596
den obwaltenden Verhältnissen künftig darauf Bedacht
nehmen, daß die Wegeunterhaltung nicht durch vermehrte
Inanspruchnahme erhöhte Anforderungen an den Fiskus
stellt. Die Kgl. Eisenbahn Direktion betont ferner,
daß hiernach eine Bebauung längs des Zufuhrweges
ausgeschlossen sei und sie die Eigentümer der jen-
seits der Bahn belegenen Fabrik Etablissements zu
den künftigen Wegeunterhaltungskosten heranziehen
müßte. Gleichzeitig erhebt dieselbe Einspruch gegen
die Einbeziehung der in unmittelbarer Umgebung
des Bahnhofs und des Zufuhrweges belegenen
Grundstücke in den Baufluchtlinienplan.
Der Magistrat hat sich mit der gebotenen Ab-
findungssumme von 2.500 M. im Interesse des Gesamt-
Verkehrs einverstanden erklärt, auch damit, daß
die hinter dem Bahnhofsgebäude im Bebauungsplan
eingesetzte Baufluchtlinie fallen gelassen wird.
Herr Bürgermeister referiert über die diesbezüglichen
Magistratsverhandlungen,
Herr Dr. Düttmann spricht sich gegen die Übernahme
des Weges für 2.500 M. aus, da eine ewige Last über-
nommen würde und die Leistung des Fiskus in keinem
Verhältnis zu den Lasten stünde.
Herr Oberförster Buse hält die Übernahme des Weges
nehmen, daß die Wegeunterhaltung nicht durch vermehrte
Inanspruchnahme erhöhte Anforderungen an den Fiskus
stellt. Die Kgl. Eisenbahn Direktion betont ferner,
daß hiernach eine Bebauung längs des Zufuhrweges
ausgeschlossen sei und sie die Eigentümer der jen-
seits der Bahn belegenen Fabrik Etablissements zu
den künftigen Wegeunterhaltungskosten heranziehen
müßte. Gleichzeitig erhebt dieselbe Einspruch gegen
die Einbeziehung der in unmittelbarer Umgebung
des Bahnhofs und des Zufuhrweges belegenen
Grundstücke in den Baufluchtlinienplan.
Der Magistrat hat sich mit der gebotenen Ab-
findungssumme von 2.500 M. im Interesse des Gesamt-
Verkehrs einverstanden erklärt, auch damit, daß
die hinter dem Bahnhofsgebäude im Bebauungsplan
eingesetzte Baufluchtlinie fallen gelassen wird.
Herr Bürgermeister referiert über die diesbezüglichen
Magistratsverhandlungen,
Herr Dr. Düttmann spricht sich gegen die Übernahme
des Weges für 2.500 M. aus, da eine ewige Last über-
nommen würde und die Leistung des Fiskus in keinem
Verhältnis zu den Lasten stünde.
Herr Oberförster Buse hält die Übernahme des Weges

