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„VG Montabaur

Nr. 36/2007

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u. hpsitzern und Bauherren sind die Anforderungen an Heizöllagertanks SSSnSt “der nur teilweis e bekannt Alpine neue Informationsbroschure id übersichtlich Klarheit. Herausge- der Wasserwirtschaftsverwaltung ! V JPfalz in Zusammenarbeit mit dem Schaftliche Ölheizung (IWO) den

«den für Sanitär-, Heuungs- und Kh- £ sowie dem Verband für Energrehan- Jest-Mitte e. V. bietet die Informations- Ire den Betroffenen anschaulich wichtige Hinweise und Kontaktadressen rund ums , Sicherheit, Lagersysteme und die Pflich- Betreiber. Die Broschüre kann kostenlos ^ertwerden bei der Kreisverwaltung des 'valdkreises in Montabaur. Ansprechpart- jKarin Braun (Telefon: 02602/124-374).

Leuche breitet sich lant aus

[gefürchtete Blauzungenkrankheit breitet sich gitim Westerwaldkreis geradezu explosions- |jus. Während im vergangenen Jahr im Kreis­tet lediglich vier Fälle bei Rindern diagnostiziert Sen -von denen drei die Seuche überlebten - nderzeit täglich mehrere Meldungen über JeVerdachtsfälle von Rindern und Schafen bei Ffeeisverwaltung ein. "Zwölf Rinder und bei- jelOO Schafe sind bereits nachweislich an der die verendet beziehungsweise mussten getö- feen, bei weiteren 50 lebenden Rindern und lidiafen wurde der Erreger durch Blutunter- jsng festgestellt", berichtet Veterinardezement [Helmut Stadtfeld. Zahlreiche Labortests laufen pgs noch. Da inzwischen auch mehrere fee Schafherden betroffen sind, schätzt man |tehaus die tatsächliche Zahl erkrankter Tie- f mehr als 400. Die Blauzungenkrankheit etongue) war lange Zeit nur aus südlichen feibekannt und ist erstmals im vergangenen ^Deutschland aufgetreten. Erreger ist ein für (Menschen glücklicherweise ungefährliches |is, welches ausschließlich durch bestimmte ducken übertragen wird. Erkrankte Tiere zei- j vermehrten Speichelfluss, Fieber pchvermehrt Lahmheiten. Insbesondere bei M beobachtet man Schwellungen im Kopf- Wund Geschwüre der Nasen- und Maul-

tliA’ "^ e bl aur °t verfärbte Zunge, die ! ankheit den Namen gab, war bei den hie-

Ru itsfallen so 9 ut wie nie zu sehen", Ls e u ^ est 9 este * ,t - Beim Rind sieht man f' pachelfluss häufig Verkrustungen in den ■«.ernund Entzündungen an den Zitzen. [ 'P verläuft die Seuche nach den Erfah­re £ ^' erarzte sehr unterschiedlich. So fehnr« ■ aus der Verbandsgemeinde Ü n . a 99 r essives Verhalten, wie man LdwR To,lwut kennt. Ein Bulle aus der Herd^aK leinC ^ e Rennerob sonderte sich von Jllichan S ^ eic ^ eRe extrem stark und verlor [flauen rR' Gliedma(ien die Hornkapseln rächleutp leSeS S ° 9 enan nte Ausschuhen ließ WeH P nL°^ ar -r ZUerst an d ‘ e Maul- und Klau- tdurch di iT Tol * wut wie konnten khi£i e ? uchun 9 aus geschlossen wer- 8lauzun eSeri i.^ >e ' deri Fa, * en han delte es sich raufÄ enkrankheit - Die Kreisverwaltung ' ass die Seuche anzeigepflichtig ist.

also bereits der Verdacht dem Veterinäramt gemel­det werden muss. Erkrankte Tiere dürfen tierärztlich behandelt werden, tierseuchenrechtliche Tötungs­anordnungen ergehen nicht. Nach wie vor bestehen Beschränkungen für den Transport von Tieren in andere Gebiete, insbesondere solche mit günstige­rem Seuchenstatus. Ein gesetzlicher Entschädi­gungsanspruch für Tierverluste durch die Blauzun­genkrankheit besteht nicht, die Tierseuchenkasse zahlt aber derzeit eine freiwillige Beihilfe von 80 Pro­zent des "gemeinen Wertes" für nachweislich an der Seuche verendete Rinder, Schafe und Ziegen sowie solche Tiere, die im Endstadium der Krankheit aus Tierschutzgründen getötet werden müssten. Vorder Tötung eines erkrankten Tieres und vor der Abgabe verendeter Tiere an die Tierkörperbeseitigungsan­stalt ist unbedingt mit dem Veterinäramt der Kreis­verwaltung Kontakt aufzunehmen, damit der Nach­weis der Blauzungenkrankheit gesichert werden kann. Weitere Infos beim Kreisveterinäramt unter der Rufnummer 02602/124 282.

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Ein typisches Symptom von Blauzungen­krankheit sind die Verkrustungen der Nasen­öffnungen wie bei diesem erkrankten Schaf.

