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Wochenblatt VG Montabaur

Nr.

39/2005,

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t Moderner Fachraum für Keramiker

Um einen zeitgemäßen und anspruchsvollen Unterricht an seinen Berufsbildenden Schulen zu gewährleisten, investiert der Westerwald­kreis als Schulträger konsequent in eine moderne Ausstattung der Fachräume.

Jetzt genehmigte der Kreisausschuss die Anschaffung eines Mess- und Regeltechni­kraumes, den die Keramische Fachschule und die Berufsbildende Schule - Außenstelle Kera­mik - in Flöhr-Grenzhausen gemeinsam nut­zen werden.

Die Anschaffungskosten für die acht Schu­lungsplätze im Bereich Pneumatik/Elektrop- neumatik belaufen sich auf rund 31.000 Euro.

ICE-Bahnhof Montabaur:

Ab Dezember neuer Fahrplan mit vielen Verbesserungen

Der neue Fahrplan der Bahn AG, gültig vom 11. Dezember 2005 bis 9. Dezember 2006) wird viele Verbesserungen für den ICE-Bahn­hof Montabaur bringen.Wir können mit der Entwicklung sehr zufrieden sein.

Dieses einstimmige Fazit zogen Landrat Peter Paul Weinert und Verbandsbürgermeister Edmund Schaaf, nachdem die Bahn AG die im Dezember anstehenden Fahrplanänderungen vorab mitgeteilt hat.

So wird es erstmals einmal wöchentlich (frei­tags) um 14.12 Uhr und 16.12 Uhr eine Direkt­verbindung nach Berlin geben, was für viele Hauptstadttouristen interessant sein dürfte. Hinzu kommt eine weitere tägliche Direktver­bindung (8:42 Uhr) nach München, womit es dann ab Montabaur bis zu siebenmal täglich in die bayrische Landeshauptstadt geht.

Der besondere Clou: Ab Juni 2006 verkürzt sich die Fahrzeit durch die Inbetriebnahme der Schnellfahrtstrecke Nürnberg-Ingolstadt-Mün- chen um 40 Minuten auf sagenhafte dreiein­halb Stunden.

Nach Aussage von Klemens Kurth vom DB- Servicebüro Vertrieb Westdeutschland sind zahlreiche Anregungen von Kunden berück­sichtigt worden, mit der Folge, dass den Fahr­gästen aus Montabaur ein noch attraktiveres Fahrplanangebot als im Fahrplan 2005 ge­macht werden kann.

Wichtig für die Pendler in Richtung Köln und Frankfurt: Um 8:12 Uhr gibt es eine neue Ver­bindung über Köln nach Münster. In der Gegenrichtung hält neu der ICE 621 um 17:50 in Montabaur. Durch diese beiden Erweite­rungen besteht der Ein-Stunden-Takt im Berufsverkehr jetzt nicht mehr ausschließlich in Richtung Frankfurt, sondern genauso in Richtung Köln.

Auch für Mitarbeiter des Flughafens Frankfurt wird das Zugangebot optimiert. Für Mitarbei­ter der Nachtschicht gibt es im neuen Fahrplan an allen Wochentagen eine Rückfahrtmög­lichkeit um 6:50 Uhr mit dem ICE 824 ab Frankfurt-Flughafen. Sonntags: ICE 622 Frank­furt - Köln ab Flughafen um 6:34 Uhr. Hinsichtlich Komfort und Platzangebot wird sich auch vieles verbessern. Im ersten Halb­jahr 2006 werden die Züge im Berufsverkehr in Doppel-Traktion verkehren. Das bedeutet,

dass sich das Sitzplatzangebot je Zug von bis­her 440 auf 880 verdoppeln wird.

Bei so viel Positivem muss es leider auch einen Wermutstropfen geben. Die Bahn AG streicht die Verbindungen nach Wiesbaden- Mainz-Stuttgart (Abfahrt Montabaur 10:54 Uhr und 14:54 Uhr) sowie die Rückfahrten aus Mainz um 10:16 Uhr und 14:16 Uhr. Der Grund: Die genannten Züge werden von den Fahrgästen schlecht angenommen.

Landrat Weinert und Verbandsbürgermeister Edmund Schaaf betonen, dass man sich auch weiterhin um bessere Verbindungen von und nach Montabaur bemühen werde. Schaaf: Nichts ist so gut, dass es nicht noch besser gemacht werden kann.

Das nächste Ziel könnten zum Beispiel weite­re ICE-Stopps in Bonn-Siegburg sein. Dass das nicht aussichtslos ist, haben die bisheri­gen Gespräche mit der Bahn AG gezeigt. Denn vom einstungeliebten Kind hat sich der ICE-Bahnhof Montabaur - den vielen Fahrgä­sten sei Dank - ganz schnell zu einem für den Konzern wirtschaftlichen interessanten Bahn­hof entwickelt.

