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. Dte Fach stelleArbeit statt Sozialhilfe <4 Ausweqberatung informiert:

der Verbandsgemeinde Montabaur

Urigens-

Lrbandsgemeindeverwaltung Montabaur besorgt? Informie- 1 IrenSiesich: Tel. 02602/126303.

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Katasteramt Westerburg -

Hauptamt Westerburg - geschlossen

l[la$ Katasteramt Westerburg - Hauptamt Westerburg - Bahnhof- Jstraße33,56457 Westerburg ist am Mittwoch, 20.12.2000, ab 12.00 I Wir geschlossen.

j Das Katasteramt Westerburg - Außenstelle Montabaur - Koblenzer |Straße15,56410 Montabaur, ist am Mittwoch, 20.12.2000, ganztags [geschlossen.

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Wir, das sind die Fachstelle

Arbeit statt Sozialhilfe <-> Auswegberatung bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur.

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Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur FachstelleArbeit statt Sozialhilfe <-» Auswegberatung Wolfgang Hillen 8 02602/126311 Katharina Fotouhi 8 02602/126328 Fax: 02602/126252

_ eP Postfach 1262, 56402 Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz 8, 56410 Montabaur _

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Partnerschaften-Aktuell"

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Offener Brief

Berichte über die Partnerstadt Sebnitz in Presse, Rundfunk und Fernsehen

»Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ruckh, ligroßer Betroffenheit haben wir in den vergangenen Tagen die viel- lligen Berichte in Presse, Rundfunk und Fernsehen aus unserer Part- Iwiadt Sebnitz zur Kenntnis genommen und die Berichte hier in Mon­itor mit großer Anteilnahme verfolgt.

P&eignisse um den Tod des damals 6-jährigen Joseph Kantelberg- ITOlaim Dr.-Petzold-Bad in Sebnitz bedürfen sicherlich der Aufklärung Ira wir vertrauen auf die Ermittlungsbehörden und die Justiz, dass diese «fse, auch wenn Sie nunmehr über drei Jahre zurückliegen, noch pralle Beteiligten in angemessener Weise aufgeklärt werden können. [^Fassungslosigkeit und Empörung haben wir allerdings in zahlreichen Ei 1 , c ^ en teststellen müssen, wie leichtfertig ein solches Ereignis ß« ass genommen wird, im Wege einer Vorverurteilung eine ganze ISa iein d ' eser Stadt Verantwortung tragenden kommunalen Gremien |Lr e 9 esanf1te Bürgerschaft als Sympathisanten und Dulder gewaltsa- I rechtsradikaler Ausschreitungen öffentlich hinzustellen und damit lim zu verurte 'ten. Eine solche Medienkampagne gegen eine Stadt lthr^! nde ist - aus welchem Anlass auch immer - den rechtsstaatli- lllir rUndSätzen unserer demokratischen Grundordnung unwürdig. IiWaAe 1 u US nunm ehr zehn Jahren Städtepartnerschaft unsere Part- Ist,,!, nnHTT 51n - ltz viele Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Partner- Itennpn k ln dieser Stadt Verantwortung tragenden Personen und

IJabn m?t S at '5 en dass die Stadt Sebnitz sich in den vergangenen zehn Iler Mithnr 1 Bn Anstrengungen, mit einem beispielhaften Einsatz vie- lifccnl? 1eri 9 nen ur >d Mitbürger und mit bewiesener demokratischer [re'ichoc n n t ? m l lt 9 r oßem Erfolg bemüht und auch erreicht hat, eine erfolg- pitschaft un 9 ' m wieder vereinigten Deutschland aus schwierigen |l eu lcnen un d geographischen Rahmenbedingungen zu erreichen. I'ttiahon 6 ; k n - ,ea Mitbürgerinnen und Mitbürger der Partnerstadt Seb- *esGl 7 eispielhafter w eise gezeigt, dass sie genau das Gegenteil .nämlich pinn « wendun 9 tolerierenden Gemeinwesens aufgebaut haben, »entlnnr, 6 °, ene , liebenswerte, demokratisch engagierte und Gewalt- Prtschaftck , er L ^ rt verabscheuende Gemeinschaft, die für die örtlichen ,r, . De >nebe und die Mitbürgerinnen und Mitbürger in Sebnitz die B nbedingungen für die Zukunft schaffen möchte.

In dieser Situation ist es für uns eine Selbstverständlichkeit und auch ein ausdrücklich bekundetes Anliegen, unserer Partnerstadt Sebnitz die volle Unterstützung und Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Wir betrachten unsere nun 10-jährige Städtefreundschaft und Partnerschaft als eine von beiden Seiten gewachsene freundschaftliche Verbindung, in der wir unse­re Freunde in Sebnitz nicht allein stehen lassen wollen und können.

Der Stadtrat der Stadt Sebnitz und die Stadtverwaltung sowie alle Vereine und Freunde unserer Partnerschaft können darauf zählen, dass die Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur hinter ihnen stehen und davon überzeugt sind, dass die in den Medienberichten der vergangenen Tage enthaltenen Vorwürfe gegenüber der Bürgerschaft in Sebnitz haltlos und unbegründet sind. Wir fordern Presse, Rundfunk und Fernsehen auf, die rechtsstaatlichen Grundsätze unserer demokratischen Grundordnung, deren Bewahrung die­se Medien vorgeben, auch selbst zu beachten und - unabhängig vom etwai­gen Fehlverhalten einzelner Bürgerinnen und Bürger einer Stadt - nicht eine gesamte Stadt öffentlich zu verurteilen, schon gar nicht vorzuverurteilen, und erst damit Leid und schwere Rufschädigung zu verursachen.

Sehr geehrter Herr Ruckh, v

grüßen Sie bitte den Stadtrat Ihrer Stadt und alle unserer Partnerschaft verbundenen Freunde in Ihrer Stadt und versichern Sie diesen, dass die Partnerstadt Montabaur der Stadt Sebnitz mit voller Überzeugung in part­nerschaftlicher Unterstützung zur Seite steht.

Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt dafür wer­ben, die Stadt Sebnitz und ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger kennen zu lernen, so wie wir sie alle schätzen, und auch Ihre Mitbürgerinnen und Mit­bürger sowie die wunderschöne landschaftliche Umgebung selbst in Gesprächen und Besuchen kennen zu lernen. Wir fühlen uns verpflichtet, die Partnerschaft zwischen Montabaur und Sebnitz gerade unter diesen Ereignissen der letzten Tage verstärkt auszubauen und zu gestalten.

Mit herzlichen Grüßen

in partnerschaftlicher Verbundenheit Dr. Possel-Dölken