Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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der Firma zugestellt worden.

VI. k. Alsdann wurde ein an den Fabrikanten Heinrich Volkmann unterzeichnetes Schreiben zur Verlesung gebracht. Der Stadtverordneten Vorsteher gab darauf nachstehende Erklärung ab:
Die Sachdarstellung entspricht nicht den Tatsachen.
Sie ist in den wesentlichen Punkten völlig unrichtig.
Es ist nicht gesagt worden, man mußte die Sache
der Staatsanwaltschaft wegen Wuchers und Betrug
anzeigen, die Sache mußte öffentlich gebrandmarkt
werden. Auch ist Herr Volkmann weder als Wucherer
und Betrüger hingestellt worden, noch ist von der
Versammlung ohne Kenntnis der Sachlage
ein Urteil gefällt oder gegen Herrn Volkmann der
Vorwurf einer strafbaren Handlung erhoben
worden. Den wirklichen Hergang ergibt der
nachstehende Sachverhalt:
Nach den durch die Mitglieder der
Fuhrparkskommission getroffenen Feststellungen
hat Volkmann der Stadt für die Pferde des
städt. Fuhrparks Heu geliefert, welches vollständig verdorben war,
starke Schimmelbildung aufwies, sich sehr feucht anfühlte,
teilweise schon eine schwärzliche Farbe zeigte
und für Futterzwecke völlig ungeeignet
war. Das Heu war von Volkmann als Futterheu verkauft. Er hat der Stadt
dafür 60,- Mark pro Zentner in Rechnung gestellt. Diese Angelegenheit
kam in der Stadtverordn. Sitzung zur Sprache. Von einem
Stadtverordneten wurde dabei noch bemerkt, daß Volkmann ihm gegenüber
geäußert hätte, es sei ihm gelungen, im Überschwemmungsgebiet
von den Amerikanern verdorbenes