Wochenblatt VG Montabaur
Kinderfreundliches Horbach
Einladung zur Infoveranstaltung am 12. September
Nicht zuletzt von Horbacher Kindern wurde angeregt unseren Kinderspielplatz doch etwas attraktiver und naturnaher zu gestalten. Dem kommt die Gemeinde im Rahmen des finanziell Machbaren gerne nadr Wir wo len am jetzigen Standort unter Beteiligung der Kinder und Eltern eilen naturnahen Erlebnisspielplatz errichten. Dabei wird die Eigenleistung, a'so die Muskelkraft der Opas und Väter, aber auch die Tatkraft der Mutter und Kinder wichtig sein. Kriterien für einen solchen Spielplatz sind die Naturnähe, die Einbeziehung kreativer und phantasieanregender spie - elemente sowie Abwechslungsreichtum.
Der Startschuss dazu fällt am Montag. 12.09.2005. um 19.00 Uhr im Gemeindehaus mit einer Informationsveranstaltung für alle, die sich dafür interessieren oder die aktiv dabei mitwirken wollen. Die Landschattsar- chitektin Sabine Kraus aus Limburg wird an diesem Abend in einem Vortrag über „Naturnahe Spielraumgestaltung und Spielleitplanung berichten. Der Vortrag wird anschaulich mit Plakaten und einer Computerpra- sentation gestaltet und basiert auf vielen praktischen Projektumsetzungen. Hierzu sind alle Eltern und Großeltern, Lehrer und Erzieher an Grundschule und Kindergarten, Gemeinderatsmitglieder, Vereinsvertreter und sonstige Interessenten herzlich willkommen.
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So naturnah soll es auch bald auf unserem Spielplatz aussehen
Doch bei dieser Aktion der Spielplatzumgestaltung soll es nicht bleiben: Von einem „Arbeitskreis kinder- und familienfreundliches Horbach” könnten weitere Aktivitäten im Dorf initiiert und begleitet werden. So könnte etwa eine „Spielleitplanung” angepackt werden, könnten geeignete Kinderveranstaltungen, z.B. Kindertheatervorstellungen, Nikolaus- und St.-Martins- Feier, Kinderfastnacht, Lesenacht, Kirmesaktion oder ein Spielfest realisiert werden. Die Unterstützung der Integration von Kindern in die Vereine, z.B. dem Kinder- und Jugendchor Buchfinkenland, die Umfeldgestaltung von Kindergarten und Schule sowie sichere Verkehrswege im Dorf sind weitere mögliche Arbeitsvorhaben. Wie bei allen guten Ideen im Dorf ist es auch hier nicht anders: Was gemacht werden kann, hängt letztendlich nur davon ab, ob sich genug Macherinnen und Macher finden!
Uli Schmidt, Ortsbürgermeister
Solarinitiative
Geld verdienen und gleichzeitig die Umwelt schützen
Benzin- und Heizölpreise laufen aus dem Ruder, der Strompreis klettert ebenfalls unaufhörlich. Das wird so weitergehen. Dabei ließe sich rein theoretisch der gesamte Stromverbrauch des Buchfinkenlandes decken wenn man nur etwa ein Prozent der Fläche mit Solarzellen bestücken würde. Das ist sicher noch Zukunftsmusik. Doch quer durch alle Lager ist unstrittig, dass die erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 die Hälfte unseres Bedarfs decken können. Doch nur, wenn wir jetzt auch bei uns im Dorf damit anfangen!
SolarLokal
Horbach
Strom aus Sonne
Dies könnte sich für die Horbacher Bürgerinnen und Bürger demnächst in barer Münze auszahlen. Zumindest für diejenigen, die sich für eine Photovoltaikanlage auf ihrem Hausdach oder eine Beteiligung an einer angedachten gemeinsamen „Bürgeranlage” in Horbach entscheiden. Denn der privat erzeugte Strom wird in das lokale Stromnetz eingespeist und nach dem Erneuer-
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bare-Energien-Gesetz mit 54,5 Cent pro Kilowattstunde entlohnt - 20 Jahre lang. Garantiert Für diejenigen, die sich im kommenden Jahr für eine Solaranlage entscheiden, reduziert sich der garantierte Betrag um fünf
inSl™ S ° a u/ n age auf dem eigenen Hausda ch kann quasMeder installieren lassen. Wie sagte mir kürzlich ein erfahrener Bänker Es qibt
derzeit einfach keine bessere und sicherere Geldanlage als die Investition in eine Photovoltaikanlage” (also eine Solarstromanlage).
unserer Mitgliedschaft bei der Initiative Sol Gemeinde alle Horbacher über die Erzeugung von Strom •"'
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Kinder- und Jugendchor Buchfinkenland
An alle Kinder!
Zirkus im Buchfinkenland
Bitte beachten Sie den Hinweis unter Buchfinkenland.
“Möhnen Immerfroh” j
Am Mittwoch, 14.09.2005, treffen wir uns um 8.30 Uhr im Gasthaus Grünen Baum” zum Sektfrühstück. Danach um 10.00 Uhr treten wir ren Tagesausflug an.
