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hofft den Rest von 2.500 M. vom Kreise und der Stadt
Nassau zu erhalten.
Der Magistrat hat beschlossen den Betrag von
500 M. zu bewilligen.
Herr Hisgen spricht gegen die Bewilligung. Im Budget
pro 1896/97 sei nichts vorgesehen, auch glaube er, daß das
Projekt undurchführbar sei. Eine Bahn durchs Gelbachthal
würde aber auch wohl nicht rentieren. Für eine Kleinbahn
müßte auch zunächst eine Straße gebaut werden. Wenn
500 M. bewilligt werden sollen, dann würde er diese
nur für den Ausbau des Weges nach der Marau
bewilligen.
Herr Briel ist der Ansicht sich nicht direkt ablehnend gegen
das Projekt zu verhalten, aber für das Projekt selbst
nichts zu zahlen, dagegen sich zur Bewilligung eines
Betrages zu verstehen, wenn die Bahn gebaut ist.
Herr Dr. Marx ersucht eine Erklärung dahin abzugeben,
daß von der Bewilligung eines Zuschusses zu den Vorar-
beiten abgesehen würde, da die Durchführbarkeit des
Projekts bezweifelt werde.
Herr Leuthner beantragt dem Magistratsbeschluß zuzustim-
men, eine Ablehnung der quest: 500 M. sei zu kleinlich
Dieselben seien auch jedenfalls nicht pro 96/97 zu zahlen, da
die Verhandlungen sich doch wohl bis nächstes Jahr hinaus
ziehen würden. Durch die Erbauung der projektierten Bahn
deren Durchführbarkeit doch nicht so ohne Weiteres in Zweifel
gezogen werden dürfe, würde Montabaur nur Vorteil haben
und der Marktverkehr von der Lahn her durch erleichterten
Transport gehoben werden.
Nassau zu erhalten.
Der Magistrat hat beschlossen den Betrag von
500 M. zu bewilligen.
Herr Hisgen spricht gegen die Bewilligung. Im Budget
pro 1896/97 sei nichts vorgesehen, auch glaube er, daß das
Projekt undurchführbar sei. Eine Bahn durchs Gelbachthal
würde aber auch wohl nicht rentieren. Für eine Kleinbahn
müßte auch zunächst eine Straße gebaut werden. Wenn
500 M. bewilligt werden sollen, dann würde er diese
nur für den Ausbau des Weges nach der Marau
bewilligen.
Herr Briel ist der Ansicht sich nicht direkt ablehnend gegen
das Projekt zu verhalten, aber für das Projekt selbst
nichts zu zahlen, dagegen sich zur Bewilligung eines
Betrages zu verstehen, wenn die Bahn gebaut ist.
Herr Dr. Marx ersucht eine Erklärung dahin abzugeben,
daß von der Bewilligung eines Zuschusses zu den Vorar-
beiten abgesehen würde, da die Durchführbarkeit des
Projekts bezweifelt werde.
Herr Leuthner beantragt dem Magistratsbeschluß zuzustim-
men, eine Ablehnung der quest: 500 M. sei zu kleinlich
Dieselben seien auch jedenfalls nicht pro 96/97 zu zahlen, da
die Verhandlungen sich doch wohl bis nächstes Jahr hinaus
ziehen würden. Durch die Erbauung der projektierten Bahn
deren Durchführbarkeit doch nicht so ohne Weiteres in Zweifel
gezogen werden dürfe, würde Montabaur nur Vorteil haben
und der Marktverkehr von der Lahn her durch erleichterten
Transport gehoben werden.

