83
und es werden zur Deckung des Fehlbedarfs wie seither die Erhebung von 120% der Einkommen-, Betriebs- und Gemeindeeinkommensteuer, sowie 180% der Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuern in Vorschlag gebracht. Die Bezüge des Stadtdieners Dommermuth und des Stadtkassengehilfen Eve sind um je 60 M. pro Jahr erhöht. Der seitens der Stadt an das Gynnasium zu leistende Zuschuß ist nach einer ministeriellen Bestimmung für die Folge alljährlich neu zu berechnen. Derselbe stellt sich für 1913 auf 18.044 M. und ist um 4.800 M. höher wie im Vorjahre. Zur Gleichstellung des Voranschlags in Einnahmen u. Ausgaben und um von einer Erhöhung der bisherigen Steuersätze absehen zu können, wird zur Genehmigung in Vorschlag gebracht, daß der Differenzbetrag von 4.800 M. aus dem angesammelten Reservefonds für Holzgelderlös entnommen und in Einnahmen gesetzt wird.
Herr Bürgermeister Sauerborn bringt die einzelnen Positionen der verschiedenen Titel zur Kenntnis. Bei dem Posten „Herstellung der Wallstraße wird angeregt, mit dem Landesbauamt wegen eines Zuschusses in Verbindung zu treten, da der Kommunalverband zur chausseemäßigen Erstellung dieser Straße verpflichtet sei und bei Pflasterung derselben durch die Stadt mit Kleinpflaster den größten Vorteil habe. Die Instandsetzung der Peterstorstraße soll vorläufig ausgesetzt und nur eine Ausbesserung