MGV “Cacilia” Horbach e.V.
Chorprobe am 09.09.2005 Wir «j
Am Freitag, 09.09.2005, proben alle Stimmen ab 18.30 unr. w. j wegen des bevorstehenden Wettbewerbs um Vollzähligkeit.
Hübingen
Dienststunden der Gemeindeverwaltung Buchfinkenlandhalle, Schulstr. 20 dienstags von 18.30 bis 19.30 Uhr
Telefon Gemeindeverwaltung/
Ortsbürgermeister.
Lenblat
Mit Hilfe
Gemeinde „— ■ -- -■ — - —•—--■--^v.yuiiyvun ätrom " M|
Solartechnik informieren und aufklären. Auch darüber ' ern sti sicheres Geld verdienen und gleichzeitig was Gutes für mand aiJ kann. Ganz nebenbei bringt das auch noch Arbeit für h 0 a ' eUrilWelt *4 werksbetriebe. Aber geht es nicht doch ohne diese neuen' t' SC he Ha 4 Ausnutzung erneuerbarer Energie wie der Sonne? Neini r echnike nzul eile Entwicklung des Heizöls und des Benzins machtdiesn^i® dieakt i| jemand kann sich einen Ölpreis von 250 Dollar je Fass kanischen Regierungsberatern vorhergesagt, vorstellen ' rlo VOn arrie f des heutigen Preises. Die Zeiten billiger Ol-, Benzin- ünri 5 t Vier,ac N sind endgültig vorbei. Auch im Westerwald müssen wir dies , b r °J nprei i nehmen und nach Chancen und Alternativen suchen Ein ennt,1 l unzweifelhaft die Solartechnik. Dazu werden wir in den kommp e H daVOn is| ten verschiedene Informationsmöglichkeiten und Veranstalt:i nMon l ten. Das Thema wird auch die Arbeit des Ortsgemeinderata nanl3 1 Zukunft ständig begleiten. Wir müssen vor Ort Verantwortunodr na l nehmen, künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hin?i1 Solarstrom dient nicht nur der Umwelt und dem Klimaschutz sonriS sich - wie bereits erwähnt - auch finanziell. Es wäre schön 'wem'? 11 !! le Bürgerinnen und Bürger für diese moderne, umweltfreundlicheS* logie begeistern und eine Solarstromanlage selbst bauen oder die n i te öffentliche Bürgeranlage unterstützen würden. Info am Solarl nÄ telefon: 01803/2000 3000 oder unter www.solarlokal.de. Für weitere i!1 steht auch die Gemeindeverwaltung immer gerne zur Verfügung 8 1
Uli Schmidt, Ortsbürgermid
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Zeitzeugen
Alt und Jung sollen ins Gespräch kommen
Entstanden ist die Idee bei einer von Jung und Alt sehr gut besuchten Vej anstaltung im Gemeindehaus aus Anlass des Kriegsendes vor 60 Jahre! Die Gemeinde will nun im nächsten Jahr in einem “Horbacher Dorfqi spräch” versuchen, dass Ältere ihre Erlebnisse aus dem letzten hundert an Jugendliche im Dorf weitergeben. Also Jung und Alt an eine! Tisch im Gespräch über Schulzeit und Arbeit damals und heute, Freizeit Vereinsleben und Dorfpolitik vor 1950 und 2005. Es werden sich bestraf viele spannende Themen und Lebensberichte finden, die die Seniorei den Jungen mit auf den Lebensweg geben können. Welche Senioren u Jugendlichen aus Horbach und Umgebung sind interessiert, bei einersol chen Veranstaltung im Gemeindehaus und der notwendigen Vorbereituif mitzuwirken? Bitte melden. Die Möglichkeit, das eigene Leben individul zu gestalten, war bis vor wenigen Jahrzehnten noch nicht so selbstvel ständlich wie heute. Das Leben in der Dorfgemeinschaft, der Familieodl im Betrieb war prägend. Krieg und Wirtschaftswunder blieben auch in Hör bach nicht ohne Auswirkungen. Daraus entstanden einzigartige Leben! läute vieler älterer Mitbürger von 70 aufwärts, die heute für viel Jugendlj che im Dorf beispielhaft sein können: eine Zeit, geprägt von Elend i Not, aber dann auch von Hoffnung und Chancen.
Gerade für die ältere Generation, zum Teil mit eigenen Kriegserlebnil sen, Hunger- und Gewalterfahrungen, kann die Auseinandersetzung mj der eigenen Lebensgeschichte neben dem Spaß auch eine ausgleichr de Wirkung mit dem eigene Schicksal haben. Menschen müssen sichM selbst vergewissern, müssen einen Platz finden, der eine BegründungIj ihre Vergangenheit und auch eine Legitimation für ihre Zukunft hergibT “Du wirst gebraucht mit Deinen kleinen Erfahrungen und Deinem große! Schicksal. Du bist wichtig, weil du das Leben anderer mit Deinem Leben bereicherst, weil Dein Leben Fragen an mein Leben stellt und weil ich Dia erst dann verstehen kann, so wie Du geworden bist (H. Ruhe). I
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