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S38

WoC henblatt^Montabaur^

75

Nr. 34/2007

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Rechtzeitig Vorsorgen

Wenn einmal der Tag kommt, an dem man seine persönlichen und finanziellen Belange nicht mehr selbst regeln kann, braucht man jemanden, der stellvertretend handelt. Aber sogar Ehepartner, i Kinder oder Eltern dürfen dies nicht automatisch tun, sondern brauchen dafür einen klaren Auf­trag: In einer so genannten Vor­sorgevollmacht überträgt der Ver­fügende einer Vertrauensperson das Recht, im Betreuungsfall für ihn zu handeln. Eine solche Voll­macht ist juristisch voll anerkannt und macht in der Regel eine gerichtliche Betreuung überflüs­

sig. Grundsätzlich ist es sinnvoll, eine Generalvollmacht zu erstel­len. Sie dient der Vertretung in eigentlich allen persönlichen Angelegenheiten. Dazu gehören unter anderem Vermögens-, Behörden-, Renten- und Sozialhil­feangelegenheiten. Auch die Bestimmung des Aufenthaltsorts sowie ärztliche und pflegerische Maßnahmen werden damit abgedeckt. Zu empfehlen ist aber außerdem eine separate medizi­nische Vollmacht, da in einer Generalvollmacht die medizini­sche Fragen nicht ausreichend geregelt sind.

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Essen frei Haus

Die Idee ist über 60 Jahre alt - „Essen auf Rädern". Heute nen­nen es viele Anbieter lieber „Menüservice". Das Essen wird direkt ins Haus geliefert - kein Kochen, kein Einkäufen, weniger Abwasch. Gerade für Kranke und Alte ist das eine wichtige Einrich­tung. Schließlich leben heute 95 Prozent der über 60-Jährigen in der eigenen Wohnung. Man kann wählen zwischen täglicher Anlie­ferung des warmen Essens oder

fen, Messgeräte, Medizintechnik, Maniküre, und Pflege sind nur einige ihrer hilfreichen Angebote. Beim Kauf der Produkte sollte man allerdings immer darauf achten, dass die Lieferung in Abstimmung mit dem behan­delnden Arzt und entsprechend dem Medizinprodukte-Gesetz erfolgt. Auf eine ausgiebige Bera­tung sollten Sie nie verzichten!

einer Tiefkühl-Lieferung für einige Tage im Voraus. Zu einem guten Service gehört auch die Vertrags­gestaltung: Der Kunde muss kurz­fristig bestellen und auch abbe­stellen können. Bei der Wichtigkeit des Menüservices darf auch der soziale Aspekt nicht vergessen werden: Er ist gerade für ältere Menschen eine wichtige Verbin­dung nach draußen - für viele sogar die einzige. Da ist ein tägli­cher Besucher sehr wertvoll.

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• DRK Sozialstation Westerwald Rpnn erod und Westerburg

in den Verbandsgemeinden Bad Marien 9>

Ausführliche Informationen unter www.kv-Westerwald ^j.q . Fax -30

Langenhahner Straße 1 • 56457 Westerburg • Fon 02bbd

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Westerwald e.V.