Wochenblatt VG Montabaur
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1 Energiepass kommt im nächsten Jahr
Neue EU-Richtlinie: Wohnungen und Häuser werden ausweispflichtig Die Kreisverwaltung informiert t* in Hachenburg und Montabaur
In Immobilienanzeigen kann man künftig so selbstverständlich mit der „Energieeffizienzklasse A“ werben, wie es bei vielen Elektrogeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen längst Praxis ist.
Bei der Errichtung eines Gebäudes, dem Verkauf oder der Neuvermietung einer Immobilie muss dem Erwerber oder Mieter ab kommendem Jahr ein Energiepass vorgelegt werden, der die Energie-Effizienz des Gebäudes deutlich macht. Dies schreibt eine neue EU-Richtlinie verbindlich vor.
In dem Energiepass werden die Gebäude in Energieklassen eingestuft, ähnlich wie es bei Elektrogeräten üblich ist. Darüber hinaus werden Erläuterungen zur Einstufung gemacht sowie die Verbrauchsmengen an Strom und anderen Energieträgern dargestellt. Zusätzlich werden Vorschläge zur Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes gemacht.
Ziel der neuen Regelung ist es, eine Verringerung des C02-Ausstoßes zu erreichen. Darüber hinaus soll bei Eigentümern und Mietern ein Bewusstsein für die energetische Effizienz von Wohngebäuden erzeugt und gefördert werden. Denn in Deutschland wird ein Drittel der gesamten Energie für die Raumheizung
und die Warmwasserbereitung eingesetzt, was zu einem erheblichen Anteil am Klimakiller C02 führt.
Außerdem werden Mieter und Käufer bereits im Voraus über die zu erwartenden Betriebskosten informiert. Das ist ein großer Vorteil, denn es s ist zu bedenken, dass derzeit der Jahresenergiebedarf zwischen 15 kWh/m2 und 340 kWh/m2 schwankt.
Der Energieverbrauch eines Gebäudes wird somit zukünftig ein wesentliches Entscheidungsmerkmal für Käufer und Mieter von Wohngebäuden sein.
Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu einer umfassenden Information zu geben, bietet die Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule zunächst zwei kostenlose Info-Veranstal- tungen an.
So soll am Donnerstag, 10. November, ab 19.00 Uhr, im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg und am Dienstag, 22. November, 19 Uhr im Sitzungssaal I des Kreishauses in Montabaur das Thema „Energiepass für Wohnhäuser“ ausführlich dargestellt werden.
Referent ist Dipl.-Ing. Architekt Stefan Musil (Ransbach-Baumbach).
Weitere Infos zur Thematik von Olaf Glasner, Umweltreferat der Kreisverwaltung in Montabaur, Telefon 02602/124-370 oder per Email: olaf.glasner@westenwaldkreis.de .
„nncooicuir Oder „Wie gesund ist die Erbse in der Dose?“
Ein Seminar von Hausfrauenbund und Gleichstellungsstelle rund um die Lebensmitteldose
Geschmacklos, zerkocht, versalzen voll* Konservierungsstoffe, einfach ungesund lauten die gängigsten Vorurteile gegenübel Lebensmitteln aus Dosen. Dieses Märchen aus uralten Zeiten“ gilt es nun zu entkräften Der Ortsverband Montabaur e.V. des Deutschen Hausfrauen-Bundes lädt in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises seine Mitglieder und alle interessierten Zuhörer zu einem nicht alltäglichen Seminar am Dienstag, 27. September 15.00 Uhr, in den Saal I des Kreishauses in Montabaur ein.
Dipl. Lebensmittelingenieur Harald Schwef- linghaus berichtet zum Thema „Lebensmittel-! dose- Image und Wirklichkeit“ oder „Wie gut ist die Erbse in der Dose?“ j
Peter Dörr, Leiter des Weißblechseminarzen-i trums, informiert über die Dosenherstellung und den Stoffkreislauf von gebrauchten Blechverpackungen:
„Von gebrauchten Dosen zu neuem Stahl“. Die Referenten versprechen ein informatives, spannendes und vielseitiges Seminar. Dia Teilnahme ist kostenlos.Anmeldungen nehmen Gabi Nilles (02602/18233) und Inge Kirchhoff (02602/90149) entgegen.
B Westerwälder Apfeltag in Hachenburg
Obst ins Landschaftsmuseum - Westerwald mitbringen
Herbstzeit ist Apfelzeit! Zeit auch für den Westerwälder Apfeltag. In diesem Jahr ist das Landschaftsmuseum Westerwald der Ort des saftig-fruchtigen Geschehens.
