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Nach kurzer Aussprache wird der Magistratsbeschluss mit allen gegen 2 Stimmen genehmigt. Hierauf bringt der Herr Vorsitzende zur Kenntnis, daß Herrn Adam Ortseifen in Chicago dem Herrn Bürgermeister den Betrag von 500 Mark zur freien Verwendung überwiesen hat und spricht hierfür den Dank der Versammlung aus.
Anschließend hieran gelangt ein Gesuch des Vorstandes der hiesigen Innungskrankenkasse um Beurlaubung des Kassenarztes Dr. Froning von hier, durch den Herrn Vorsitzenden zur teilweisen Verlesung da die nicht verlesenen Stellen wegen enthaltener Einseitigkeiten zur Verlesung sich nicht eignen.
Herr Bürgermeister Sauerborn, sowie die Herren Schöffen Flügel und Dr. Wentrup berichten über die Vorgänge. Herr Dr. Wentrup gibt genaue Aufklärung über die Verhältnisse und legt gegen die in dem vorgenannten Gespräch gebrauchte Bemerkung „Machenschaften“ entschieden Verwahrung ein, indem er diese Bemerkung auf seine Person bezieht, da er in seiner Stellung als militär. Direktor des Vereinslazaretts hier nur allein mit dem zuständigen Sanitätsamt dienstlich in Berührung komme.
Die Versammlung erkennt an, daß die derzeitig vorhandene ärztliche Hilfe für einen Bezirk von ca. 15 Gemeinden mit mindestens 8.000 Einwohnern unzureichend und weitere Hilfe zwingend notwendig ist und beschließt auf Antrag, das Gesuch an den Vorstand der Innungskrankenkasse zur Einreichung eines neuen einwandfreien Gesuchs zurückzugeben, welches dann seitens des Magistrats und der Stadtverordneten befürwortet werden soll
Anschließend hieran gelangt ein Gesuch des Vorstandes der hiesigen Innungskrankenkasse um Beurlaubung des Kassenarztes Dr. Froning von hier, durch den Herrn Vorsitzenden zur teilweisen Verlesung da die nicht verlesenen Stellen wegen enthaltener Einseitigkeiten zur Verlesung sich nicht eignen.
Herr Bürgermeister Sauerborn, sowie die Herren Schöffen Flügel und Dr. Wentrup berichten über die Vorgänge. Herr Dr. Wentrup gibt genaue Aufklärung über die Verhältnisse und legt gegen die in dem vorgenannten Gespräch gebrauchte Bemerkung „Machenschaften“ entschieden Verwahrung ein, indem er diese Bemerkung auf seine Person bezieht, da er in seiner Stellung als militär. Direktor des Vereinslazaretts hier nur allein mit dem zuständigen Sanitätsamt dienstlich in Berührung komme.
Die Versammlung erkennt an, daß die derzeitig vorhandene ärztliche Hilfe für einen Bezirk von ca. 15 Gemeinden mit mindestens 8.000 Einwohnern unzureichend und weitere Hilfe zwingend notwendig ist und beschließt auf Antrag, das Gesuch an den Vorstand der Innungskrankenkasse zur Einreichung eines neuen einwandfreien Gesuchs zurückzugeben, welches dann seitens des Magistrats und der Stadtverordneten befürwortet werden soll

