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iblatt VG
Montabaur
Nr. 36/2005
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j Rechtzeitig Vorsorge treffen
Vorsorgevollrnacht,
I Patientenverfügung,
Betreuungsverfügung,
i nerichtliche Betreuung - . Veranstaltung im Kreishaus klärt auf
iirksalsschläge wie Schlaganfall, Unfälle,
■lle Er-krankungen können Menschen ■%n Alters treffen. Wer hilft mir, wenn ich f , picht mehr entscheiden kann, aber f «notwendige Entscheidungen getroffen |%n müssen? Weit verbreitet ist die Mei- f “ dass unter Eheleuten oder Partnern mit Inseitiger Kontovollmacht und einem pament alles Wichtige geregelt ist.
Tissdem nicht so ist, erleben die Mitarbeite- L n und Mitarbeiter sowie die Richterinnen I-d Richter der Vormundschaftsgerichte in Wabaur und Westerburg sowie die Mitar- [ilerinnen und Mitarbeiter der Betreuungs- Line im Westerwaldkreis und der Betreu- Lsbehörde des Westerwaldkreises täglich.
Ismussim Einzelfall die Zustimmung zu ärzt- fen Eingriffen, manchmal sogar zu schwiegen Operationen gegeben werden, es müs- fn bei Krankenkassen, privaten Versiche- l'jngen und Rentenversicherungsträgern Anlage gestellt und mit Einrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern, Rehabilitationsein- l'Äingen oder Pflegeheimen Verträge ge- 1 werden und vieles andere mehr, lies kann der Ehepartner, Partner oder Verla* nicht so ohne weiteres. Hierzu benötigt lereine Vollmacht desjenigen, der sich in der Wage befindet und die Hilfen braucht.
|5tmalsvergeht kostbare Zeit, weil diese Vollsacht nicht vorliegt und ein gerichtliches Verton mit Betreuerbestellung erfolgen muss.
Ile Betreuungsvereine im Westerwaldkreis J.nddie Betreuungsbehörde des Westerwald- jreises wollen allen interessierten Menschen lierRegion Informationen über die Möglichkeit |»er Vorsorgevollmacht geben. Die rechtli- Ita Voraussetzungen einer Vorsorgevoll- pactit haben sich geändert. Deshalb ist die ■Veranstaltung auch für diejenigen interessant, jdebereitseine Vorsorgevollmacht erteilt haben.
«besteht die Gelegenheit zu überprüfen, ob Iteeaufdem aktuellen Stand ist. Axel Bauer, l*n(eran einem Frankfurter Vormundschafts- pchtwird über die Möglichkeiten und Anläs- psich im Rahmen einer Vorsorgevollmacht IWreten zu lassen referieren, aber auch auf H Grenzen und die Gefahren eines Mis- I rauchs der Vorsorgevollmacht hinweisen.
L\H SSierte s . ind herz, ' c h eingeladen, sich Li 6r Leinsamen Veranstaltung der weuungsvereine im Westerwaldkreis LJ er Betreuungsbehörde des Wester- LJ[f e .s am Mittwoch, 14. September,
Pari /1 * r ’ ’ m Sitzungssaal I (Eingang vom U« her) der Kreisverwaltung in Montur zu informieren.
S n 9 en an Christa Rörig, Betreuungs- lllimL T f Arbeiterwohlfahrt Westerwald in !Ä’ Telefon: 0 26 02 - 60 873, E-Mail: awo-westerwald-betreuung.de und Sigrid
iilfent!!. Sverwaltun 9 de s Westerwaldkreises tätig war, . ontabaur, Telefon: 02602-124346
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• Sigrid. Neu@westerwaldkreis.de
WFG und IHK informieren über den Einstieg ins Chinageschäft
„China-Business- Einkäufen, produzieren und exportieren“ lautet das Thema einer Veranstaltung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH und der IHK Bezirksstelle Montabaur.
Interessierte Unternehmen sind für den 15. September, 18 Uhr, in den Sitzungssaal der Verbandsgemeinde nach Selters eingeladen.
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen wird das Auslandsgeschäft immer wichtiger. In diesem Jahr, so eine Untersuchung des DIHT, wird sich der Anteil am Auslandsgeschäft verdoppeln. Bislang sind kleine und mittlere Betriebe hier eher selten aktiv. Viele Inhaber oder Geschäftsführer scheuen noch immer den Gang ins ferne Ausland. Sie zögern vor einem Engagement in fernen Ländern, da ihnen die grundlegenden Informationen fehlen und sich die Partnersuche schwierig gestaltet. Hier werden Marktchancen vergeben und anderen Unternehmen überlassen.
Gerade für kleine und mittlere Betriebe bietet der schnell wachsende Absatzmarkt „China“ neue unternehmerische Möglichkeiten. China ist bereits für eine Reihe von deutschen Produkten der größte und wachstumsstärkste Markt. Die Palette reicht von Türschlössern, Sanitäreinrichtungen über Kraftwerke bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.
Das Label „Made in Germany“ genießt in China einen ausgezeichneten Ruf.
