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Wochenblatt VG Montabaur

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BBS Westerwald bildet bald Maschinentechniker aus

Hoch qualifizierte Mitarbeiter werden gebraucht - Kreisgremien stimmten zu

Die Vielfalt des schulischen Bildungsangebotes im Westerwaldkreis soll noch größer und attrak­tiver werden. Die Leitung der in Trägerschaft des Kreises stehenden BBS Westerburg plant, ab dem Schuljahr 2009/10 eine Fachschule für den Bereich Technik einzurichten.

Diesem Vorhaben gaben Kreisausschuss und der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport in einer gemeinsamen Sitzung „Grünes Licht".

Die geplante Fachschule Technik wird eine Form der beruflichen Weiterbildung sein, die in Vollzeit oder Teilzeitform (Berufs begleitend) besucht werden kann. Nach dem erfolgreichen Abschluss darf sich der Absolvent „Staatlich geprüfter Techniker" nennen. Darauf aufbau­end soll zusätzlich ein weiterer Abschluss in der Fachrichtung „Technische Betriebswirtschaft" ermöglicht werden. Abschluss: „Staatlich ge­prüfter Technischer Betriebswirt".

BBS und Kreisgremien reagieren damit auf den vielfach von Unternehmen der Metallverarbei­tung geäußerten Wunsch nach einer Fachschu­le für Technik, um ihren Mitarbeitern eine Hö­herqualifizierung zu ermöglichen. Denn die Wirtschaft im nördlichen Kreisteil ist geprägt durch kleine und mittelständige innovative Unternehmen der Metall- und Elektrobranche, die nach deren Äußerungen dringend höher qualifizierte technische Mitarbeiter benötigen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Umfragen bei potentiellen Bewerbern sowie den hier ansässi­gen Unternehmen lassen auf eine mittelfristig hohe Bewerberzahl schließen.

Mit mehr Personal und Kooperationen Kinder vor Gewalt schützen Kreisjugendamt und Gesundheitsamt arbeiten verstärkt zusammen Mit mehr Personal und neuen Kooperationen will das Kreisjugendamt Kinder vor Misshand­lung und Vernachlässigung schützen und ist damit auf dem Weg, den Rahmen auszufülien, den das Land mit dem "Gesetz zum Schutz des Kindeswohls und der Kindergesundheit" neu gesetzt hat.

Auch personell wird der Aufgabe Rechnung getragen. Der Kreis übernimmt die Kosten für eine halbe Stelle, die beim Kinderschutzdienst des DRK eingerichtet wird. Aufgabe der Fach­kraft wird sein, pädagogische Einrichtungen in Fällen des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung zu unterstützen. Der Kreisausschuss stimmte jetzt der Einstellung einer entsprechenden Fach­kraft zu.

Das Kreisjugendamt hofft, mit den Instrumen­ten des neuen Landesgesetzes auf Problemfa­milien frühzeitiger aufmerksam zu werden. Dazu soll unter anderem eine intensivere Zu­sammenarbeit zwischen Gesundheits- und Ju­gendamt beitragen. Als Indikator zählen dabei unter anderem die elf Früherkennungsuntersu­chungen, die Kinder in ihren ersten Lebensjah­ren durchlaufen sollen. So können die Behör­den auf Eltern einwirken, die 'die Gesundheits- Checks nicht in Anspruch nehmen.

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Mit mehr Personal und Kooperationen Kinder von Vernachlässigung schützen

Ein weiteres Mittel, Kinder vor Gewalt, Miss­handlung und Missbrauch zu schützen, soll ein lokales Netzwerk sein, das vom Jugendamt der Kreisverwaltung geknüpft und koordiniert wird.

„Senioren & Technik"

Keine Angst vor Kfz-Technik, Computer, Handy & Co.

„Wie funktioniert das eigentlich?" Fragen um die moderne Alltagstechnik beantwortet kos­tenfrei eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projektes „Senioren & Technik" der Senioren­leitstelle bei der Kreisverwaltung des Wester­waldkreises.

Älteren Mitbürgern wird hier die Möglichkeit geboten, sich in die Bedienung verschiedenster Geräte einführen zu lassen.

Das Projekt „Senioren & Technik" soll helfen, die Scheu vor dieser Technik zu nehmen und die Teilnehmer befähigen, die Annehmlichkei­ten moderner Geräte zu nutzen.

Bei der kommenden Veranstaltung am Diens­tag, 9. Dezember, 14 bis 17 Uhr, im Saal III der Kreisverwaltung in Montabaur dreht sich alles ums Auto. Das Thema: „Kfz-Technik: Rund um das eigene Fahrzeug"

Neue gesetzliche Regelungen, richtiges Verhal­ten bei Unfällen und Pannen, Schadensabwick­lung, Unfallvermeidung sind die Themen, die Referent Herbert Ploch ansprechen wird.

