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Wochenblatt VG Montabaur

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Antrag auf Kinderzuschlag jetzt stellen

Ab 1. Januar 2005 gibt es eine neue Sozialleistung, den "Kinderzuschlag". Er wird an gering verdienende Eltern gezahlt, die zwar ihren eigenen Lebensunterhalt decken können, nicht aber denjenigen ihrer Kinder. Kin­dergeldberechtigte, die Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II erhalten, haben keinen Anspruch auf den Kinderzuschlag.

Die Höhe des Zuschlages hängt vom Einkommen und vom Vermögen der Eltern und der Kinder ab. Er kann bis zu 140 Euro monatlich pro Kind betragen und längstens für 36 Monate gezahlt werden. Anzurechnendes Vermögen oder Einkommen des Kindes von monatlich 140 Euro oder mehr schließen den Anspruch aus. Ein Kinderzuschlag kann sich z B. errechnen, wenn Eltern mit zwei Kindern (unter 18 Jahre ohne eigenes Einkommen) bei einer Warmmiete von 600 Euro ein Nettoeinkommen zwi­schen 1050 und 1330 Euro haben. Es besteht kein Anspruch auf Kinder­zuschlag für volljährige Kinder, Enkelkinder, Pflegekinder, verheiratete Kinder oder wenn die Kinder nicht im Haushalt der Eltern leben. Auch Angehörige des öffentlichen Dienstes, die ihr Kindergeld von ihrem Arbeit­geber erhalten, können den Kinderzuschlag nur bei der Familienkasse der Agentur für Arbeit beantragen, weil diese allein dafür zuständig ist. Antragsvordrucke sowie das Merkblatt sind bei der Familienkasse der Agentur für Arbeit Montabaur erhältlich oder können im Internet unter www.Familienkasse.de oder www.Kinderzuschlag.de heruntergeladen werden. Auch Angehörige des öffentlichen Dienstes, die ihr Kindergeld von ihrem Arbeitgeber erhalten, können den Kinderzuschlag nur bei der Familienkasse der Agentur für Arbeit beantragen, weil diese allein dafür zuständig ist. Der Antrag auf Kinderzuschlag sollte baldmöglichst einge­reicht werden. Für telefonische Rückfragen stehen die Mitarbeiter der Familienkasse der Agentur für Arbeit Montabaur unter der Tel.-Nr. 02602/123-417 gern zur Verfügung.

Wissenswertes

Basketball-Weihnachtsturnier an der Grundschule Girod

Wie in jedem Jahr bildete das Bas- ketball-Weihnachtstumier der 3. und 4. Klasse den Abschluss einer Spielreihe, die auf grundlegende technische und taktische Fertig­keiten des .Mini-Basketballspiels" abzielt. Insgesamt 8 gemischte Mannschaften kämpften in der Sporthalle Girod um Körbe und Punkte. Jede Mannschaft hatte sich zuvor einen eigenen Namen zugelegt, mit dem sich alle Spie­lerinnen und Spieler voll identifi­zieren konnten. Nach den Grup- penspielen setzten sich dann im Spiel um Platz 1 und 2 die "lai- kers" souverän durch. Sie erhiel­ten - wie im übrigen alle Teilneh­

mer - ein kleines Präsent und natürlich die Siegerurkunde des Turniers. Alle Kinder des GiroderMini-Basketballtumiers bekamen aus der Hand der Sportlehrer zudem das bronzene Spielabzeichen ausgehändigt, das ihnen Grundfertigkeiten im Passen und Fangen, Dribbling, Standwurf und im Spiel 6:6 mit demroten Ball" bescheinigt. Übrigens werden die besten Spielerinnen und Spieler im kommenden Jahr am regionalen Basketball- tumier der Westerwälder Grundschulen teilnehmen dürfen.

Gespräch über Fusion

Maria Hilf undBarmherzige Brüder wollen Versorgung stärken Die beiden Krankenhäuser, Barmherzige Brüder in Montabaur und Herz- Jesu in Dernbach, prüfen zurzeit eine gemeinsame Zukunft. Ziel ist einer­seits die existenzielle Sicherung beider Häuser, andererseits aber auch eine Optimierung der medizinischen Versorgung im Westerwald, .und zwar so wohnortnah und leistungsstark wie möglich", betont Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Maria Hilf RLP gGmbH, Dernbach.

Ludwig Klarl, Geschäftsführer der St. Johannes Krankenhaus GmbH, Trä­ger des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Montabaur, weist auf die möglichen Synergien der beiden Häuser hin.Statt Konkurrenz wol­len wir vor dem Hintergrund der politisch vorgegebenen Rahmenbedin­gungen größtmöglichen Nutzen sowohl im Sinne der Patientenversorgung als auch der Arbeitsplatzsicherung erreichen - so Klarl.

In einer Absichtserklärung, haben die Verhandlungspartner - der Träger des Herz-Jesu-Krankenhauses in Dernbach, die Maria Hilf RLP gGmbH sowie der Träger des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Mon­tabaur, die St. Johannes Krankenhaus GmbH, - vereinbart, Gespräche mit dem Ziel einer Fusion zu führen.

