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jues Contracting-Modell [leichtert Investitionen in hovative Heiztechniken lisverwaltung weist auf Beratungs-
hd Finanzierungsmöglichkeiten
L neuen „Wärme-Contract.ng“ derKEVAGhin
liherren und Sanierungswillige sicher- Jgressant ist ein von der KEVAG in »erarbeitetes, neuartiges Konzept, den „'neben Strom jetzt auch Wärme anzu- _ .jh as so genannte „Wärme-Contractmg“ Kngst beim Umwelttag des Wester- Weises am Wiesensee erstmals der Behkeit vorgestellt.
§as‘' neben einer Bedarfsanalyse und ■eraus resultierenden optimalen Heiz- für das jeweilige Projekt auch die
J -Ortung der Frage, wie sich die Investi- nd Betriebskosten so günstig wie mög- itaüen lassen.
»Rahmen dieses Contractings wird dem h, unabhängig von der verwendeten ihnologie, der komplette Einbau der llage sowie deren vollständige Wartung Istandhaltung für die vereinbarte Ver- ufzeit von zum Beispiel zwölf Jahren bmmen.
|nde zahlt hierfür einen verhältnismäßig ©n Einstandspreis bei Übergabe der
j sowie monatliche Contracting-Raten.
blauf der Vertragslaufzeit kann er die age zum Restwert übernehmen oder den trag verlängern.
hr|hformation im Internet unter: pvag-waerme-contracting.de
[Wo Trollblumen, jimmelsleitern und Feuer- alter zu Hause sind Ischenbuch stellt Naturschutz- pbiete im Westerwald vor i Sie Ihrem Auge einmal etwas ganz Öeres. Gehen Sie auf Entdeckungsreise Naturoasen des Westerwaldkreises Tjem aktuellen 170seitigen Taschenbuch Üirschutzgebiete im Westerwaldkreis", dem praktischen Exkursionsführer werden 125 JNaturschutzgebiete des Westerwald- mit ihren charakteristischen Lebens- iisowie ausgewählten Tieren und Pflan- I in allgemein verständlicher Form in Wort jypild vorgestellt. Ergänzt werden die nfsdarstell- ungen durch interessante |pnische, faunistische und floristische r wobei auch ökologische und natur- Pachliche Betrachtungen nicht zu kurz »n. Eine Übersichtskarte zu jedem Angaben über Anfahrtsrouten, Infor- npquellen, Wanderwege und bemer- vme touristische und gastronomische
Brie nlü a , h A? ren Um 9 0 bung regen Natur- I und Wandemr zu erlebnisreichen
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D Designwettbewerb Rheinland-Pfalz 2005
Auch in diesem Jahr vergibt das rheinland- pfälzische Wirtschaftsministerium den Designpreis des Landes. Darauf macht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis aufmerksam.
Bis zum 9. September können sich Unternehmen als Auftraggeber sowie Designer(innen) und Designbüros bewerben.
Auftraggeber oder Auftragnehmer müssen in Rheinland-Pfalz ansässig sein. Ausgezeichnet werden im Markt eingeführte Serienprodukte einschließlich ihrer Kommunikationsmaßnahmen.
Darüber hinaus richtet sich der Wettbewerb auch an Fachhochschüler und Studenten, die an rheinland-pfälzischen Hochschulen in den Gestaltungsfächern Produktdesign studieren oder studiert haben.
Zugelassen sind hier Diplomarbeiten bzw. Abschlussarbeiten, die seit dem 1. Januar 2003 angefertigt wurden. Bewerbungsunterlagen können bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft unter Telefon 02602/124-308 oder per E-Mail Michael.Jod- lauk@westerwaldkreis.de angefordert werden.
E Jugendhilfeausschuss fördert Jugendtreff Krümmel
Gute Nachricht für die Jugend von Krümmel: der Jugendhilfeausschuss des Westerwaldkreises bewilligte einen Kreiszuschuss in Höhe von rund 2.550 € zur Einrichtung ihres Jugendraumes. Der alte Jugendtreff, ein Bauwagen, war im vergangenen Jahr aus ungeklärter Ursache abgebrannt.
Mit viel Engagement und Eigenleistung von Ortsbürgermeister Reiner Schmidt sowie Krümmeier Bürgern wurde ein Wohn-Doppel- container auf einem gemeindeeigenen Grundstück als Jugendtreff hergerichtet, der den Jugendlichen zur selbstständigen Nutzung zur Verfügung steht.
