Einzelbild herunterladen

Wochenblatt VG Montabaur

W

..

Zweimal „Sehr gut"

für Azubis der Kreisverwaltung

Gleich zweimal ein „Sehr gut" gab es kürzlich bei den Abschlussprüfungen beim Verwaltungs- und Fachinformatikernachwuchs im Westerwälder Kreishaus. Manuela Oster aus Höhn hat ihre Prü­fung zur Verwaltungsfachangestellten mit der Fachrichtung Kommunalverwaltung mit dem Prä­dikat „Sehr gut" und damit als Beste ihres Prü­fungsausschusses absolviert. Dominik Heinz, auch aus Höhn, legte seine Prüfung zum Fachinforma­tiker mit dem Ausbildungsschwerpunkt Systemin­tegration ebenfalls mit der Bestnote „Sehr gut" ab.

Daneben können sich drei Absolventen des inte­grierten Studiengangs für den gehobenen nicht­technischen Dienst über ihren erfolgreichen Abschluss an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen (FHöV) freuen. Aufgrund der ausgezeichneten Prüfungsergebnisse und einer bedarfsorientierten Ausbildung werden alle dies­jährigen Absolventen im Hause der Kreisverwaltung weiterbeschäftigt. Um auch in Zukunft den stän­dig wandelnden Anforderungen an eine moderne Verwaltung und einem hohen Ausbildungsniveau gerecht zu werden, sucht die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises auch weiterhin leistungsorien­tierte Nachwuchskräfte. Infos zur Kreisverwaltung und den Ausbildungsberufen gibt es im Internet unter www.westerwaldkreis.de

Interesse an alternativen Energien

Das steigende Interesse an alternativen Energien ist unverkennbar. Steigende Energiekosten und schwindende Energiereserven lassen auch die Geothermie in den Mittelpunkt des Interesses, wenn es um Heizung und Kühlung geht, treten. Angestoßen vom Umweltamt der Kreisverwal­tung in Montabaur informiert das Landesamt für Geologie und Bergbau über die alternative Ener­giequelle. Eine Ausstellungswand mit umfassen­den Informationen für Bürgerinnen und Bürger und Häuslebauer gibt Gelegenheit, in die Mate­rie der Erdwärme und deren Nutzungsmöglich­keiten einzusteigen. Sinn und Zweck tiefengeo­thermischer Anlagen liegen in der Stromgewin­nung sowie der Wärmebereitstellung in Nah- und Fernwärmenetzen. Darüber hinaus kann in den warmen Monaten die Geothermie-Anlage zum kostengünstigen Kühlen des Gebäudes verwen­det werden. Anhand der Ausstellung kann sich der Betrachter über die verschiedenen Anlagen­arten, die Funktionsweise von Wärmepumpen, den Einfluss der Geologie, die korrekte Bauaus­führung sowie das Genehmigungsverfahren informieren. Ergänzend werden weitere Infor­mationen in Form von Faltblättern zur Verfügung

qestellt Wie kaum ein anderes Bundesland hat Rheinland-Pfalz die natürlichen Voraussetzungen zur Nutzung tiefengeothermischer Ressourcen und kann sich mittelfristig zu einer Referenzregi­on der Geothermie in Deutschland entwickeln. Die Wanderausstellung des Landesamtes ist vom 13.08. - 24.08. 2007 im Foyer der Montabaurer Kreisverwaltung zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen. Am 21.08.2007 wird von 14.00 bis 16.30 ein Mitarbeiter des Landesamtes für spezielle Fragen zur „Geothermie" zur Verfügung stehen. Weitere Infos gibt es auch beim Umwelt­amt der Kreisverwaltung unter 02602/124370 oder olaf.glasner@westerwaldkreis.de

Viele Goldene Hochzeiten und viele Kinder

Westerwälder werden alt und sind treu. Diesen Schluss muss man aus der Anzahl der Goldenen Hochzeiten ziehen, die in diesem August im Westerwaldkreis gefeiert werden können. Ablesbar ist die Summe an der Zahl der Glück­wunschschreiben, mit denen Landrat Peter Paul Weinert gratuliert und die er jeweils für einen Monat im Voraus unterschreibt: Anfang August hatte er 151 Glückwünsche zu unterzeichnen. „Das war richtig Arbeit, aber ich habe sie gern geleistet, weil ich mich mit den Jubilaren freue", kommentierte der Landrat.