Aber das heißt nicht, dass deutsche Produkte sich in China wie von selbst verkaufen. Das Engagement westlicher Unternehmen wird hier und da durch Missverständnisse der zwischenmenschlichen Art negativ beeinflusst. Gerade im Reich der Mitte ist ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz für jeden auslandsverantwortlichen Geschäftsreisenden unerlässlich. Alles im chinesischen Geschäftsleben wird von kulturellen Faktoren mitbestimmt. Im Rahmen der Veranstaltung wird Andreas Blume, China-Referent der IHK Pfalz in Ludwigshafen die grundlegenden Voraussetzungen für einen erfolgreichen Marktauftritt und Geschäfte in China aufzeigen und auf die Besonderheiten in diesem Erfolg versprechenden Markt eingehen.
Lea Gebhardt und Nikolaus Thöns, Projektmanager für China bei PricewaterhouseCoopers in Düsseldorf sind durch ihre mehrjährige Tätigkeit in China erfahrene Kenner der Marktmechanismen im fernen China. Neben allgemeinen Risiken im Chinageschäft und deren Bewältigung standen bei beiden Referenten die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen während ihrer Tätigkeit im Vordergrund. Beide Referenten informieren über die grundlegenden Bedingungen für gute Geschäfte mit und in China.
Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Erfahrungsbericht der Firma Erlenbach aus Lautert. Thorsten Jacoby, Prokurist der Firma Erlenbach, der zwei Jahre als Managing Director der Erlenbach Machinery in Shanghai tätiq war, wird aus seinem reichen Erfahrungsschatz im Chinageschäft berichten und den Teilnehmern der Abendveranstaltung
auch noch nach dem offiziellen Programm gemeinsam mit allen Referenten Rede und Antwort stehen. Weitere Infos und Anmeldung unter Tel. 0 26 02 / 124 308 oder per E-Mail unter Michael.Jodlauk@westerwaldkreis.de. Die Teilnahme ist kostenlos.
Den „Killervirus“ verhindern Kreisgesundheitsamt i ruft zur Grippeschutzimpfung auf
Experten sagen eine weltweite Grippewelle voraus. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation ) warnt seit Jahren vor einer Influenza- Pandemie, die Millionen Menschen treffen und töten kann. Die schwerste Pandemie im letzten Jahrhundert war die so genannte „spanische Grippe“ 1918/19, die weltweit ca. 20 bis 50 Millionen Todesopfer forderte.
„Den genauen Zeitpunkt einer neuen Grippewelle kennt keiner“, so Dr. Ursula Kaiser vom Kreisgesundheitsamt. „Nur dass sie kommt, darüber sind sich die Experten einig.“ Bedingt durch das Vorrücken der Vogelgrippe von Asien bis mittlerweile nach Russland und Kasachstan hat sich die Gefahr erhöht, dass der Virus auch nach Deutschland kommt.
In Asien sind bereits mehrere Millionen Vögel dem Virus zum Opfer gefallen. Demgegenüber sind nur 112 Menschen an Vogelgrippe erkrankt, davon aber 57 Menschen gestorben. Von Mensch zu Mensch ist die Vogelgrippe nicht übertragbar. „Hierin liegt nun die Gefahr. Entsteht ein neuer Supervirus aus der Kombination, d.h. Mutation von Vogelgrippevirus und menschlichem Virus, dann haben wir einen Virus, den erstens noch keiner kennt, zweitens von Mensch zu Mensch übertragbar ist und drittens gegen den wir noch keinen Impfstoff haben.“ Die Entstehung des Supervirus ist möglich, wenn ein Mensch gleichzeitig an dem Vogelvirus und der „normalen“ menschlichen Grippe erkrankt.
Mit der jährlichen Grippeschutzimpfung kann diese Neugeburt eines Supervirus verhindert werden. „Somit kann jeder einzelne durch Wahrnehmung der Grippeimpfung dazu beitragen, dass dieser Killervirus sich nicht bilden kann. Ungeachtet dieser drohenden Gefahr hat jeder Geimpfte natürlich einen vollständigen Schutz gegen die echte Grippe, die im letzten Jahr 10.000 Todesopfer in Deutschland forderte.
Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch Institut Berlin) hat ihren Indikationskatalog mit Datum 15. Juli erweitert und die Grippeschutzimpfung für alle Personen ausgesprochen. Die Impfempfehlung nur für besondere Personengruppen (über 60jährige und chronisch Kranke) ist somit aufgehoben. Das Kreisgesundheitsamt bietet eine kostenlose Impfung am Donnerstag, 15. September, von 8 bis 12 und 13 bis18 Uhr in Montabaur, Kirchstr. 45 und der Außenstelle Bad Marienberg, Triftstr. 1d an. Wenn vorhanden, ist der Impfpass mitzubringen. Personen mit akuten Infekten müssen zu einem späteren Zeitpunkt geimpft werden. Selbstverständlich nimmt auch jeder Kassenarzt die Impfung vor. Weitere Infos von Dr. Ursula KaiserTel. 02602/ 124-724 oder Hermann Fetz, Arzt, Tel. 02661/ 3017. KW 36
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