So passt sich der Apfeltag gut in das Thema „Ernährung“ ein, den das Landschaftsmuseum in diesem Jahr mit vielfältigen Aktionen in den Blickpunkt gestellt hat.
Für Sonntag, 25. September, laden die Aktiven der Streuobstinitiative „Westerwälder Früchtchen“, die Kreisverwaltung Montabaur und das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel von 11 bis 17 Uhr zu dem Tag rund um den Westerwälder Streuobstapfel nach Hachenburg ein.
Mit dem Westerwälder Apfeltag soll auf den Wert des eigenen Obstes vor der Haustüre aufmerksam gemacht und für den Apfelsaft aus der Region, das „Westerwälder Früchtchen“, geworben werden.
Streuobstwiesen sind ein wertvoller Schatz aus alten Zeiten. Haben sie einerseits ihre Funktion zur Selbstversorgung bäuerlicher Familien mit Obst weitestgehend verloren, so haben sie doch als wertvolle Bestandteile der Landschaft im Hinblick auf Naturschutz und die Attraktivität des Gebietes für Naherholung und Fremdenverkehr an Bedeutung gewonnen.
Die Werbetrommel für den Apfel und den Apfelsaft von der Streuobstwiese wird auch bei
diesem Apfeltag wieder die Westerwälder Botschafterin für das „Westerwälder Früchtchen“, Melanie Ferdinand aus Herschbach/Uww., rühren. Es geht darum, die insgesamt großen Streuobstbestände im Westerwald zu nutzen als Geschenk der Natur, als reines gesundes Nahrungsmittel, alles echt „westerwälderisch“. Den Westerwald schmecken können die Besucher des Apfeltages in Form von Apfelsaft, Apfelbrand oder Apfelkuchen.
Anschaulich wird das Keltern des Apfelsaftes durch den Obst- und Gartenbauverein Oberelbert dargestellt. Wer hat Äpfel, weiß aber nicht um welche Sorte es sich handelt?
Der Obstbauexperte Adolf Weber wird mit geschultem Auge die Sorte der mitgebrachten Äpfel bestimmen und Empfehlungen zu den Obstsorten für den Westerwald geben.
Die Pluspunkte des Streuobstes für Mensch und Natur können bei einem Apfellehr-pfad erkundet werden. Um den Apfel drehen sich auch die Spiele und Beschäftigungen, die für die kleinen Besucher angeboten werden. Musikalisch wird der Apfeltag am Nachmittag durch den Luckenbacher Jugendmusikverein umrahmt.Die Gäste des Westerwälder Apfeltages müssen nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Sie können Äpfel und Apfelsaft oder auch Bienenhonig erwerben.
Aus dem besonderen Anlass bietet das Landschaftsmuseum wieder das leckere Backesbrot an. Reichlich gedeckt ist „der Tisch“ auch mit Informationen.
Ganz neu wird das „Westerwälder Speisekärtchen“ dabei sein, das so „lecker wie gut“ Rezepte mit regionalen Produkten enthält.
Zugreifen können Streuobstwiesenbesitzer,, die - aus welchen Gründen auch immer-selbst nicht ernten können, auf die „Ernte mich!“-Ban- derole der Kreisverwaltung.
Damit gekennzeichnet kann man die eigenen Bäume für die Fremd-Ernte freigeben.
Denn es wäre schade um jeden Apfel der verfault anstatt gekeltert zu werden.
E Sicher in
Gewaltsituationen
Lehrer und Erzieher sehen sich in ihrem Arbeitsbereich immer öfter mit eskalierenden Gewaltsituationen konfrontiert. Die Folgen reichen von Verunsicherung bis zu Angst.
Wie man solche Situationen „in den Griff bekommt und mehr Sicherheit im eigenen Handlungsspektrum erreicht, soll das handlungsorientierte Training „Sicher in Gewaltsituationen“ am 6. und 7. Oktober in der Berufsbildenden Schule Montabaur zeigen. Eingreif- und Selbstschutztechniken, die bewusst und gezielt eingesetzt werden können, werden in diesem Workshop des Kreisjugendamtes Montabaur vermittelt.
Die Referenten sind Dimitra Bouzikou un Erwin Germscheid. Das Seminar, vorT1 La t als Lehrerfort- und Weiterbildung ane Jj <a , wendet sich an Fachkräfte der J u 9 er ^ a iirn sowie Lehrer. Der Kostenbeitrag sind 40 t ■ Weitere Infos von Kreisjugendpfleger Jo Bücher, Telefon 02602/124-453.
Email: Jochen.Buecher@westerwaldkreis. e
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