Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1915-1919
Entstehung
Einzelbild herunterladen
137
kreisangehörigen Städte aufgenommen werden.
Die Versammlung wählt deshalb als Vertreter der Stadt Montabaur in den Demobilisierungsausschuß einstimmig Herrn Seminarlehrer Vollmar.

c. Das Gesuch der Frau B. Schmies hier um Instandsetzung und Überlassung des Bauernhauses auf dem Jugendspielplatz zu Wohnungszwecken wird einst. abgelehnt, ebenso das Gesuch des Fabrikanten Heinr. Volkmann hier um käufliche Überlassung des Jugendspielplatzes zum Buchpreise gegen Barzahlung.

d. Anschließend hieran referiert Herr Kreisbaumeister Gaul als Mitglied der am 29. v. M. hierzu gewählten Kommission über die Gehaltsverhältnisse der städt. Beamten u. Angestellten und Neuregelung derselben.
Die Versammlung beschließt hierauf das Gehalt des Oberstadtsekretärs Blaum rückwirkend vom 1. April 1918 ab auf 3.600 M. und vom 1. April 1919 ab auf 4.200 M. zu erhöhen, sowie ferner:
Die bisher von dem Polizeisergeanten Helm innegehabte freie Wohnung ab 1. Januar 1919 mit dem Betrag von 250 M. als pensionsberechtigt anzuerkennen und für Witwen u. Waisen und Pensionskasse für die Kommunalbeamten des Reg. Bez. Wiesbaden anzumelden.
Das Diensteinkommens des städt. Rohrmeisters und Betriebsleiters J. Knögel wird ab 1. Januar 1919 auf zus. 2.500 M., dasjenige des Bürogehilfen Carl Kunst ab 1. Januar 1919 auf 1.000 M. erhöht.
Allen übrigen Angestellten sollen entsprechend