[ Öffentliche Ausschreibungen klarer und genauer formulieren
Bei Symposium im Kreishaus stand Vergabepraxis im Mittelpunkt Viele Handwerksbetriebe kämpfen um ihre nackte Existenz und um jeden Auftrag. Auch um Aufträge der öffentlichen Hand. In diesem Gerangel um die öffentlichen Aufträge gehen schon einmal Emotionen hoch, und es kann dabei zu Mißverständnissen, Fehlinterpretationen, Enttäuschungen und falschen Vonwürfen zwischen den kommunalen Auftraggebern und den Handwerkern kommen.
Landrat Peter Paul Weinert nahm dies zusammen mit der Kreishandwerkerschaft Rhein- Westenwald zum Anlass, Firmen des Bau- und Ausbaugewerbes und Vertreter der Verbandsgemeinden zu einem Symposium ins Kreishaus nach Montabaur einzuladen. Hier sollten Unklarheiten bei der Vergabepraxis ausgeräumt sowie Anregungen und Wünsche diskutiert werden.
Nr. 28/2005
Die Vergabeordnung (VOB) sieht vor, dass bei öffentlichen Ausschreibungen die Auftraggeber verpflichtet sind, dem wirtschaftlichsten - das bedeutet in der Regel dem billigsten - Anbieter den Zuschlag zu erteilen. In der letzten Zeit erweist es sich, hervorgerufen durch den harten Konkurrenzkampf, immer mehr, dass diese Billigstanbieter den Kommunen im Nachhinein teuer zu stehen kommen. Aber nicht nur die Kommunen zahlen die Zeche für den „Pfusch am Bau“, sondern auch jene Unternehmen am Bau, die qualitativ hochwertige Arbeit abliefern können und dies auch wollen, bei der Vergabe aber nicht zum Zuge gekommen sind.
Angeregt diskutierte das Forum, wie man verhindern kann, dass diese unseriösen Billigstanbieter den Zuschlag bekommen. Dabei wurde einmal mehr das VOB-Dilemma deutlich: Auf der einen Seite steht die VOB, Teil A, deren Einhaltung eingeklagt werden kann, auf der anderen Seite das unwirtschaftliche Ergebnis, das Billig-Pfuscher, auch schon aus dem östlichen Ausland, oder unqualifizierte Ich- AGIer abliefern.
„Qualität kostet Geld. Es geht einfach nicht mit dem billigsten Angebot die beste Qualität einzukaufen“, meinte Zimmerermeister und Dipl. Ing. Thomas Huf von der Firma HUF Haus aus Hartenfels. Nach Ansicht von Erwin Haubrich, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, besteht auch im Rahmen der VOB die eine oder andere Möglichkeit, „schwarze Schafe“ von der Auftragsvergabe auszuschließen. Bereits im Vorfeld der Ausschreibung sollten von Seiten der Kommunen klare und unzweifelhafte Anforderungen formuliert werden. Auch müssen die vertraglich festgelegten Ausführungen strenger nachgeprüft und der Einsatz von Subunternehmern ausdrücklich genehmigt werden. Mangelnde Qualität sowohl bei der Ausführung als auch bei dem Material sollten rigoros geahndet werden. Hier gelte es, die Sachbearbeiter in den kommunalen Bauämtern weiter zu sensibilisieren und auch die Bauleitungen entsprechend zu fordern und in die Pflicht zu nehmen.
Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass es von Seiten der Bundes- und Landespolitik dringend erforderlich ist, den gesetzlichen Rahmen so zu gestalten, dass ein fairer Wettbewerb im Baugewerbe gewährleistet wird. Es stellte sich sogar die Frage, ob die jetzige Vorgehenspraxis, die der Gesetzgeber den Kommunen auferlegt, überhaupt noch zu verantworten ist. Aufgrund des Preisdrucks trete Qualität immer mehr in den Hintergrund. Auf „die da oben zu warten“, so Kurt Krautscheid, Vorsitzender Kreishandwerksmeister, sei die falsche Reaktion. „Von unten“ müsse der Impuls für Veränderungen kommen. Diese Auffassung vertritt auch Landrat Peter Paul Weinert. Er werde einen persönlichen Brief an die zuständigen Landesminister Hans Artur Bauckhage und Gemot Mittler schreiben und sie bitten, sich dieses drängenden Problems anzunehmen. Ein weiteres Ergebnis dieses Dialoges, der fortgesetzt werden soll, sind Informationsveranstaltungen der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald für Kommunalbedienstete in Sachen VOB und deren Anwendungsmöglichkeit.
KW 28
J verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle der Kreisverwaltung Westerwald j nltmeier-Piatz f - 56490 Montabaur • Tel.: 02602/124-400 e-Mail: pressestelle@westerwaiakreis.de

