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Die Versammlung genehmigte hierauf das Weißen und
Anstreichen des alten Gymnasiums von Außen, sowie
Weißen des Hausganges desselben Gebäudes, ferner
verschiedene Reparaturen an und in dem Rathhause,
welche Arbeiten ca 220 M. Kosten verursachen
werden.
In Betreff der Pflasterung der Judengasse entspinnt sich
eine längere Debatte.
Herr Briel ist für die Pflasterung der ganzen Judengasse,
wenn vorläufig nur ein Teil derselben gepflastert werden
würde, dürfte Unzufriedenheit bei den Anwohnern
quest. Gasse entstehen.
Herr Dr. Düttmann stellt ebenfalls Antrag auf Herstel-
lung der ganzen Judengasse und ist der Ansicht, daß
mit Rücksicht auf den schlechten Zustand derselben nicht
gezögert werden dürfe.
Herr Hisgen betont, die Judengasse sei doch nur eine Neben-
gasse und die Herstellung anderer verkehrreicherer Gassen
u. Plätze notwendiger, eventuell wünscht derselbe zu
nächst die Aufstellung eines Kostenanschlages.
Herr Magistratsschöffe Müller erklärt, daß der jetzige
Zustand der Judengasse durch die in vorigem Jahre in der-
selben vorgenommene Kanalisation verursacht worden sei.
Herr Leuthner spricht gegen eine Teilpflasterung, die Gasse sei
oben so schlecht wie unten.
Bei der hierauf erfolgten Abstimmung wird die Pflas-
terung der ganzen Judengasse mit 7 gegen 6 Stimmen
Anstreichen des alten Gymnasiums von Außen, sowie
Weißen des Hausganges desselben Gebäudes, ferner
verschiedene Reparaturen an und in dem Rathhause,
welche Arbeiten ca 220 M. Kosten verursachen
werden.
In Betreff der Pflasterung der Judengasse entspinnt sich
eine längere Debatte.
Herr Briel ist für die Pflasterung der ganzen Judengasse,
wenn vorläufig nur ein Teil derselben gepflastert werden
würde, dürfte Unzufriedenheit bei den Anwohnern
quest. Gasse entstehen.
Herr Dr. Düttmann stellt ebenfalls Antrag auf Herstel-
lung der ganzen Judengasse und ist der Ansicht, daß
mit Rücksicht auf den schlechten Zustand derselben nicht
gezögert werden dürfe.
Herr Hisgen betont, die Judengasse sei doch nur eine Neben-
gasse und die Herstellung anderer verkehrreicherer Gassen
u. Plätze notwendiger, eventuell wünscht derselbe zu
nächst die Aufstellung eines Kostenanschlages.
Herr Magistratsschöffe Müller erklärt, daß der jetzige
Zustand der Judengasse durch die in vorigem Jahre in der-
selben vorgenommene Kanalisation verursacht worden sei.
Herr Leuthner spricht gegen eine Teilpflasterung, die Gasse sei
oben so schlecht wie unten.
Bei der hierauf erfolgten Abstimmung wird die Pflas-
terung der ganzen Judengasse mit 7 gegen 6 Stimmen