Erreicht werden soll ein Krankenhaus mit zwei Betriebsstätten in einer Gesellschaft, an der die Maria Hilf RLP gGmbH, Trägerin des Herz-Jesu- Krankenhauses, eine Mehrheitsbeteiligung anstrebt. Dabei hoffen die Ver­handlungspartner auch auf die Unterstützung durch das rheinland-pfälzi­sche Gesundheitsministerium und durch die Krankenkassen, um neue und verbesserte Strukturen zum Wohle der medizinischen Versorgung in der Region schaffen zu können.

Nl 53/2004

,>h« Nähe der zwei Standorte, die lediglich ruMtüm N.cht nur die ntfemt sind, sondern auch Gemeinsamkeiten^.

Kilometer vonemand Ausrichtung bilden - so dte Verhandlungspafa*,

sichtlich der ch " s S® d ^Gespräche. Die Dembacher Klinik wurdet^ öine oute Plattform fu|<J? den Jesu Christi - bekannter noch als die Denv von den Armen D-enstmägdeJ ^ 8Ujl|en d en Menschen mit all seinen hacher Schwestern - 9®3 Mittelpunkt ihrer Arbeit. Die Barmke* StärtTen und Sch ^. äc ^l re n Krankenhaus im Jahre 188t gegründet wu,. aln Brüder ^ on 1 ® bau ft ;fnTanken, hilfesuchenden und bedürftigen Men- de, wenden sich denatten^ fQf dje Beherzigen Brüder «Tri. sehen zu. °1?Ä S Ä>4 «t Wt**P»*>««*'*m

ballads & more

Christophe^Buchheim (Saxophon) and friends: Matthias Steffen (Piano)

Alexander Felz (Bass), Andreas Helbach (Drums) am 20.01.2005, um 20.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Heilbervh^, Eintritt: 7,- Reservierung: Tel. 06485/911764 r3chel(,

Immer mehr überschuldete Maushalte - Verbraucherzentrale hilft Betroffenen

Die Zahl der überschuldeten Haushalte in Deutschland und auch in Rhe* land-Pfalz wächst nach wie vor diesen beunruhigenden Trend belegt der diesjährige Armuts - und Reichtumsbericht des Landes Rheiniand-Pfat Die dort aufgefuhrten Ursachen für Überschuldung sind vielfältig: Aibeits- losigkeit. Krankheit, Scheidung, teilweise auch ein Konsumverhalten, dass das verfügbare Einkommen übersteigt. Oftmals spielen mehrere Gründe zusammen, so die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V..

Emen Ausweg aus der Schutdenfaile bietet das Verbraucherinsolvenz- verfahren, bei dem Betroffene einige Jahre lang ein mehrstufiges Vr fahren durchlaufen müssen. Der Weg zur so genannten Restschuldbe­freiung ist nicht leicht und die überschuldeten Haushalte sind dabei ad fachkundige Hilfe und Unterstützung angewiesen.

Neben den anerkannten Schutdnerberatungsstellen, bei denen Warte­zeiten von bis zu mehreren Monaten keine Seltenheit sind, hilft die Ver- braucherzentrale mit einem Expertenteiefon zum Verbrauchennsolvenz- verfahren. Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat von 9 bis 13Uhe erhalten Betroffene unter der kostengünstigen Rufnummer 0180 20 00 766 (6 Cent pro Anruf) schnell und unkompliziert Informationen überdas Verfahren im Einzelnen an. Unter dieser Nummer gibt es außerdem kon­kreten Rechtsrat. etwa wenn ein Mahnbescheid zugestellt worden ist oder wenn von Gläubigerseite Zwangsvollstreckungsmaßnahmen eingeleitet worden sind. Der Experte der Verbraucherzentrale gibt Hinweise, was zu tun ist. um eventuelle Rechtsnachteile zu vermeiden. Daneben beant­wortet er Fragen, die bereits vor Beginn des Verbraucherinsoivenzver- fahrens abgeklärt werden sollten, beispielsweise zur Rechtmäßigkeit von Forderungen.

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Eine vorweihnachtliche Bescherung

Für die Gewinner des Balkzn-Weitflug- Wettbewerbs anlässlich der 25-jährigen Jubiläumsvogelschau des Vereins der Vogelfreunde und Züchter Montabaur e.V., wurden nun den Gewinnern de Preise überreicht. Nach langem Warten war es nun soweit. Nachdem der Vor­stand die zurückgesandten Karten aus­gewertet hatte, standen die Sieger fest Der erste Preis bekam Nora Herrenland aus Gackenbach. Der zweite Preis erhielt Florian Altmann, Niederelbert Der dritte Preis ging an Julia Daoihra. Bad Ems. Nachdem die Preise schon nach der Kilometerentfemung ausge­wertet waren, erreichte den Vorstand noch eine zurückgesendete Karte aus der Französischen Schweiz. Der Ballon von Angelique Nicolas aus Bad Ems,

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flog somit am Weitesten. Sie wurde mit einen Superpreis belohnt Die Ver­einsvorsitzenden Günter Loring und Bärbel Neidhöfer überreichten am 1 Advent den Gewinnern ihre Preise. Der Vogelverein findet hier die Besu- cherzahl der Vogelschau, sowie die rege Beteiligung an den angebote­nen Kinderbelustigungen besonders erwähnenswert.

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