Wer allerdings aus den vielen Goldenen Hochzei­ten schließt, dass der Westerwaldkreis eine ins­gesamt alte Bevölkerung habe, der irrt. Im Gegen­teil: Beim Anteil der Kinder unter 6 jahren an der Gesamtbevölkerung liegt der Westerwaldkreis mit 5,5 % an vorderster Stelle in Rheinland-Pfalz und bei den 6-20 jährigen nimmt der Kreis landes­weit Platz 3 unter den 36 Landkreisen und kreis­freien Städten ein.

Der Westerwaldkreis ist also bevölkerungsmäßig ein sehr junger Kreis. Dass gleichzeitig viele Gol­

dene Hochzeiten gefeiert werden k umso schöner, weil Jung und Alt a°!Li Garant für eine gute Zukunft sind ^

Bringen Sie den Westerwald nach vorn'!

Waller Gemeinde „Rotenhain" kann SWR-Hammerdorf werden „Wer ist das Hammerdorf in Rheinland-Pf, fragte das Südwestfernsehen in seiner q|, 'rnigen Sendung und stellte über ein ql, hinweg zwölf Gemeinden auf die Probe Für den Westerwaldkreis stellte sich die meinde Rotenhain den Herausforderin TV-Jury. Ob kollektive Verkleidung aller wohner (inkl. Haustiere) oder Nachbäu „Alten Burg zu Rotzenhahn" auf dem Kirt im Rahmen der großen 24-Stunden-AufJ die Moderatoren vom Südwestfunk stT nicht schlecht über den unbändigen Tatei der Rotenhainer. Als Landrat des Westi kreises gilt mein besonderer Dank allen,dit< bei dieser Aktion stellvertretend für unseren nen Westerwald eingebracht haben. Durch die zahlreichen Fernsehberichterstai gen ist es gelungen, unsere gesamte Region der einmal in den Fokus der Aufmerksam^! rücken. Eine Initiative, die auch unser Image prägt und uns allen damit zu Gutekc Es ist mir darum auch ein besonderes Anl Sie alle, liebe Westerwälder, einzuladen, der beiden Landesschautermine am 20.und! August, jeweils ab 18:45 Uhr im Dritten gramm des SWR Fernsehens, Ihre Stil» Rotenhain abzugeben und damit Westerwald dorthin zu bringen, wo er hingi Ganz nach vorne.

Hui Wällerü!

Ihr Landrat Peter Paul Weinert

LANDSCHAFTSMISEUM

WESTERWALD

WusWwSMst fmamahrm Im 1 üMl<sz}jafi5JMtiaüm WasimwM L.

am Sonntag, 19. August 2007, von 11 bis 17 Uhr

„Tatü-tata", die Westerwälder Feuerwehren sind da!

Einen ganzen Sonntag lang zeigen die FeuerwehrmännerundFi erwehrfrauen ihr Können beim Bergen, Retten, Löschen undSch zen. Gerade das Hofgelände des Landschaftsmuseums und historischen Häuser bieten eine optimale Kulisse für Feuerwehrübungen und die Feuerwf geräteschau. Der Familientag der Westerwälder Feuerwehren wird um 11.00 Uhr von Um Peter Paul Weinert eröffnet. Zu bewundern sind verschiedene Fahrzeuge und Geräte vom Ha leiterwagen über die museumseigene Handdruckspritze bis zum modernen Einsatzfahrzeug In stündlich stattfindenden Vorführungen werden Einblicke in Feuerwehrtechniken frühererk zehnte und in Löscharbeiten mit modernstem Gerät geboten. Die Rettungsschere kommt et so zu ihrem Einsatz. Die Löschung bei brennendem Fett und explodierende Spraydosen sprechen allerhand Abwechslung.

„Wasser marsch!" heißt es am Stand der jugendfeu- erwehr Müschenbach. Hier können die Kinder end­lich mal nach Herzenslust losspritzen.

Getreu dem Motto „Gott zur Ehr' — dem Feuer zur Wehr' dürfen auch alte Helme und Ausrüstungsge­genstände nicht fehlen. Musikalisch wird die Western Wood Stompers Jazzband die Veranstaltung von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr einheizen. Und für das leib­liche Wohl ist mit Westerwälder Spezialitäten aus Backes und Grill bestens gesorgt. Also Blaulicht an und am 19. August ins Landschaftsmuseum nach Hachenburg!