Wochenblatt VG Montabaur
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Gartenausstellung
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Sie nennt hierzu ein Beispiel:
Für den schienengebundenen ÖPNV erhält der Zweckverband Nord jährlich 220 Millionen Mark. In den Westerwald fließen davon nur 1 bis 2 Millionen Mark, also nur rund 1 %, obwohl hier 10 % der Bevölkerung wohnen. Schmidt: “Daher ist das Begehren der CDU nach dringendem Ausbau der B 255 und der Umgehung Neuhäusel (B 49) und der Ortsumgehung Höhr- Grenzhausen als Zubringer zum ICE-Bahnhof Montabaur mehr als berechtigt, damit auf dieser Seite wenigstens ein gewisser Ausgleich erfolgt.”
Die Volksbank Montabaur-Wallmerod informiert
Fusion perfekt - neue Bank heißt Volksbank Montabaur eG
Nachdem am 22. Mai die Mitglieder der Wirgeser Bank einer Fusion mit der Volksbank Montabaur - Wallmerod zugestimmt hatten, gaben nun auch die Vertreter in Montabaur ihr Ja-Wort zur Bankenehe. 99 % der Vertreter stimmten der Fusion zu. 96 % votierten für den neuen Namen “Volksbank Montabaur eG" und 94 % waren für die Erhöhung der Aufsichtsratsmandate.
Manfred Gerz und Peter Gilles wurden aus dem Bereich der Wirgeser Bank als Mitglieder in das Aufsichtsgremium der neuen Volksbank gewählt. Zuvor wurden die Aufsichtsratsmitglieder Eduard Born, Dr. Franz-Josef Droste und Manfred Noll in ihren Ämtern bestätigt.
Bevor es aber zu diesen Abstimmungen und. aus Sicht beider Banken, positiven Ergebnissen kam, galt es sieben andere Tagesordnungspunkte abzuwickeln. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Montabaur- Wallmerod. Joachim Nowotny, konnte nahezu 500 Gäste im voll besetzten Haus Mons Tabor begrüßen und leitete die 141. ordentliche Vertreter/Generalversammlung der Volksbank.
Anstelle des erkrankten Vorstandssprechers Hans-Jürgen Höber, trug Vorstandsmitglied Detlef Nießen den Bericht des Vorstandes vor und informierte die Volksbank-Teilhaber über die Aktivitäten “ihrer Bank”.
Für 1999 zog er das Fazit: Mit einem zufriedenstellenden Jahresergebnis haben wir uns gut auf den Start ins neue Jahrtausend vorbereitet. Das Ziel ein solides und ertragsreiches Wachstum zu erreichen, wurde erfüllt. Mit 20 Mio. DM oder 4 % Bilanzsummenwachstum wurden 527 Mio. DM Bilanzsumme erreicht.
Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten ging Nießen auf die wesentlichen Punkte der 99er Bilanz, sowie die Gewinn- und Verlustrechnung ein. Im Kreditgeschäft lag das Wachstum inklusive der an verbundeigene Hypothekenbanken, die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die R+V-Versicherung vermittelten Darlehen, bei rd. 8 %. Das gewandelte Anlegerverhalten, hin zu spekulativen Anlageformen, wie Aktien oder Aktienfonds, der Rückgang der Sparquote auf 9,2 %, sowie die Halbierung der Sparerfreibeträge sind Gründe für ein aus Bankensicht nicht zufriedenstellendes Einlagenwachstum. Lediglich um 0,5 % legten die bilanzwirksamen Kundeneinlagen zu. Dafür boomte das Wertpapiergeschäft. Neben 1.500 Bankdepots mit rd. 100 Mio. DM Volumen unterhalten die Volksbank-Kunden weitere 3.300 Depots bei der Union-Investment in Frankfurt, sowie der Difa (Deutsche Immobilienfonds AG). Insgesamt addieren sich diese Wertpapierbestände auf 210 Mio. DM, was incl. der bilanzwirksamen Kundeneinlagen ein Kundenvermögen in Höhe von DM 620 Mio. ausmacht.
Mit ursächlich für die Entwicklung auf dem Wertpapiersektor sind die vielfältigen Aktivitäten der Volksbank. Über Vorträge im Schulunterricht und Börsenfahrten, über Jugendmarketing-Programme, wie “Fit for Finance” und “Inside”, bis hin zu dem ersten Volksbank Investment-Forum, das im Oktober '99 weit über 400 Besucher in die Stadthalle lockte, bietet die Volksbank ihren Kunden viele Informationen. Wesentlichen Anteil am Provisionsergebnis der Bank hatte wiederum das Immobiliengeschäft.
Auf diesem Geschäftsfeld ist die Volksbank in der Region führend und konnte erstmals in Verbindung mit der WGZ - Immobilien als “privatem Baulanderschließer auftreten. Diese Vorgehensweise ist aufgrund geänderter Baugesetze möglich. In der Gemeinde Wallmerod werden 41 Bauplätze durch die WGZ privat erschlossen, ohne dass sie ein finanzielles Risiko zu tragen hat. Auch für Käufer und Bauherren ändert sich nichts zu der bisherigen Praxis. Infos hierzu gibt es in der Volksbank Immobilienabteilung oder auch über http:\\www.Volksbank-Montabaur de der Internet-Adresse der Volksbank.
Seit 01.07.1999, so Detlef Nießen, ist die Volksbank mit eigener Homepage im Netz der Netze vertreten. Mit der Wiedereröffnung der Zweigstelle Meudt im November ‘99 wurde ein 10 Mio. DM teures Bau- und Investitionsprogramm, seit 1995, abgeschlossen. Alle Geschäftsstellen der Bank sind somit 24-Stunden-Banking-fähig, d.h. mit Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern ausgestattet.
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Zufriedene Gesichter nach der gelungenen Fusion, von links nachm Detlef Nießen, Hans-Josef Elzer, Peter Gilles, Volker Mosner (Gl senschaftsverband), Manfred Gerz und Joachim Nowotny. 1
In einem kurzen Ausblick auf 2000 zeigte sich Nießen mit den ersteh Monaten nicht ganz zufrieden. Vor allem wachstumsmäßig I etwas hinter den gesteckten Zielen zurück.
Zweifelsohne der wichtigste Tagesordnungspunkt war die Fusionm| Wirgeser Bank.
Konsequent und in aller Deutlichkeit legte Vorstand Nießen den Zuhl die Gründe für diese Fusion dar, die, so wörtlich, “nur Vorteile beinra Bündelung der Kräfte, bessere Markterschließung, höhere Berat« kompetenz und Kostenreduzierung sind die wichtigsten Punkte™ so einstimmig die beiden Vorstände der Banken, sinnvolle Fusion/ Für die Kunden der Volksbank Montabaur-Wallmerod wird sich fall nichts ändern. Lediglich die Volksbank-Kunden in Wirges werdensiej aussichtlich ab November 2000 an ein neues Gebäude gewöhnenn sen, denn das jetzige Gebäude der Wirgeser Bank wird das künftige bank-Domizil in Wirges sein.
Durch geplante Auslagerung von Betriebsabteilungen aus der HaupJ le Montabaur nach Wirges erfährt das Bankgebäude in Wirges eine^ Wertung und somit eine optimale Nutzung.
Im Anschluss an die Tagesordnung ließen die Mitglieder und Verl sowie Kunden der Volksbank den informativen Abend bei einem kaltl men Büffet und mit Gesprächen mit Beratern und Betreuern auskliir
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