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Montabaur d. 6. Mai 1896
Anwesend sind sämtliche Stadtverordnete mit Aus-
nahme der Herren Schlemmer, Dr. Spies und Kunst, von
denen der Letztgenannte ohne Entschuldigung fehlt.
Der Magistrat ist vertreten durch die Herren Bürger-
meister Sauerborn, Beigeordnete Winter und Schöffe
Müller.
Nach Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden
Herrn Pet. Gerharz wird zunächst das Protokoll der
vorigen Sitzung verlesen, genehmigt und vorschrifts-
mäßig unterschrieben, sodann in die Beratung der
Gegenstände der heutigen Tagesordnung eingetreten.
I. Wahl des Schriftführers, Stellvertreters.
Als solcher wird einstimmig Herr Dr. Marx gewählt.
II. Bewilligung einer Garantie für die Vorarbei-
ten zur Erbauung einer Kleinbahn durchs
Gelbachthal nach Nassau.
Nach Mittheilung des Kgl. H. Landrats hier ist
die Kleinbahngesellschaft Lenz & Co
bereit die Vorarbeiten zur Erbauung einer Kleinbahn
durchs Gelbachthal auszuführen, wenn von den auf
6.000 M. berechneten Kosten 3.000 M. durch
die Interessenten garantiert werden, welcher
Betrag jedoch nur in dem Falle zu zahlen ist, wenn
die Bahn wegen Undurchführbarkeit des Projekts,
nicht zu Stande kommt.
Der Kgl. Herr Landrat ersucht um Bewilligung
von 500 M. seitens der Stadt Montabaur und
nahme der Herren Schlemmer, Dr. Spies und Kunst, von
denen der Letztgenannte ohne Entschuldigung fehlt.
Der Magistrat ist vertreten durch die Herren Bürger-
meister Sauerborn, Beigeordnete Winter und Schöffe
Müller.
Nach Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden
Herrn Pet. Gerharz wird zunächst das Protokoll der
vorigen Sitzung verlesen, genehmigt und vorschrifts-
mäßig unterschrieben, sodann in die Beratung der
Gegenstände der heutigen Tagesordnung eingetreten.
I. Wahl des Schriftführers, Stellvertreters.
Als solcher wird einstimmig Herr Dr. Marx gewählt.
II. Bewilligung einer Garantie für die Vorarbei-
ten zur Erbauung einer Kleinbahn durchs
Gelbachthal nach Nassau.
Nach Mittheilung des Kgl. H. Landrats hier ist
die Kleinbahngesellschaft Lenz & Co
bereit die Vorarbeiten zur Erbauung einer Kleinbahn
durchs Gelbachthal auszuführen, wenn von den auf
6.000 M. berechneten Kosten 3.000 M. durch
die Interessenten garantiert werden, welcher
Betrag jedoch nur in dem Falle zu zahlen ist, wenn
die Bahn wegen Undurchführbarkeit des Projekts,
nicht zu Stande kommt.
Der Kgl. Herr Landrat ersucht um Bewilligung
von 500 M. seitens der Stadt Montabaur und