Im praktischen Teil, also am eigenen Pkw wer­den folgende Fragen geklärt:. Welche Ausrü­stung ist im Wagen mitzuführen? Was ist zusätz­lich sinnvoll? Wie bediene ich die Technik mei­nes Fahrzeugs wie Licht, Klimaanlage, Airbag oder ABS richtig?

Weitere Informationen und Anmeldung unter 02602/124-386 oder -473 oder marion.reitz- frohneberg@westerwaldkreis.de

Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft"

Der Westerwaldkreis ehrte seine Sieger

Landrat Weinert: Die Qualität steigt stetig - Empfang im Kreishaus Am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ha­ben 13 Gemeinden oder Ortsteile des Wester­waldkreises teilgenommen. Die Erstplatzierten wurden zu Beginn der jüngsten Kreistagssitzung von Landrat Peter Paul Weinert geehrt. Dorfverschönerungen und Engagement für das gute Miteinander im Dorf steigern die Lebens­qualität und den Gemeinschaftssinn. Als Aner­kennung der Leistungen auf diesem sehr wich­tigen Gebiet zur Erhaltung der dörflichen Struk­

turen ehrte Landrat Peter Paul Weinen ,1 sten Gemeinden des Kreises die in ri' beim Wettbewerb "Unser Dorf hat? teilgenommen hatten. Von der Kn tungskommission wurden in einem J Wettbewerb auch Vereine oder Perscm miert, die besondere Einzelleitungeni] ten. Landrat Weinert dankte in einer Ans ] den Teilnehmern und stellte fest: "Dien tät bleibt in etwa gleich, die Qualitätdf® gestellten Maßnahmen steigt jedoch st* Acht Gemeinden nahmen in diesem Jahr? Hauptklasse teil, fünf in der Sonderklasse.! Hauptklasse sind Orte zusammengefe! sich erstmals am Wettbewerb beteiligen noch nicht im Gebietsentscheid waren;j, Sonderklasse starten Gemeinden, die gangenen jahren bereits den Gebietet] erreicht hatten.

Die Reihenfolge in der Hauptklasse:] Nisterau - ein sauberes Straßendorfein lieh der Nebenstraßen, dörflicher ChJ besonders im Bereich Gartenstraße unjl Hohlen Gasse, Restaurierung der alten ij Fachwerkhaus des Architekten Batz,hohesJ geschäftliches Engagement.

2. Platz: Hillscheid - sehr schönerRathaud mit neuem Rathaus, Begegnungszentmra Ortsmitte geplant, schöne GabionenuJ (Steinkorbwand), neuer Kunstrasenplatz, Zentrum, Limesturm und römischer Gart hohes bürgerschaftliches Engagement.

3. Platz: Elsoff - vorbildliche Gemeindei gen, Kindergarten, Grundschule, Spoiti| Freizeitanlage, Lasterbachhalle, drei Reit! vereine und zwei mittelständische Beti schöne Kirche mit "Kirchhof".

Die Reihenfolge in der Sonderklasse:I. Merkelbach - einladendes Dorfzentrummiti meindehaus, alle zwei Wochen Dorfkaffee,i liehe Idylle, durchgrünter Ort, gepflegter^ geordneter Spielplatz, optimales Sportgeii

2. Platz: Irmtraut - positive BevölkerungsstJ stik, Grünes Dorf, vorbildliche Zusammenarte zwischen Schule und Seniorenheim, hohesl| geschäftliches Engagement.

3. Platz: Marienrachdorf - Kinderspielplatz» ber und geordnet, Kindergarten Vorbild» durchgrünte und verkehrsberuhigte StraBen Sonderwettbewerb: Die Bürger dieser Ce« den sollen mit diesem Wettbewerb ang» werden, gemeinsam besondere AkzenteM Dorfverschönerung und der Umweltvera rung zu setzen. Von der Kreisbewertun« mission wurden in diesem Jahre präw|

1. Platz: Förderverein der FreiwilligenK,

wehr Irmtraut (Jan Röthig) - in einervorW chen Gemeinschaftsleistung Neubau des erwehrgerätehauses. ,

2. Platz: Backesmaurer aus 'NisterauiP

Pfeiffer) - Sanierung des Backhauses duit Backesmaurer, im Jahr 2009 wird derWu* vor dem Backes durch die kommunale neuerung neu gestaltet. . .. .

3. Platz: Westerwaldverein, Zweigverein (Manfred Franz) - Einrichtung eines Dorfmuseums in vorbildlicher Eigenlets der Alten Schule im Ortsteil Stangenro ■

4. Platz: Josefsverein und Kolpings™ 11 ^ (Willi Eisei) - Renovierung der Kap e,,e ,. Beilstein, Neugestaltung der Auß e n ^ Aufstellung eines Pa-noramabildes u

und Umgebung.

verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle der Kreisverwaltung Westerwald

Peter-Mitmeier-Piatz f - S64W Montahaur - Tel.: 02602/124*400 e-Mail: pressesteUe@westerwtiiW?Z 4