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Verhandelt Montabaur, 22. März 1899
Anwesend sind:
1. Herr Bürgermeister Sauerborn,
2. die sämmtlichen Stadtverordneten mit Ausnahme
der Herren Schmidt, Weyand, Schlemmer u. Löb, von
welchen der Letztgenannte ohne Entschuldigung fehlt,
3. Protokollführer Blaum.
Nach Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden Herrn
P. Gerharz wird zunächst das Protokoll der letzten
Sitzung verlesen, genehmigt und vorschriftsmäßig
vollzogen, sodann zur Tagesordnung übergegangen.
I. Feststellung des Rechnungs-Voranschlags
für 1899.
Der aufgestellte Voranschlag stellt sich in Einnahme
und Ausgabe auf je 125.426 M. 89 Pf.
Derselbe ist in gemeinschaftlicher Sitzung des Magis-
trats und der Finanz-Kommission durchberaten
und werden zur Deckung des Fehlbedarfs die Er-
hebung von 100% der Einkommen-, Betriebs und
Gemeindeinkommensteuer, sowie 150% der
Realsteuern (Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuer)
in Vorschlag gebracht.
Herr Sack beantragt die Kanalisation des Reben-
stocks welche in sanitärer Hinsicht dringend notwendig
sei. Herr Rentmeister Eschenauer schließt sich den
Ausführungen des Herrn Sack an.
1. Herr Bürgermeister Sauerborn,
2. die sämmtlichen Stadtverordneten mit Ausnahme
der Herren Schmidt, Weyand, Schlemmer u. Löb, von
welchen der Letztgenannte ohne Entschuldigung fehlt,
3. Protokollführer Blaum.
Nach Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden Herrn
P. Gerharz wird zunächst das Protokoll der letzten
Sitzung verlesen, genehmigt und vorschriftsmäßig
vollzogen, sodann zur Tagesordnung übergegangen.
I. Feststellung des Rechnungs-Voranschlags
für 1899.
Der aufgestellte Voranschlag stellt sich in Einnahme
und Ausgabe auf je 125.426 M. 89 Pf.
Derselbe ist in gemeinschaftlicher Sitzung des Magis-
trats und der Finanz-Kommission durchberaten
und werden zur Deckung des Fehlbedarfs die Er-
hebung von 100% der Einkommen-, Betriebs und
Gemeindeinkommensteuer, sowie 150% der
Realsteuern (Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuer)
in Vorschlag gebracht.
Herr Sack beantragt die Kanalisation des Reben-
stocks welche in sanitärer Hinsicht dringend notwendig
sei. Herr Rentmeister Eschenauer schließt sich den
Ausführungen des Herrn Sack an.

