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Barfußpfad, Hochseilgarten und Kanutour
Kreisjugendamt bot Aktivtage für Jugendliche
lojjmits“ - also „ohne Grenzen“ lautete das otto einer erlebnispädagogischen Ferienzeit des Kreisjugendamtes Montabaur rund Idar-Oberstein im Hunsrück, bei der jeder rteilnehmenden Jugendlichen nahe an sei- körperlichen Grenzen herangehen konnte, dem Programm des von Kreisjugendpfle- jochen Bücher geleiteten Teams stand ichst der Besuch des Barfußpfades in Bad bernheim, wo jeder seine Sinne sensibili- Isieren konnte. Ein besonders beeindruckendes Erlebnis bedeutete das Klettern und Kraklnin den so genannten Kirner Dolomiten, die |och über der Stadt Kirn als ein echtes Klet- ir-Eldorado für Mini-Messners aus Nah und [Fern gelten. Aber den richtigen „Kick“ bekamen die jungen Westerwälder erst beim [Durchlaufen des Hochseilgartens in Baumhol- 'der. Dort konnte man in zehn Metern seinen IW und seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Nach dem Besuch des ehemaligen Kupferbergwerkes in Fischbach, wo die schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen vergangener Jahrhunderte nachempfunden jwerden konnte, bildete eine gemeinsame [Kanutour auf dem Glan den feuchten Ab- ’schluss einer aktiven Freizeit.
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Fahrzeugpapiere werden EU-weit harmonisiert
Kfz-Zulassungsstellen im Kreis am 30. September geschlossen
Auf andere Fahrzeugpapiere müssen sich Kfz- Halter ab dem 1. Oktober einstellen, wenn die EU-weit gleichen Zulassungsdokumente ein- geführt werden: Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein erhalten ein neues Gesicht und eine neue Bezeichnung. Die "Zulassungsbescheinigung Teil I“ ersetzt den Fahrzeugschein, die 'Zulassungsbescheinigung Teil II" ersetzt den Fahrzeugbrief. “Alte Fahrzeugscheine und - briete bleiben zunächst gültig“, erklärt Andreas Weidenfeiler, Leiter der Zulassungsstelle iw Kreishaus in Montabaur. Wechselt ein Fahrzeug ab Oktober jedoch den Halter, müssen die neuen Zulassungsbescheinigungen Teil I und Teil II ausgestellt werden. Die Fahrzeugdokumente bilden eine Einheit: Ein Nebeneinander von "Alt" und "Neu" wird es nicht geben. Ausgenommen sind zulassungsfreie Fahrzeugs wie Leichtkrafträder, Boots- oder Pferdeanhänger: Sie benötigen nur die Zulassungs- bescheinigung Teil I. Weidenfeiler rät, ab Okto- dsrbei allen Anliegen den bisherigen Fahrzeugbrief und den Fahrzeugschein mitzubrin- 9sn. Die für die Zulassung und die Kontrolle erforderlichen Daten sind ausschließlich im 'eil I (Alt- Fahrzeugschein) vollständig enthalten. So wird beispielsweise nur eine genehme Reifengröße eingetragen. Welche Rad- wd Reifenkombinationen zulässig sind, kann au ‘den Intemetseiten der Fahrzeughersteller n echgelesen, bei Fachbetrieben nachgefragt, eos einer Datenbestätigung oder der Betriebs- erlaubnis ersehen werden. Allerdings gilt nach w,e vor: Alles was nicht genehmigt ist, muss mit einem Einzelgutachten "abgesegnet" werden.
Die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) ist im Format DIN A 4 und enthält lediglich die wichtigsten Fahrzeugdaten. Statt bisher sechs können nur noch zwei Haltereintragungen erfolgen. Ersichtlich sind dann nur die Halter, die eingetragen sind und gegebenenfalls die Zahl der Vorhalter. Wurden die Papiere bisherbei der Abmeldung eines Fahrzeuges von der Behörde eingezogen, wird die Abmeldung künftig nur noch auf der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen und das Dokument wieder ausgehändigt. Eine Abmeldebescheinigung wird nicht mehr ausgestellt. Durch die Umstellung auf die neuen Papiere müssen die Zulassungsstellen in Montabaur, Westerburg und Hachenburg ihre EDV-Programme ändern und bleiben deshalb am Freitag, 30. September, geschlossen.
Frauen auf den Spuren von Niki de Saint Phalle:
_ Nanas zum Selbermachen
Mit kreativen Mitteln auf die Spuren der Niki de Saint Phalle begeben können sich Frauen demnächst im Atelier für Kunst und Therapie in Montabaur. In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises bietet das Atelier für Kunst und Therapie ein Seminar für Frauen die Lust haben, in die bunte und poppige Welt der Niki de Saint Phalle einzutauchen. Die Teilnehmerinnen haben in diesem Seminar die Gelegenheit, das Werk einer der bekanntesten Künstlerinnen unserer Zeit näher kennen zu lernen und mehr über das Frauenbild dieser außergewöhnlichen Autodidaktin zu erfahren. Niki de Saint Phalle war die Schöpferin farbenfroher, sinnlicher und phantasievoller Skulpturen. Besonders ihre riesigen und zum Teil begehbaren „Nanas“, Skulpturen
in Form von buntbemalten, fröhlichen, oft tänzelnden, Frauenkörpern sind bekannt. An zwei Tagen besteht die Möglichkeit, aus verschiedenen Materialien wie zum Beispiel Draht, Pappmaschee, Gips und Farben eine eigene „Nana“, als Plastik herzustellen. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, denn die Freude, Neugierde, und Lust am Experimentieren stehen im Vordergrund.
Der Workshop findet Freitag 30. September, 16-20 Uhr und Samstag 01. Oktober von 10-17 Uhr statt.
Die Kursleiterinnen Heike Schönborn-Jösch, (Ergo- und Kunsttherapeutin) und Brigitte Wüscher (Kunsttherapeutin und Yogalehrerin) sind sich einig: Jede Frau sollte ein Mal in ihrem Leben eine eigene NANA „geboren“ haben. Anmeldungen und Infos bis 25. September unter 02602-1342171 oder per Mail: kunstundtherapie@KulturWerkstrasse1.de
Waller wollen Instrumente lernen
Kreismusikschule hat noch wenige freie Plätze
Der Wunsch, ein Instrument zu erlernen, war selten zuvor größer. Rund 850 Schülerinnen und Schüler sind zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres bei der Kreismusikschule Westerwald eingeschrieben. Robert Wagner, Leiter der Kreismusikschule, verweist noch auf einige wenige Ausbildungsplätze in den Fächern Querflöte, Klavier, Blockflöte, Cello, tiefes Blech (Posaune, Tuba, Tenorhorn) und Solo- Gesang. Natürlich können auch Erwachsene einsteigen und ein Instrument erlernen. Weitere Infos gibt es bei der Kreismusikschule unter Telefon 02602/124224. kw 37
Verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle der Kreisverwaltung Westerwald

