Wochenblatt VG Montabaur
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Nr. 28/2007
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Fn Kindergärten sehr gefragt
L Westerwaldkreis ist das neue Landespro- hramtn zur Sprachförderung im Kindergarten so Stark nachgefragt worden, dass die ursprünglich ür den Kreis bereitgestellte Quote bei weitem "'nicht ausgereicht hätte. Vielfältige Bemühungen derlreisverwaltung in Montabaur führten jetzt 1 Sonn!« a2 u dass ein „Nachschlag" in Aussicht gestellt wdfiien j S t. So stehen für das Kindergartenjahr ... 2007/2008 Sprachfördermittel von insgesamt
rnan rU M Euro zur Verfügung. „Damit können
QenAw zwar immer noch nicht alle, aber doch die mei- 1 ” we 9 s * s(;en [geplanten Sprachförderprojekte durchge- . /führt werden. Das ist sehr zu begrüßen, weil die
6 Dl Spithe ein entscheidender Schlüssel zur Inte- '9® P N q j3En von Kindern mit Migrationshintergrund nt rechneil j st "V e igt sich Landrat Weinert zufrieden. Insge- n ers H samtwollen 85 Kindergärten im Westerwaldkreis j a i ^ Spijhfördermaßnahmen anbieten.
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emafa Der Westerwaldkreis
^ S w ' r ^ Millionen
Jom sd! in seine Schulen investieren
„Denges Landrat sieht dringenden Investitionsbedarf in den daiiilnächsten jahren In der Schullandschaft des ärwirkliciWesterwaldkreises stehen Gravierende Verände- druck undl ru|gen an. Der Trend nach der Grundschule an lern Eins Gymnasien und Realschulen zu wechseln, wird n Alpiniag immer stärker und der Platzbedarf an den weiter- z- und G führenden Schulen daher immer größer, die sch« Deshalb will der Kreis bereits jetzt die richtigen idealer J Mä|nahmen in die Wege leiten und in den näch- :. Die Teil sten Vier Jahren verstärkt in den Schulausbau inve- dien fühle sti&en. Auf rund 20 Millionen Euro beziffert. Land- glücklicta ratjeter Paul Weinert den aufzubringenden Investitionsbedarf. Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung den Schulbauplänen zugestimmt.
Und auch dafür votiert, dass alles andere gegenü- beifden Bildungsinvestitionen erst einmal nachrangig behandelt werden wird.
Dem Kreistag legt die Verwaltung die Dokumentation "Schullandschaft Westerwald" vor, in derjnicht nur die Prognosen der Schülerzahlen aufgeführt werden, sondern auch der daraus resultierende notwendige Baubedarf an kreisei- gerien Schulen für die nähere Zukunft.
Daffiber hinaus werden Empfehlungen für neue schulische Angebote unterbreitet. Eine Aussage über Perspektiven ist zur nicht möglich. Weinert: } ü ! "Die Rahmenbedingungen sind überhaupt nicht klar/weil das Land sie nicht setzt. Zum Beispiel beftler Schulträgerschaft oder bei der Existenz derförder- und Hauptschulen.
Deshalb haben wir uns vorwiegend auf die baulichen Maßnahmen beschränkt." Allein in seiner r ^unmittelbaren Trägerschaft hat der Kreis für den TPedarf von mehr als 11 500 Schülern in 16 Ein- Achtungen zu sorgen. Zwar gehen die einzu- lüssigemf schulenden Kinder im Kreis (2008: 2353) bis zum Jahr,2012 auf 1510 zurück. Aber der große Zulauf zu den Realschulen und besonders zu den Gymnasien macht den Investitionsbedarf erst deutlich, ojstieg die Schülerzahl am Gymnasium Höhr- Uiyizhausen innerhalb der vergangenen fünf Jahre von 570 auf 710, am Gymnasium in Westerburg jtfettwerfe von 774 auf 1150 und am Gymnasium Montabaur me, ist eS ,- 1 61 auf 1550. Weinert: "Der Trend wird sich ineneuW, 0c hverstärken." Folgende größere Ausgaben ner und rwartet der Kreis für die nähere Zukunft an seinen 3 Pfund rf nga-Wuß® h ansonst«
kreiseigenen Schulen: Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur: Es soll auf volle Sechszügigkeit ausgebaut werden. Benötigt werden zwölf große Klassenräume und fünf Fachklassenräume. Im ersten Bauabschnitt sollen im kommenden jahr sechs Klassenräume und vier Fachklassen entstehen. Nach Abzug der Landeszuwendungen rechnet der Kreis noch mit 1,6 Millionen Euro Nettobelastung. Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg: Steigt die Schülerzahl weiter an, sind zusätzliche acht Klassenräume notwendig. Kreiskosten: 400 000 Euro. Alternativ käme die Einrichtung eines dritten Zuges am Evangelischen Gymnasium in Bad Marienberg in Betracht. Gymnasium Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen: Bei steigenden Schülerzahlen soll der erheblich sanierungsbedürftige und vier Klassenräume umfassende Pavillonanbau abgerissen werden. Ein Neubau mit acht zusätzlichen Klassen würde den Kreis 400.000 Euro kosten. Anne-Frank-Realschule Montabaur: Voraussichtlich wird ein Anbau von vier Klassenräumen erforderlich. Kreiskosten: 220.000 Euro. Burggarten-Schule (Förderschule) Hachenburg: Vom 1. August 2007 an braucht die neue Ganztagsschule einen Anbau mit notwendigen Ruhe- und Kreativräumen. Kreiskosten: 160 000 Euro. Schiller-Schule (Förderschule) Höhr-Grenzhausen: Bei einer angestrebten Einrichtung als Ganztagsschule müssen Baumaßnahmen für eine Mensa erfolgen, die der Kreis mit 30 000 Euro veranschlagt.
