Einzelbild herunterladen

Nr. 38/2000

^tfon^UL

13

r&r Oskar Rink

Nicht nur Landes- und Kommunal­politiker, sondern auch eine nicht unerhebliche Anzahl von Bürgerin­nen und Bürgern waren der Einla­dung von Bürgermeister Oskar Rink gefolgt und haben an der Einwei­hung der erweiterten Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Bad Ems am 11.09.2000 teilgenommen. Dabei ging Bürgermeister Rink, der zugleich Verbandsvorsteher des Abwasserzweckverbandes Bad Ems ist, in seiner Begrüßung besonders auf die schnelle und unbürokratische finanzielle Unter­stützung des Landes bei der Finan­zierung der Maßnahme ein und dankte hierfür Staatssekretär Roland Härtel, der als Vertreter der Landesregierung an der Feierstun­de teilnahm.

Aber auch die fachliche Beratung EWU-und Genehmigungsdirektion Nord und deren Regio- tUontabaur, die zu mancher Einsparung geführt habe, hob Bür­gin besonders hervor.

tedeließ er danach die vielfältigen Überlegungen, die mit der «sogenannten 3. Reinigungsstufe einhergingen, Revue pas- 6er die Erweiterung über die Bahngleise in Richtung K 1 eben- ichwie eine Verlagerung des Bauhofes und Ausweitung der orthin. Aber auch der Einsatz hochmoderner sogenannter reo wurde angedacht. Immer war jedoch die Ortsgemeinde öden Planungen berührt, denn die Kläranlage - obwohl sie zaus historischen Gründen den Namen der Stadt Bad Ems ein Gemarkungsbereich der Ortsgemeinde Nievern.

^Standort der Kläranlage waren für die Ortsgemeinde Nievern verbunden, soweit es die Ausweisung des Gewerbege- racker" angeht. Dennoch wurde nie der Standort der Kläran- eifetgezogen, und es konnten immer wieder tragfähige Kom- toden werden. Dafür sprach er öffentlich seinen Dank aus. jammenarbeit von planenden Ingenieurbüros und bauaus- Bürgermeister Rink positiv heraus. Dies gelte jlürdie Arbeit in der Verbandsversammlung des Abwasser- andes und nicht nur bei dieser Maßnahme. Die Weitsicht der «er. Bürgermeister a.D. Willi Diel und Beigeordneter a.D. di. finde sich bis heute eindrucksvoll bestätigt, rbsolle nicht unerwähnt bleiben, dass die Mitarbeiter der Ver- ra feverke während der Bauphase nicht unerhebliche Über- nmussten. Dies verdiene Anerkennung, wobei er im Beson- rTechnischen Betriebsleiter der Verbandsgemeindewerke, "«PP- hier hervorheben wolle.

intet gelte es Dank zu sagen allen Bürgerinnen und Bürgern KAbwasserzweckverbandes, denn sie erst ermöglichen über T der Gebühren und Entgelte die Finanzierung dieser und lahmen des Gewässerschutzes.

Staatssekretär Roland Härtel vom Ministerium für Umwelt und Forsten ging in seinem Grußwort insbeson­dere auf die Zielsetzung der Lan­desregierung für einen nachhalti­gen Gewässerschutz ein. Hierzu tragen nach seinen Worten auch die mit der Erweiterung der Kläran­lage in Bad Ems erzielten verbes­serten Ablaufwerte bei. Zudem bie­te die Erweiterung den Menschen im Einzugsbereich des Abwasser­zweckverbandes, dem Kurbetrieb und den Gewerbeeinrichtungen den nötigen Entwicklungsraum. Dabei habe die Abwasserbeseitigung in Bad Ems bereits eine lange Traditi­on, denn die erste Kläranlage sei an gleicher Stelle vor fast hundert Jah­ren errichtet worden. Bad Ems habe die Notwendigkeit eines aktiven Umweltschutzes damit schon sehr 'läge habe ihre Aufgabe bis zum Jahr 1983

rslar Roland Härtel linste Kläranla

k'-fekonntP n , n der heuti 9en Kläranlage abgelöst. Mit der 3. Verreicht wprT eme noc hmalige Verbesserung der Abwas- '"mzugute komme ^ ^ erade der Lahn als staugeregeltes

