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Nr. 34/2007

Vortragsreihe der VHS Montabaur:

Unsere Vortragsreihe „Lebensbilder" wird im Herbstsemester mit den drei „Henri’s" fortgesetzt! Ursula Reppmann-Wörsdorf er stellt Lebenswege und Schaffenswerk der Künstler „Henri Toulouse-Lautrec“, „Henri Julien Felix Rousseau" und „Henri Matisse“ vor.

Was verbindet die drei „Henri's" in der kunstgeschichtlichen Reihe miteinander? Sie alle fanden eine Brücke vom Impressionismus zur Moderne; jeder tat es in seinem eigenen, ganz persönlichen Stil.

Henri Toulouse Lautrec

Donnerstag,

20. September 2007 19.00 Uhr Standesamt,

Rathaus Montabaur

Ihm war nichts Menschliches fremd. Henri Toulouse-Lautrec war ein Adliger, ein Maler, ein hinkender Zwerg! Er verkehrte mit van Gogh, den Impressionisten, mit Wäscherinnen und Prostituierten. Er trank Absinth bis zum Umfallen. Seine plakativen Bilder machten den Montmartre, den Cancan und das Moulin Rouge unsterblich. Wer seine Bilder sieht, dem fährt automatisch Strawinskys Höllentanz in die Beine oder zumindest ins Ohr. Wer sich ein Bild machen möchte über Leben und Werk des Malers, der zwischen Impressionismus und Jugendstil balancierte, der ist herzlich eingeladen zum Vortrag über Henri Toulouse-Lautrec.

Henri Julien Felix Rousseau war Zöllner und widmete sich erst spät der Malerei. Als Autodidakt besuchte er niemals eine Malschule und so war es kein Wunder, das er seinerzeit für seine Malerei nicht mehr als Gespött und ein müdes Lächeln erntete, hoch er ließ sich nicht beirren. Seine geheimnisvollen, geradezu magischen Dschungelbilder leben durch über 50 verschiedene Grüntöne. Fantasievoll erschuf er eine exotische Welt aus tropischen Pflanzen des Botanischen Gartens und Tieren, die er nur aus Büchern kannte. Seine naiven Bilder aus fernen Welten haben bis heute nichts von ihrem Zauber verloren.

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Henri Julien Felix Rousseau

Donnerstag,

25. Oktober 2007 19.00 Uhr Standesamt, Rathaus Montabaur

Henri Matisse

Donnerstag,

15. November 2007 19. 00 Uhr Standesamt, Rathaus Montabaur

Eine Blinddarmentzündung war die Ursache dafür, dass Henri Matisse seinen Juristenberuf an den Nagel hing und sich der Kunst widmete. Als er Cezannes "Badende" zum ersten Mal sah, bekam er leuchtende Augen und wusste: "Dieses Bild muss ich haben!".Er kaufte es und verschuldete sich dabei. Bald wandelte er auf den Spuren dieses großen Künstlers und setzte sein Erbe würdevoll um. Matisse gilt als Begründer der „Fauves“ (der "Wilden"). Mit seinen kräftigen Farben leitete er endgültig die Moderne ein. Zunächst heftig kritisiert, gelangte er später zu Ruhm, Ansehen und Wohlstand. Seine Malerei ist untrennbar mit Nizza und der Cote d’Azur verbunden.

Eintritt pro Veranstaltung: 5,-- €!

Nähere Informationen und Anmeldung bei der Geschäftsstelle der VHS Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz 9, Tel. 02602/126-321; E-Mail: Vhs@montabaur.de Internet: www.vhs-montabaur.de

& ie einzelnen Vorträge werden nochmals zeitnah in der örtlichen Presse veröffentlicht!