Unternehmensalltag haben, gäbe es aravi ß rende Unterschiede zum europäischen vE schaftsraum, so Nikolaus Thönsvon Prfoewa terhouseCoopers.Schwarze Kassen umi verzögerte Zahlungen sind in China übliche, Geschäftsgebaren. Nur wer von vornherein die richtigen Partner auswähle, bleibe vor bösen Überraschungen verschont. Bei der Auswah der richtigen Partner vor Ort leisteten diedeut sehen Außenhandelskammern hervorragende Hilfestellungen. a

Dass man erfolgreich als mittelständisches Unternehmen am Chinesischen Markt agieren i kann, machte der Erfahrungsbericht von Her­bert Laubach, LeiterMarktbereich China, von der Firma Erlenbach aus Lautert, deutlich Nach seinen Erfahrungen bietet der China- Markt auch mittelständischen Unternehmen eine Chance. Das LabelMade in Germany

und deutsches

Auch Westerwälder Firmen haben in China gute Chancen

China-Symposium von WfG und IHK zeigte Wege auf

Der Chinesische Markt bietet auch für Wester­wälder Unternehmen eine Chance. Der schnelle Euro ist aber dort nicht zu verdie­nen. So lautet das Fazit des SymposiumsChi­na-Business der Wirtschaftsförderungsge­sellschaft Westenwaldkreis und der IHK Bezirksstelle Montabaur. Rund 35 Vertreter Westenwälder Unternehmen waren der Einla­dung von Landrat Peter Paul Weinert gefolgt. Als Referenten des Abends konnten vier Ken­ner des Chinesischen Marktes gewonnen wer­den, die aus erster Hand von ihren langjähri­gen Erfahrungen von den Besonderheiten des Chinesischen Marktes berichteten.

Die Chinesische Wirtschaft befindet sich in einem rasanten Aufschwung, von dem bereits mehr als 2000 deutsche Unternehmen profi­tieren. Einschneller Euro ist aber dort nicht zu verdienen, so der China-Experterer IHK Pfalz Andreas Blume. Nur wer sich sorgfältig auf das Land, seine Kultur und die Geschäfts­mentalität vorbereitet, kann einen langfristigen Geschäftserfolg erzielen. Den Chinesischen Markt als solchen gäbe es nicht, so Blume. In China existierten verschiedene Handelszonen mit zum Teil gravierenden unterschiedlichen lokalen Bestimmungen. Je nach Art der Ge­schäftsbeziehung gelte es besonders, den richtigen Standort auszuwählen.

Für deutsche Investoren stellen die Rechts­unsicherheit, Korruption, Amtsmissbrauch und die Nichtbeachtung von Patentrechten die größten Hindernisse dar, warnte Lea Gebhard, ProjektmanagerinChina von Pricewater- houseCoopers aus Düsseldorf. Verträge wür­den nicht immer buchstabengetreu eingehal­ten, auf so manche Überraschung müsste man gefasst sein.

Auch im Bereich der Buchführung, Rech­nungslegung sowie des Controllings, die nur einen geringen Stellenwert im chinesischen

Know-how sei nach wie vor ein Türöffner im asiatischen Raum. Nur muss man, so unter­strich Herbert Laubach, seine Schritte genau planen.China wird bei uns nicht nebenbei bearbeitet. Einen Fehler, den sehr viele deut­sche Unternehmen immer wieder begehen würden.

Alle Experten waren sich darüber einig, dass nur der, der über ausreichende Erfahrungen im Auslandsgeschäft und über einen ausrei­chenden finanziellen Spielraum sowie perso­nelle Ressourcen verfügt, in China erfolgrei­chen agiere

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Berggarten-Schule wird neu entstehen

Nötige Sanierungsmaßnahmen und Erweiterung kaum billiger

Die Berggarten-Schule in Siershahn (Schule mit Förderschwerpunkt Lernen) wird komplett neu gebaut. Der Kreisausschuss des Wester­waldkreises gab jetztgrünes Licht für die rund fünf Millionen Euro teure Baumaßnahme, die vom Land Rheinland-Pfalz mit 70 Prozent (3,5 Millionen Euro) der Baukosten bezu­schusst wird.

Schätzungen der dringend notwendigen Sa- 1 nierungs- und Erweiterungsmaßnahmen für den geplanten Ganztagsschulbetrieb in dem aus de 30er Jahren stammenden Gebäudes beliefen sich auf etwa 3,5 Millionen Euro. Davon hätte der Westerwalkreis über eine Mil­lion Euro zu tragen gehabt.Da es auch ziem­lich ungewiss schien, was man für böse Über­raschungen bei der Sanierung erlebt und auch

weiterhin hohe Bauunterhaltungsmaßnahmen

nicht ausgeschlossen sind, war es wirtschaft­lich sinnvoll, Verhandlungen mit dem Land Rheinland-Pfalz über einen Neubau zu fuh­ren, sagte Landrat Weinert nach dem positi­ven Votum des Kreisausschusses.

Für den jetzigen und künftigen Schulbetrieb sei ein Neubau der Berggartenschule, diesicn in Trägerschaft des Kreises befindet, unstre- tig von großem Vorteil. Gleichzeitig halte sic, so der Landrat, die finanzielle Mehrbelastu g für den Kreis durch einen Neubau in eine vertretbaren Rahmen.

Der Planung des Projektes soll ein Archite tenwettbewerb vorausgehen.

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