Mit zehn Prozent der förderfähigen Baukosten muss der Kreis alle Schulen in Trägerschaft der kommunalen Gebietskörperschaften bezuschussen. In den nächsten Jahren schätzt der Kreis die Kosten auf rund 1,6 Millionen Euro.
Bei den Realschulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinden ist der Kreis mit 90 Prozent der Kosten beteiligt. 1,5 Millionen Euro sind deshalb bei der Sanierung des Schulzentrums Bad Marienberg für die Baumaßnahme an der Realschule veranschlagt. Noch nicht vom Kreis finanziert sind auch 1,5 Millionen Euro für den Neubau der Berggarten-Schu- le (Förderschule) Siershahn.
Improvisationstheater-
Workshop
Theater, Sketch und Comedy stehen auf dem Programm eines dreitägigen Improvisationstheater-Workshops, den das Kreisjugendamt und zusammen mit dem Jugendbahnhof Bad Marienberg vom 8. bis 10. August im Jugendbahnhof Bad Marienberg für Jugendliche ab 14 Jahren veranstaltet.
Der Kurs startet am Mittwoch, 8. August um 13 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Der Kostenbeitrag beträgt drei Euro. Anmeldungen bei Kreisjugendpflegerin Katrin Grönke unter Telefon 02602/12431 7.
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Mit den elf neuen Absolventinnen verfügt der Westerwaldkreis jetzt über 217 gut ausgebifdete Tagesmütter.
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Kreis hat 11 neue Tagesmütter
Ausbildung erfolgreich beendet - Neuer Kurs im September
Nach einer sechsmonatigen intensiven Ausbildung können jetzt elf Westerwälderinnen als Tagespflegemütter arbeiten.. Auf dem Ausbildungsplan standen vielfältige pädagogische Themen, Kinderernährung sowie Erste Hilfe.
Die Leitung hatte Heilpädagogin Katja Seck. Die elf neuen Tagesmütter müssen noch einen weiteren Aufbaukurs besuchen, um auch die Zertifizierung als Tagesmutter zu erhalten. Damit sind jetzt 217 Tagespflegepersonen in der Tagespflegebörse des Kreisjugendamtes in Montabaur registriert. Die Kindertagespflege ist neben der Betreuung in Kindertagesstätten die zweite wichtige Säule der Kindertagesbetreuung im Westerwaldkreis. Es ist daher ein besonderes Anliegen des Westerwaldkreises, die Qualität der Kinderta
gespflege weiter zu entwickeln. Zu diesem Zweck führen die Katholische Familienbildungsstätte Westerwald/Rhein-Lahn und die Kreisvolkshochschule Westerwald e. V. im Auftrag des Kreisjugendamtes die Ausbildung von Tagesmüttern durch. Ein neuer Grundkurs für angehende Tagesmütter startet am 11. September in der Berufsbildenden Schule Montabaur.
Die Tagespflegebörse des Kreisjugendamtes vermittelt im Westerwaldkreis Kinder in Tagespflege.
Die Koordinatorin der Tagespflegebörse, Christiane Hübinger, ist für alle Erwachsenen, die ein Kind in Tagespflege auf nehmen möchten, sowie für Eltern mit einem Betreuungswunsch kontinuierlich von rpontags bis donnerstags von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr und freitags von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr unter Telefon 02602/124252 oder per E-Mail christiane.huebinger@westerwaldkreis.de erreichbar. KW 28
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