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Nr. 43/2004
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In den vergangenen Jahrhundertenware n die Menschen in derjjtdgel fest in das soziale Netzßer (GroßJFamilie, der [^Nachbarschaft und des Dorfes fettet. Die Totenfürsorge, in Wesentlicher Bestandteil Ijwerkultur, fand in der
S nung unter Beteiligung fimilie und mit Hilfe der barschaft statt. Dazu jten u. a. die Sterbesakra- |ifte, das Herrichten der hldas Aufbahren und die iejnung. Der öffentliche fltzug, aufwändige Be- imjzeremonien sowie ’er Blumenschmuck auf .Gräbern waren typische pide der bürgerlich -ten Trauerkultur des 18 .
und 19. Jahrhunderts. Klassische Orte der öffentlich zur Schau gestellten Trauer waren das Haus des Verstorbenen mit dem Aufbahrungszimmer, die Kirche und das reich verzierte, als Denkmal gestaltete Grab. Die Friedhöfe wurden nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten gestaltet und sollten als Naturgarten die Konfrontation mit dem Tod mildern. Die Verwendung von Blumenschmuck und Symbolpflanzen auf dem Friedhof - ursprünglich ein charakteristisches Merkmal bürgerlicher Trauerkultur - prägt bis in die heutige Zeit die Grabgestaltung. -gs-
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iiner Trauerdanksagung ’nken sich die Hinterblie- m des Verstorbenen bei all in.diemitTrostund Rat in _ >it des Abschiednehmens gn3$ler Trauerbewältigung "ieljfrid zur Seite standen, illte einige Zeit nach der ung (zwischen zwei und ’ochen) über das Mittei- ;s- bzw. Amtsblatt ausgeben werden, denn so hen Sie Verwandte, ide und Bekannte. Bestat- 'sinstitute helfen bei der mlierung, halten Muster "leispiele bereit und über- len zudem die Weiterlei- ing per Anzeige an den Verbuch wenn manche Men- scfi^in froh sind, dass ihnen Fomiulierungshilfen und feste F^ien angeboten werden,
setzt eine selbst gestaltete Todesanzeige eigene Akzente. Bei der Gestaltung einer Traueranzeige allein oder in der Familie, auch mit Kindern, wird das Gespräch über den- Verstorbenen angeregt, und es kann das Gefühl wachsen, noch etwas für ihn tun zu können.
Neben den üblichen Daten - Name des Verstorbenen, Lebensdaten und Namen der Trauernden - können Anzeigen Symbole (Kreuz, Baum, Ähre) oder ein Bild des Verstorbenen enthalten. Ein Bibelspruch, Zitat oder kurzes Gedicht, das dem Verstorbenen am Herzen lag oder die Gefühle der Hinterbliebenen wiedergibt, kann eingefügt werden, -gs-
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Angesichts der hohen Bedeutung von Symbolen bei der Grabgestahuog und beim Trauerfall wundert es nicht, dass gerade die Ausdrucksmöglich
keiten durch Pflanzen und Blumen eine wichtige Rolle spie- len.;Die Sprache der Blumen drückt das aus, was sonst nur
schwer^ Worte zu fassen ist
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