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Wochenblatt VG Montabaur

Nr.i

Tag der offenen Tür - Altentag

Diese Veranstaltung am vergangen Sonntag war ein voller Erfolg.

Alle Geschäftsleute und auch die Orts- und Pfarrgemeinde haben sic über den zahlreichen Besuch gefreut.

Ich bedanke mich auf diesem Wege bei allen, die zum Gelingen beige­tragen haben - insbesondere bei den Damen und Herren des Pfarrge- meinderates Annemarie Schupp an der Spitze und bei dem Thekenper­sonal der freiwilligen Feuerwehr.

Karl Jung, Ortsbürgermeister

JL. JL

TXT

Welschneudorf

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Dienstag.von 18.30 bis 20.30 Uhr

Telefon und Fax: 02608/204

Rückblick

Nachdem inzwischen rund 15 Monate seit Amtsantritt vergangen sind, ist die Zeit für einen Rückblick gekommen. Zugegeben, die Anfangsphase hat sich als recht schwierig erwiesen. Galt es doch, sich zunächst mit den ungewohnten Abläufen im Bereich der öffentlichen Verwaltung vertraut zu machen. Hier wurde mir durch die optimale Unterstützung der Ver­bandsgemeinde der Einstieg in die Amtsgeschäfte wesentlich erleichtert. Ich möchte mich daher an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Mitarbei­tern der Verwaltung für die bisher äußerst konstruktive Zusammenarbeit bedanken.

Darüber hinaus musste auch der neue Gemeinderat erst zusammenfin­den. Während in den ersten Monaten durchaus noch verschiedene Ent­scheidungen durch die tradierten Mehrheitsverhältnisse geprägt wurden, hat sich die Zusammenarbeit anschließend jedoch zunehmend verbes­sert. Das zunächst noch vorhandene Misstrauen, ist schnell einem kri­tisch-konstruktiven Arbeitsklima gewichen. Insbesondere die Sacharbeit in den Ausschüssen, in denen sich auch viele Nicht-Mandatsträger aktiv engagieren, hat sich als besonders befruchtend erwiesen.

Es freut mich insbesondere, dass die Ratsmitglieder immer mehr bereit sind, Verantwortung auch außerhalb ihrer reinen Entscheidungsfunktion zu übernehmen. Hierdurch bleibt der positive Input nicht, wie in der Kom­munalpolitik leider häufig üblich, auf den Ortsbürgermeister alleine beschränkt. Vielmehr kann durch eine sinnvolle auf die individuellen Fähig­keiten des Einzelnen abgestellte Aufgabenteilung in gleicher Zeit wesent­lich mehr für die Ortsgemeinde erreicht werden.

Besonderer Dank gilt auch dem Ersten Beigeordneten Bernd Labonte, der mich vom ersten Tag an voll und ganz unterstützt hat. Ohne diese Unter­stützung wäre so manches im vergangenen Jahr wahrscheinlich nicht möglich gewesen.

Auch aus der Bevölkerung selbst erreichen mich immer wieder Anregun­gen und Vorschläge, die ich gerne aufgreife. Ich bitte nur um Verständ­nis, wenn nicht alles sofort umgesetzt werden kann. Hier freut es mich, dass sich insbesondere die älteren Mitbürger immer wieder hervorheben. Es wäre schön, wenn auch die jüngere Generation im nächsten Jahr gleichziehen würde. Es muss sich hierbei nicht immer um weltbewegen­de Vorhaben handeln, oft sind esKleinigkeiten, wie die Anregung zur Einebnung nicht mehr gepflegter Gräber auf dem Friedhof oder einfach nur die Bitte, in der Kurfürstenhalle im Treppenhaus für die Senioren einen zusätzlichen Handlauf anzubringen, die das tägliche Zusammenleben etwas angenehmer gestalten.

Insgesamt kann man mit der Arbeit des ersten Jahres mehr als zufrieden sein. Es konnten viele Probleme gelöst werden, die sich bisher alsnicht machbar dargestellt haben. Ich erinnere nur an die Umgestaltung unse­res Kreisels, die Zusage der KEVAG zur Vererdung der 20-kV-Leitung entlang des Neubaugebietes Bornwiese oder den nochtaufrischen Neu­abschluss eines für die Ortsgemeinde sehr vorteilhaften Getränkeliefe­rungsvertrages für die Kurfürstenhalle. (Über Einzelheiten hierzu werde ich noch zu gegebener Zeit ausführlich berichten.) Hier habe ich die Erfah­rung gemacht, dass vieles machbar ist, wenn man aufeinander zugeht und miteinander redet.

Nachstehend eine Kurzübersicht der wesentlichen Maßnahmen und Pro­jekte des vergangenen Jahres:

konzeptionelle Maßnahmen

Entwurf einer langfristigen Planung zur wohnbaulichen Dorfent­wicklung

Planung eines Gewerbegebietes

Beratung über Neufestsetzung der Kriterien für die Vergabe von

Grundstücken

Beratung über die Neufestsetzung von Grundstückspreisen

investive Maßnahmen

Fertigstellung Neubau Friedhofshalle

Anschaffung Beschallungsanlage für die neue Friedhofshalle

Bewilligung Zuschuss zur Kirchenrenovierung

naturnahe Umgestaltung Kindergartenspielplatz

Umgestaltung des Kreisels am Ortseingang Richtung Bad Ems /

Nassau

Bauge-

Durchführung der restlichen Bepflanzungsmaßnahmen

Friedhof atJ ' dem

Durchführung der restlichen Bepflanzungsmaßnahmen im i

biet Bornwiese

Realisierung einer zusätzlichen Materialhütte am SportDlat? Installation Schranken auf dem Grillplatz ^ lz

