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VG Montabaur
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Nr. 52/2008
Ist es des Menschen Aufgabe nur, Unermüdlich zu ticken - wie eine Uhr? Einer treibt den anderen - doch wohin? Und wo liegt hier nur der Sinn? Hektik, Stress und Schnelligkeit,
Wo bleibt nur die stille Zeit?
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Soll die Richtung unseres Herzen stimmen,
So muss man auch einmal gegen den Strom schwimmen. Und sich ruhige Zeiten gönnen,
Nicht nur dem Gelde nachrennen,
Gott gebe uns die Kraft,
Dass jeder das für ihn Richtige schafft. (Marianne Dauer er)
das nahende Weihnachtsfest und den bevorstehenden Jahreswechsel nehmen wir gerne zum Anlass, im Namen des Verbandsgemeinderates und ganz persönlich allen herzlich zu danken, die im Jahr 2008 zum Gelingen des Zusammenlebens in der Verbandsgemeinde Montabaur beigetragen haben.
Viele leisten unschätzbare Dienste für ihre Mitmenschen, für die Gemeinschaft in den Ortsgemeinden und der Stadt Montabaur, in den Vereinen, in den Kirchengemeinden und in der Nachbarschaft. Ein starkes Gemeinschaftsgefühl zeichnet das Leben bei uns aus. Doch auch hier gibt es den Rückzug ins Private, die Abschottung gegen Nachbarn und die Gemeinschaft. Viele Vereine klagen darüber, dass weniger Menschen bereit sind, Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Wir sollten uns darauf besinnen, dass jeder die Gemeinschaft braucht. In den letzten Jahren ist die Kluft zwischen Armen und Reichen in Deutschland gewachsen. Gerade deshalb ist die Solidarität der Starken mit den Schwachen notwendig. Ein ermutigendes Beispiel für Solidarität in unserer Verbandsgemeinde ist die Arbeit der „Westerwaldkreis Tafel". Hier sammeln ehrenamtliche Helfer Lebensmittel in den Geschäften und geben sie an Menschen mit geringem Einkommen aus. Wir möchten alle, die ehrenamtlich tätig sind, in ihrem Engagement bestärken. Andere wollen wir ermutigen zu überlegen, wie sie sich einbringen können.
Das Jahr 2008 fing gut an: Die Zahl der Arbeitslosen sank, die Wirtschaft wuchs und vieles deutete auf einen stabilen Aufschwung hin. Inzwischen gab es die Bankenkrise und eine Rezession wird befürchtet. Wir hoffen sehr, dass es uns Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft gelingen wird, die Krise in den Griff zu bekommen. Die Ereignisse aus dem Herbst sollten aber für uns alle eine Lehre sein: Wir müssen das Streben nach immer mehr, immer schneller, immer höher - hinterfragen. Werte wie Nachhaltigkeit und Vertrauen müssen in allen Bereichen unseres Lebens wieder an Bedeutung! gewinnen - für die Wirtschaft wie auch für das private Leben der Menschen. Das Weihnachtsfest gibt uns Gelegenheit, unsj auf die wirklich wichtigen Dinge zu besinnen - auf Familie, Freunde, Gemeinschaft und vor allem auch auf die Botschaft des ; Weihnachtsfestes: Gott ist für uns Mensch geworden, weil er die Menschen liebt.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir wünschen Ihnen auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung für das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit, Freude, Erfolg und viele glückliche Stunden.
Es grüßen Sie herzlich
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Edmund Schaäf Bürgermeister
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Andree Stein Erster Beigeordneter

