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Wochenblatt VG Montabaur

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Meisterkonzert mit dem Ensemble Villa Musica Donnerstag, 15.06.2000, 20.00 Uhr (Montabaur/Schloss - Rj tte

Als eine der besten deutschen Kam- dem Komponisten Pag

mermusikvereinigungen wagt sich

das Ensemble Villa Musica am Don­nerstag, 15.06.2000, 20.00 Uhr, im Schloss Montabaur an das Vir­tuosenzeitalter des 19. Jahrhunderts heran. Spielerisch nimmt es den Kampf mit Werken des Teufelsgei­gers Niccolo Paganini und des Tastenmatadors Johann Nepo­muk Hummel auf. Das Trio für Klarinette, Violoncello und Kla­vier von Vincent d'lndy und das Duo für Violine und Violoncello von Maurice Ravel dienen "lediglich" als musikali­sches Kanonenfutter aus dem 20. Jahrhundert.

Ravels Sonate für Violine und Violon­cello ist dem An­denken Claude Debussys gewid­met. Der erste Satz erschien in einer Ausgabe der Musik­zeitschrift Revue musica- le, an der sich auch weitere Kollegen wie Igor Stra- winsky, Manuel de Falla und Erik Satie beteilig­ten. Ravel hat in dieser Komposition keineswegs versucht, Debussy zu imi­tieren, geschweige denn zu zitie­ren; er wollte lediglich mit seinen eigenen Mitteln Zeugnis von seiner Hochachtung für Debussy oblegen. Hochachtung bzw. weitreichender musikgeschichtlicher Einfluß hin­gegen erlangte der Virtuose Paga­nini nur auf den Konzertpodien, wo er vor allem durch seine glän­zende Selbstdarstellung und seine legendären Auftritte das Publikum in Bann zog. Aber wie sieht es mit

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rr.; ?YvrT"'" en9° ni nM

Vdbcht folgt ,a nach der Vi*.

sen Auffahrung seiner Tr« rVi , line, Violoncello und Gitarre da

das Ensemble Villa Musicadie

Paganini-Renaissance? \ v

Gegensatz dazu ha Johann Nepomuk Hum' ""I, dessen Grande Serenada en Potpourr zur Aufführung kommt; als Schüler von Mozart Albrechtsberger, Salieri und Haydn sein komposr] torisches Handwerk q& lernt.

Zusätzlich wurde das pianisti sehe Genie in jenes Virtuosen Zeitalter hineingeboren; das auf seiner vorran gig zur artistischen] Schaustellung geeig nete Musik förmlich! wartete. Eine derbare Gelegen; heit, das schier uneh schöpfliche Potential der Mitglieder des Ensem; ble Villa Musica einmal zi Vorschein zu bringen. Die]

Ensemblemitglieder

heute als Solisten, Kam; mermusiker und Professorei den renommiertestei Musikhochschulen tätig, nachd sie zuvor an den ersten Puh® großer Orchester wie der Berlinei Philharmoniker gewirkt haben. Karten zu DM 18,00 sind er ä lieh bei: Villa Musica Mainz (W 06131/995485, Fax: 169M Buchhandlung am Rathaus, » 02602/5333) und im Foto Sch

derlapp, Tel.: 02623 / 23661 ^

Zigarren-Wengenroth, ,

bürg, Tel. 02663/3368

an

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