Unterhaltungsmaßnahmen

Instandsetzung des Wanderweges in Abteilung 1 des Gem waldes mein( fe-

Sanierung aller Kinderspielplätze Durchführung notwendiger Pflegemaßnahmen für den Sport neuer Fensteranstrich im Kindergarten M nplatz

Einebnung nicht mehr gepflegter Gräber, Umstellen Abfallens kulturelle u. soziale Maßnahmen ontaine F

Mitwirkung bei der Neukonzeption des Kirchweihfestes Begleitung des Südwestrundunks bei seinen Filmaufnahmen gezielte Berichterstattung und Öffentlichkeitsarbeit in der Ink i Presse aien

Gründung Arbeitsgruppe Rhein-LahnAA/esterwald Teilnahme Zukunftsworkshop in Hübingen gezielte Unterstützung der Ortsvereine normative Maßnahmen

Abschluss eines neuen Getränkelieferungsvertrages für die Kurfü stenhalle r "

Neuregelung Landverpachtung

Jochen

Neuabschluss Rahmenvertrag zum Revierdienst in den Elbertqe- meinden y

Senio

Unser n

Beitritt zur Rotwild-Hegegemeinschaft Montabäurer Höhe Beschluss der zweifachen Zertifizierung unserer Forstwirtschaft Neuabschluss Konzessions- und Stromlieferungsvertraq mit der KEVAG

Neuabschluss Gaskonzessionsvertrag Aktualisierung Kostenerstattungsbeitragssatzung Verabschiedung Sportplatznutzungs- und Pflegeorflnung Verabschiedung Grillplatznutzungsordnung

sonstige Maßnahmen

Durchführung einer Verkehrsmessung im Ortsgebiet Neuvermietung der Wohnung im Kindergarten Beschluss zur Durchführung des 10-jährigen Forsteinrichtungswerkes Beratung über Einsatz der Waldarbeiter im Ortsgebiet Verkauf des alten Rasenmähertraktors Verabschiedung von Haushalts- und Investitionsplänen Beratung über Bauanträge und Grundstücksangelegenheiten Trotz der Vielzahl der durchgeführten Einzelmaßnahmen bleibt die Orts­gemeinde weiterhin schuldenfrei und kann sogar wieder einen Rückla­genbestand von ca. 100.000,00 DM zum Jahresende vorweisen. Dies ist um so erfreulicher, dass sich der Haushalt nicht in allen Bereichen wie erwartet entwickelt hat:

Unter anderem wurde der Holzmarkt auch in unseren Breiten nachhaltig durch die Folgen des SturmtiefsLothar belastet. Der notgedrungene Ein­schlagsstopp hat im Forst zu einem Haushaltsloch von 40.000,0 50.000,00 DM geführt. Weiterhin wurden zwei Bauplätze von den ursprüng­lichen Kaufinteressenten wieder zurückgegeben, was sich ebenfalls in Min­dereinnahmen in Höhe von ca. 120.000,00 DM bemerkbar machte.

Die unter dem Strich immer noch positive Haushaltssituation ist neben moderaten Steuermehreinnahmen letztlich insbesondere auf eine ver­nünftige Ausgabenpolitik sowie die Erlangung von Landeszuschüssen für die Umgestaltung des Kindergartenspielplatzes zurückzuführen.

Im Hinblick auf die in der Zukunft geplanten Dorferweiterungsmaßnah­men und die damit verbundenen Kosten ist auch im nächsten Jahr wei­terhin Sparen angesagt. Trotzdem sollen, auch hier unter Berücksichti­gung öffentlicher Fördermöglichkeiten, wieder einige sinnvolle Maßnah­men durchgeführt werden.

So hat der Naturpark Nassau z. B. bereits Mittel zur Errichtung eines Feuchtbiotopes in den Teilern in Aussicht gestellt. Darüber hinaus ist beab­sichtigt, die Verkehrssicherheit an der Schulbushaltestelle in der Monta- baurer Str. zu erhöhen. Weiterhin wurden erste Umgestaltungsmaßnah­men im Bereich des Dorfplatzes angeregt. Auch hier wäre noch die För­derwürdigkeit im Rahmen unseres Dorferneuerungskonzeptes zu prüfen. Letztlich wird über die Erweiterung des Bolzplatzes nachgedacht. Hier­durch sollen der Sportplatz entlastet und mittelfristig Unterhaltungs- und Renovierungskosten eingespart werden.

Wesentliche Aspekte werden jedoch im nächsten Jahr die angesproche­ne Ausweisung des Gewerbegebietes und die weitere wohnbauliche Dort­entwicklung sein. Ziel ist eine langfristige Entwicklungsplanung zusam­men mit einem sinnvollen Konzept zur Erhaltung und zum Ausbau der ört­lichen Infrastruktur. Erste Planungen liegen der Ortsgemeinde bereitsvo und sollen in Kürze der Bevölkerung im Rahmen einer Einwohnerve Sammlung vorgestellt werden.

Da wie Sie sehen, bedeutende Entwicklungen im Gange sind, die alleBüf ger gleichermaßen betreffen, würde ich mich sehr freuen, im nacns Jahr mehr Zuhörer in den Ratssitzungen begrüßen zu können.

Da jede Weiterentwicklung ohne gelegentliche Standortbestimmung sej

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schwierig ist, bitte ich Sie zum Abschluss noch um Rückmeldung, o o im vergangenen Jahr mit der Arbeit des Gemeinderates zufrieden wa> oder ob es Punkte gibt, die noch verbessert werden können. Für gungen und Vorschläge stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung- Welschneudorf, 15.12.2000 Torsten Schwarz, Ortsbürgermeis!

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