung Kenntnis nimmt.

d) Gemäß Schreiben des Herrn Landeshauptmanns
in Wiesbaden vom 26.17.1920
I.B. 2320 sowie auf Antrag des Magistrats
beschließt die Stadtverordneten- Versammlung
daß dem Hausmeister am hiesigen Gymnasieum
Josef Schmidt die Probedienstzeit am 1. August
1919 bis 31. Dezember 1919, sowie seine
Militär-und Kriegsdienstzeit vom 16. 10. 1912
bis 30.11.1918 und daneben die Kriegsjahre 1914,
1915 und 1916 seitens der Stadtverwaltung
als zur ruhegehaltsfähige Dienstzeit ange-
rechnet werden.
Eine Verpflichtung zur Zahlung von
Kassenbeitragen für die Militär- und
Kriegszeit soll nicht übernommen werden.

V. e. Die Milchversorgung der Stadt
Montabaur ist in letzter Zeit wieder schlechter
geworden, worüber eine eingehende
Aussprache stattfand. Der Magistrat und die
Stadtverordneten-Versammlung richten an
die dem Stadtverordneten-Kollegium anzuhörenden
Landwirte, die zugleich auch die
Landwirtschaftskommission bilden, die dringende
Bitte, durch Verhandeln mit den Landwirten zu erreichen,
daß die vorhandene Milch nur an solche Einwohner
ausgegeben wird, welche im Besitze einer von
Bürgermeisteramt ausgestellten Milchkarte sind. Es
ist Ehrenpflicht eines jeden Kuhhalters, dieser
Bitte zu folgen und nicht die Milch auf Schleich-
wegen anderweit abzugeben, wie dies noch
täglich sowohl bei den Nachbarortschaften als auch
in der Stadt beobachtet wird, während Säug-