Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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an erster Stelle Kinder von Montabaur zu berücksichtigen sind.
Gleichfalls genehmigt die Versammlung einstimmig den Vertrag zwischen der Stadt Montabaur und dem Schuhmacher Glattfelder bezüglich Heizung und Reinigung der Schulräume der Selekta.

c) Der Magistrat hat am 24. März 1920 für eine Reihe hiesiger Handwerker eine größere Menge Nutzholz innerhalb der Handwerker zu ermäßigten Preisen zur Versteigerung gebracht. Nach Mitteilung des Herrn Bürgermeisters setzt die Stadt hierbei 40- 50.000, - Mark zu. Zugelassen waren außer den Handwerkern auch die G. m. b. H. Kutting & Hambach und der Sägewerksbesitzer Quirmbach von hier. Letzterer hat nach Mitteilung des Magistrats vor längerer Zeit schon um Zuweisung von Nutzholz für einen von ihm zu erbauenden Schuppen gebeten. Der Magistrat hat die Genehmigung des von Quirmbach für 23.340,-M. ersteigerten Holzes nicht erteilt, im Übrigen die Versteigerung genehmigt, jedoch diese Genehmigung den betr. Firmen noch nicht mitgeteilt. Die Startverordneten-Versammlung ist über den Holzverkauf vorher nicht gehört worden. Die Versammlung steht auf dem Standpunkt, daß der Magistrat sie hätte vor Abhaltung der Versteigerung hören müssen und zwar mit Rücksicht darauf, daß es sich dabei um die Verfügung über sehr erhebliche Vermögensverhältnisse der Stadt handelt. Der Magistrat wendet demgegenüber ein, daß auch in früheren Jahren in der gleichen Weise wie dieses Jahr vom Magistrat verfahren worden sei, und
daß er deshalb der Ansicht gewesen sei, eine vorherige Befragung der Stadtverordneten- Ver-