= ^9en^rh' er ^ n 9 bei dem Bau von Anlagen der Abwas- ^rstaussbtt, 1r ^ erzait sondern auch in den kommenden : ®en heute , landlic hen Raumes. Gerade kleinere HintemnÜi S nocl1 nicflt an eine Kläranlage ange- a und enger werdender finanzieller Spielräume

3lüe

H«n 6 ® e,e ' , '9 len kreative und kostengünstige Lösungen zu (in-

aiirh hn ® 1 Abstriche an den Umweltstandards zu machen. Hierzu trage Hprerh 0 Gesetz 9 et >ung des Landes bei, die der Versickerung von Nie- . a 'SQswasseir den Vorrang einräume, wodurch Investitions- und Fol- g osten beim Bau von Abwasseranlagen eingespart werden könnten, andrat Kurt Schmidt ging in seiner Rede auf die Leistungen der Ver- andsgemeinden im Rhein-Lahn-Kreis und der Stadt Lahnstein ein, die in den letzten Jahren im Bereich der Abwasserbeseitigung erreicht wur­den. So seien insgesamt 260 Mio DM in den letzten fünf Jahren investiert worden. Das Kanalnetz im Rhein-Lahn-Kreis nehme mittlerweile eine Län­ge von rund 809 km ein. Nicht unerwähnt bleiben dürfe, dass das Land rrnt Zuschüssen und zinslosen Darlehen in Höhe von 101 Mio DM einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung geleistet habe, was wiederum dazu führe, dass Gebühren und Beiträge im Rahmen bleiben. Diese Investitio­nen in die Ver- und Entsorgung sicherten auch die Lebensqualität hier im Rhein-Lahn-Kreis.

Zum Abschluss des offiziellen Teils der Feierstunde hob der Erste Bei­geordnete der Verbandsgemeinde Montabaur, Edmund Schaaf, die vertrauensvolle und harmonische Zusammenarbeit im Abwasser­zweckverband hervor. Dies betref­fe nicht nur die beiden Verbands­gemeinden, sondern auch die Mit­glieder der Verbandsversammlung. Die überregionale Erfüllung einer so wichtigen Aufgabe gewährleiste wirtschaftliche Ergebnisse, was letztlich im Sinne aller Bürger liegen müsse.

Im Anschluss bestand Gelegenheit zur Besichtigung der Kläranlage, von der reger Gebrauch gemacht wurde. Unser folgendes Bild zeigt das neue Nachklärbecken der Klär-

Erster Beigeordneter Edmund anlage.

Schaaf

Foto: Damerau

IMPRESSUM:

VERLAG Qj e Heimat- und Bürgerzeitung mit den öffentlichen Bekanntmachungen sowie der Zweckverbände nach § 27 der Gemeindeordnung für Rhld.- Pfalz (GemO) vom 31. Jan. 1994 -GVBI. S. 153 ff.- und den Bestim­mungen der Hauptsatzungen in den jeweils geltenden Fassungen, WITTICH erscheint wöchentlich.

Herausgeber, Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich KG, 56195 Höhr-Grenzhausen, Postf. 1451 (PLZ 56203 Rheinstr. 41). Tel.: 0 26 24/911 -0. Fax: 026 24/911-195.

F-mail: montabaur@wittich-hoehr.de Internet: www.wittich.de

Verantwortlich für den amtlichen Teil: Verbandsgemeindeverwaltung, der Bürgermei­ster Verantwortlich für den nichtamtlichen Teil: Franz-Peter Eudenbach, unter Anschrift des Verlages. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Annette Steil, unter Anschrift des Verlages.

Innerhalb der Verbandsgemeinde wird die Heimat- und Bürgerzeitung kostenlos zuge­stellt; im Einzelversand durch den Verlag DM 1,10 + Versandkosten.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen übernimmt der Ver- lao keine Haftung Artikel müssen mit Namen und Anschrift des Verfassers gekenn­zeichnet sein und sollten grundsätzlich über die Verbandsgemeinde eingereicht werden. Gezeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, der auch verantwortlich ist Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Für die Richtigkeit der Anzeigen ihernimmt der Verlag keine Gewähr. Vom Verlag gestellte Anzeigenmotive dürfen nicht anderweitig verwendet werden. Für Anzeigenveröffentlichungen und Fremdbeilagen gel­ten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die z. Z. gültige Anzeigenpreisliste. Rp Nichtbelieferung ohne Verschulden des Verlages oder infolge höherer Gewalt, Unru­hen Störung des Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.