Leben im Westerwald - natürlich mit Zukunft

Kooperationen mit Fördergebieten in Hessen, Baden Württemberg und der Vulkaneifel sind geplant Unter der Überschrift „ Leben im Westerwald - natürlich mit Zukunft" hat sich die Lokale Akti­onsgruppe Westerwald (LAG) für die Förderpe­riode 2007-2013 im Rahmen des Wettbewerbs zur EU-Gemeinschaftsinitiative für die Entwick­lung des ländlichen Raumes beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau erneut beworben. In der Förderperi­ode 2000-2006 konnten 1,4 Mio. EURO EU-Mit­tel und ca. eine halbe Million Landesmittel in die Region geholt werden.

Projekte wie der Gäste- und Wandertreff in Roten­hain, das Jagd- und Naturkunde-museum in Hahn am See, der Wiedwanderweg in der Ver­bandsgemeinde Hachenburg, die touristische Aufwertung der alten Poststraße und des Grä­berfeldes in den Gemeinden Alpenrod und Lochum, der Radweg „Große Saynbach-Route" in der Verbandsgemeinde Selters, Themenweg Westerwälder Seenplatte", der Stöffel-Park in Enspel sowie die Ausbildung von Gästeführern wurden damit gefördert. Mit neuen Projekten will die LAG bei der Bewerbung punkten und jetzt erneut als Fördergebiet anerkannt werden. Landrat Weinert, Vorsitzender der LAG Wester­wald, hofft auf eine erfolgreiche Bewerbung und eine erneute Anerkennung als Fördergebiet. Als Leitbilder der Entwicklung formulierte die LAG für die Region und ihre Bevölkerung vier Leitlini­

en: Wir erhalten unsere natürlichen Lebens­grundlagen und unsere vielfältige und attraktive Kulturlandschaft Westerwald durch umwelt­schonende, nachhaltige Landnutzung. Wir ent­wickeln unsere vitale ländliche Siedlungsstruktur mit hoher Lebensqualität und ausgeprägter regionaler Identität der Bevölkerung weiter.

Wir stärken unsere regional Wirtschaftskraft durch Inwertsetzung der kulturlandschaftlichen Potenziale und durch gezielte Schaffung von ländlichen Einkommensalternativen. Wir arbei­ten gemeinsam mit vernetzen Aktionen an der integrierten, nachhaltigen Entwicklung unserer Region Die LAG Westerwald will in ihrer neuen Zusammensetzung und mit ihrer deutlichen erweiterten räumlichen Ausdehnung nach der Vorgaben des rheinland-pfälzischen Entwick­lungsprogramms PAUL kooperative Projekte mit außerhalb liegenden Regionen umzusetzen. Sc istz. B. die Verbandsgemeinde Gebhardshain aus dem Landkreis Altenkirchen neuer Partner im neuen LEADER-Gebiet. Kontakte mit der Region Lahn-Dill-Bergland in Hessen, der Süd-West-Alb in Baden Württemberg und der Vulkaneifel sind geknüpft. Mögliche Handlungsfelder sind hier eine Zusammenarbeit im Tourismusmarketing, Austausch in Themen wie Geowissen-schaften, Umweltbildung und Naturerlebnispädagogik sowie die Dorferneuerung mit dem Schwerpunkt „Leben im Dorf - Leben mitten drin". Mit diesen Initiativen setzt der Westerwaldkreis und die LAG die vielfältigen Kontakte und Kooperationen auch auf der LEADER-Ebene fort, so der Vorsit­zende der LAG, Landrat Peter Paul Weinert.

„Sprechende Hörner" entführen in geblasene Klangwelten

ln „geblasene Klangwelten" wollen die Talking Horns am Sonntag, 9. September, 17 Uhr, ihre Zuhörer entführen. Veranstaltungsort ist die Aula des Mons-Tabor-Gymnasiums in Montabaur.

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„Born to be horn" heißt das aktuelle Programm des Kölner Quartetts, das über Gospel-Klänge, Klassik-Zitaten, Salsa, afrikanischem Rhythmen, Free-Jazz bis hin zum Bigband-Sound klanglich alles möglich macht. Neben klassischen Blasin­strumenten wie Posaune, Basstrompete, Tenor­horn, Sousaphon und sämtliche Arten von Saxo­phonen bereichern auch Plastikflöten, Bongos, Mundharmonika und Windharfen die musikali­schen Darbietungen der Extraklasse. Ohne elek­tronische Verstärkung und ohne Rhythmus-Abtei­lung, aber mit viel Augenzwinkern, entwickeln die „sprechenden Hörner" ein dichtes Klangge­webe. Sowohl der harmoniebedürftige Musik­freund als auch der aufgeschlossene Jazzfan kom­men auf ihre Kosten. Das Konzert ist krönender Abschluss eines Workshops im Rahmen des 2. Westerwälder Bläsersommers, bei dem auch Workshop-Teilnehmer zum Zuge kommen wer­den. Eintritt 8 Euro.