Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1905-1911
Entstehung
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Der Magistrat hat mit der Gewerkschaft Wilhelma, vertreten durch den Repräsentanten Oskar R. Schmidt-Lüders, Bergingenieur in Coblenz, vorbehaltlich der Genehmigung der Kgl. Forstbehörde und der Stadtverordneten Versammlung einen Vertrag abgeschlossen, nach welchem die Stadtgemeinde Montabaur eine im Walddistrikt Weidmesser belegene, 24 Ruten große Fläche zur Ausbeute von Eisenerzen vom 1.4.07 ab auf 50 Jahre an die genannte Gewerkschaft verpachtet.
Letztere zahlt als einmalige Entschädigung an die Stadtgemeinde Montabaur pränumerando pro Rute 10 Mark, ferner den Wert des aufstehenden Waldbestandes, nach Abschätzung der Forstbehörde u. hat den nach der alten Coblenzerstraße führenden Weg für 15 M. pro Jahr anzupachten, in fahrbaren Zustand zu versetzen und ordnungsmäßig zu unterhalten. Die Gesellschaft hat 300 M. Kaution zu leisten und soweit möglich brauchbare Arbeiter und Fuhrleute hiesiger Stadt zu beschäftigen.
Der Vertrag wird seitens des Herrn Vorsitzenden zur Kenntnis der Versammlung gebracht und nachdem derselbe die Genehmigung der Kgl. Forstbehörde erhalten hat, ebenfalls einstimmig genehmigt.

III. Gesuch der Anwohner der Gelbachstraße um Ausbau dieser Strasse.
Auf das Gesuch der Anwohner der Gelbachstraße