Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1893-1904
Entstehung
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Wohnungsgeld ganz fallen zu lassen, das Anfangsge-
halt auf 2.500 M. zu bemessen, steigend alle 2
Jahre um 200 M.
Bei Weglassung des Wohnungsgeldes bringt der
Vors. Herr Gerharz in Vorschlag, ein Anfangsgehalt
von 2.400 M. steigend alle 3 Jahre um 300 M.
während Herr Dr. Marx die Stelle ohne Wohnungsgeld,
mit 2.500 M. Anfangsgehalt, alle 3 Jahre steigend
um 300 M. bis zum Höchstbetrage von 3.700 M.
einschl. Stockbuchsführung, auszuschreiben bean-
tragt.
Herr Rechtsanwalt Hohl ist der Ansicht daß es
gut sei nur das Anfangsgehalt in dem Ausschrei-
ben anzugeben, Herr Dr. Marx dagegen betont,
daß sein Vorschlag günstiger sei, um gute geeig-
nete Kräfte zur Bewerbung zu bewegen.
Nunmehr beantragt Herr Hohl von Einführung
einer Scala ganz abzusehen und nur ein fixir-
tes Gehalt festzusetzen. Einer unbekannten
Persönlichkeit nach etlichen Jahren 3.700 M. zu zahlen
sei bedenklich.
Als festes Gehalt schlägt H. Hohl 3.000 M.
vor und will eventuelle spätere Erhöhung der
Stadtverordneten vorbehalten wissen.
Herr Dr. Marx verteidigt seinen Antrag.
Hr. Leuthner spricht sich ebenfalls für Einführung
einer Scala, sowie für Veröffentlichung derselben
im Ausschreiben aus.
H. Hohl macht darauf aufmerksam, daß der zu