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allen Fragen, die die Landwirtschaft betreffen, insbesondere bei der Frage der Ablieferung der rationierten Lebensmittel den Magistrat bei seinen Bemühungen um die Versorgung der Stadt unterstützen.
In der Beratung wurde von verschiedener Seite hervorgehoben, daß die Landwirte in Montabaur im weitesten Umfange ihren Lieferungsverpflichtungen insbesondere bezüglich der Milch nachgekommen sind, daß anderseits eine gewisse Verbitterung der Landwirte im Hinblick auf die vielen behördlichen Zwangsbestimmungen erklärlich erscheine.
V. Verbesserung der städtischen Wasserleitung
Entsprechend dem Antrag der Finanzkommission wird die Beschlußfassung über eine Verbesserung der städt. Wasserleitung mit Rücksicht auf die Finanzlage der Stadt zurückgestellt. Nach einem Bericht der Wasserwerkskommission steht im Wald noch eine Quelle zur Erfassung zur Verfügung; es erscheine zweckmäßig, die Rohrleitung zwischen Schacht II. und V. des Wasserwerkes auszuwechseln. Im Januar 1920 belief sich der Kostenvoranschlag für die Arbeiten auf 55.000,- M., heute muß bereits mit einem Mehrpreis von rund 100 % gerechnet werden. Da die Stadt im vorigen Jahre trotz der rund 4000 Köpfe tragenden amerikanischen Einquartierung mit dem Wasser einigermaßen ausgekommen ist, auch in der nächsten Zeit schon die Wasserleitung des Brüderhauses fertig wird, wodurch rund 700 Versorgungsberechtigte für die Stadt in Wegfall kommen, ist für dieses Jahr mit einer Besserung der Wasserverhältnisse
In der Beratung wurde von verschiedener Seite hervorgehoben, daß die Landwirte in Montabaur im weitesten Umfange ihren Lieferungsverpflichtungen insbesondere bezüglich der Milch nachgekommen sind, daß anderseits eine gewisse Verbitterung der Landwirte im Hinblick auf die vielen behördlichen Zwangsbestimmungen erklärlich erscheine.
V. Verbesserung der städtischen Wasserleitung
Entsprechend dem Antrag der Finanzkommission wird die Beschlußfassung über eine Verbesserung der städt. Wasserleitung mit Rücksicht auf die Finanzlage der Stadt zurückgestellt. Nach einem Bericht der Wasserwerkskommission steht im Wald noch eine Quelle zur Erfassung zur Verfügung; es erscheine zweckmäßig, die Rohrleitung zwischen Schacht II. und V. des Wasserwerkes auszuwechseln. Im Januar 1920 belief sich der Kostenvoranschlag für die Arbeiten auf 55.000,- M., heute muß bereits mit einem Mehrpreis von rund 100 % gerechnet werden. Da die Stadt im vorigen Jahre trotz der rund 4000 Köpfe tragenden amerikanischen Einquartierung mit dem Wasser einigermaßen ausgekommen ist, auch in der nächsten Zeit schon die Wasserleitung des Brüderhauses fertig wird, wodurch rund 700 Versorgungsberechtigte für die Stadt in Wegfall kommen, ist für dieses Jahr mit einer Besserung der Wasserverhältnisse

