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Die von der Wasserwerkskommission geleisteten
Vorarbeiten sollen dabei zu Grunde gelegt werden.
Über die erneute Vorlage des Magistrats
zur Verbesserung der Wasserleitung fand eine
längere Aussprache statt. Mit Rücksicht auf
die hohen Kosten wird beschlossen, das Projekt
vorerst zurückzustellen. Die Versammlung
ist der Ansicht wenn in Zukunft die
Verwendung von Leitungswasser zum Sprengen von
Gärten usw. aufhört, wird genügend Wasser vorhanden
sein. Es soll dieserhalb eine genaue
Aufsicht eingeführt und jede Benutzung von
Leitungswasser zu anderen als Trink- und Wirt-
schaftszwecken mit allen zu Gebote stehenden
Mitteln unterdrückt werden. Auch soll eine
Kontrolle der Zapfstellen und Wasserklosetts
auf ihre ordnungsmäßige Beschaffenheit statt-
finden.
VI d. Milchversorgung
Durch den Domänenpächter Hanay [?] in
Welschneudorf werden täglich 50 Liter Milch für
die Stadt Montabaur geliefert. Vom 1. November 1920
ab beträgt die zu liefernde Menge
nur noch 30 Liter. Der Preis beträgt pro Liter
1,50 Mark ausschließlich Transportkosten. Letztere
betragen für das Liter 60 Pfennig. Die Versorgung der
Stadt mit Milch ist dauernd im Auge zu behalten.
Vl. e. Zuschuß zu den Umzugskosten eines städt. Angestellten
Gemäß Vorlage des Magistrats genehmigt die Versammlung dem
Bürgehilfen Peter Müller einen Zuschuss zu seinen Umzugs-
Vorarbeiten sollen dabei zu Grunde gelegt werden.
Über die erneute Vorlage des Magistrats
zur Verbesserung der Wasserleitung fand eine
längere Aussprache statt. Mit Rücksicht auf
die hohen Kosten wird beschlossen, das Projekt
vorerst zurückzustellen. Die Versammlung
ist der Ansicht wenn in Zukunft die
Verwendung von Leitungswasser zum Sprengen von
Gärten usw. aufhört, wird genügend Wasser vorhanden
sein. Es soll dieserhalb eine genaue
Aufsicht eingeführt und jede Benutzung von
Leitungswasser zu anderen als Trink- und Wirt-
schaftszwecken mit allen zu Gebote stehenden
Mitteln unterdrückt werden. Auch soll eine
Kontrolle der Zapfstellen und Wasserklosetts
auf ihre ordnungsmäßige Beschaffenheit statt-
finden.
VI d. Milchversorgung
Durch den Domänenpächter Hanay [?] in
Welschneudorf werden täglich 50 Liter Milch für
die Stadt Montabaur geliefert. Vom 1. November 1920
ab beträgt die zu liefernde Menge
nur noch 30 Liter. Der Preis beträgt pro Liter
1,50 Mark ausschließlich Transportkosten. Letztere
betragen für das Liter 60 Pfennig. Die Versorgung der
Stadt mit Milch ist dauernd im Auge zu behalten.
Vl. e. Zuschuß zu den Umzugskosten eines städt. Angestellten
Gemäß Vorlage des Magistrats genehmigt die Versammlung dem
Bürgehilfen Peter Müller einen Zuschuss zu seinen Umzugs-

