Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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zur Zeit an die hiesigen Lehrpersonen zu zahlenden Ortszulagen und teilt mit, daß die Lehrpersonen um eine Erhöhung dieser Zulagen eingekommen sind. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Teuerung hält die Versammlung eine Erhöhung für gerechtfertigt und setzt die Zulagen ab 1.1.1920 wie folgt fest:

a) Für die Lehrer vom 1. bis zum 10. Dienstjahre auf 100,- M.,
vom 11. bis zum 20. Dienstjahre auf 200,- M.,
vom 21. Dienstjahre ab auf 300,- M. jährlich.
Der Hauptlehrer erhält in jeder Stufe 50,- M. mehr.
b) Für die Lehrerinnen vom 1. bis zum 10. Dienstjahre auf 50,- M.,
vom 11. bis zum 20. Dienstjahre auf 100,- M.
vom 21. Dienstjahre ab auf 250,- M. jährlich.
Die Vorsteherin der Selekta Fräulein Hartmann soll 200,- M. jährlich erhalten.

IV. Antrag der Stadtverordneten Herren Eberz, Roßbach und Ickenroth auf Änderung des Ortsstatuts bezüglich Müllabfuhr
Der Antrag ging dahin, die Müllabfuhr nicht mehr obligatorisch sondern freiwillig weiter zu führen bzw. die Landwirte darin zu befreien. Hierüber fand eine rege Aussprache statt wobei einerseits die Rentablität in Zweifel gezogen, anderseits aber hervorgehoben wurde, daß die Müllabfuhr eine soziale und sanitäre Einrichtung sei, die nicht abgeschafft werden dürfe. Wegen der Rentabilität wurde eine Erhöhung der Gebühren in Vorschlag gebracht, die aber nach Angabe des Magistrats nicht beabsichtigt ist. Die Versammlung beschließt hierauf mit 8 gegen 7 Stimmen den gestellten Antrag abzulehnen und damit