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he nblattVG Montabaur

Nr. 47/2008

Mehr Geld

für Kleinkinderbetreuung

I S k , t ellt Weichen für Rechtsanspruch t Lhre 2010 - Pauschale für Träger H finanzielle Mittel sollen die Träger von Kin- krtaaesstätten erhalten, die Betreuungsplatze I Kinder unter drei Jahren einrichten wollen, n s beschloss der Jugendhilfeausschuss des

f lterwaldkreises in seiner jüngsten Sitzung. , m nach erhalten Träger solcher Einrichtungen : ie den neu geschaffenen Kleinkinderplatz Ln Pauschalbetrag von 4000 Euro, wobei eine Eigenbeteiligung des Trägers von fünf Pro-

Eent vorausgesetzt wird

*Der Westerwaidkreis will damit frühzeitig auf den im Jahre 2010 wirksam werdenden Rechts-

I »spruch reagieren, der Kindern vom vollende­ten zweiten Lebensjahr an einen Platz im Kin- Sergarten garantiert. Die ersten Weichen in Richtung Rechtsanspruch 2010 wurden bereits im Frühjahr in der verabschiedeten Fortschrei­bung des Kindertagesstättenbedarfsplanes |008/2009 gestellt. Darin sind geöffnete, klei­ne altersgemischten Gruppen sowie ein Haus für Kinder und eine zweiten Kinderkrippe

S öhn) in die Planung aufgenommen worden.

eichzeitig reagiert der Westerwaldkreis damit auf den real existierenden Bedarf, nach dem ^nehmend auch Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter zwei Jahren nachgefragt werden. Da für Kinder zwischen drei und sechs Jahren Jreits ein Überangebot an Kindergartenplät­zen besteht, werden die Förderbeträge für die Einrichtung derartiger Kindergartenplätze ^luziert.

Seitdem im Jahr 1991 geltenden Rechtsan- jruch auf Kindergärtenplätze für Dreijährige wurden im Westerwaldkreis insgesamt 50 Mil- Änen Euro in neue Kindergartenplätze inve- giert. Dazu trug der Kreis für Neubauten und Reiterungen bestehender Einrichtungen allein 17 Millionen Euro bei.

Um dem "punktuellen Bedarf" bei der Betreu-

S "lg von Schulkindern gerecht zu werden, wird nftig auch hierfür eine Förderpauschale von je 770 Euro gewährt.

Blauzungenkrankheit:

Neuer Erregertyp

ln diesem Jahr ist der Westerwaldkreis von Neu­ausbrüchen der Blauzungenkrankheit weitge­hend verschont geblieben. Bislang ist lediglich ei einem Rind aus der Verbandsgemeinde Montabaur der Erreger BTV 8 (Blue Tongue

( Virus 8 Typ) festgestellt worden. Bei der Kreis- frwaltung führt man die Eindämmung des ■uchengeschehens sowohl auf die Durchseu- ung des Vorjahres mit entsprechender Anti- iprperproduktion als auch auf die diesjährige

S n l derRinder ' Schafe un d Ziegen zurück, kj- . eine neue Herausforderung: In den nror, er l en 9 a b es vor einigen Tagen in vier »en Betrieben Ausbrüche durch ein aufn « Ser °typ s 6, der bislang in Europa nicht mu«tl e en J St ‘ Gefüge dieses Geschehens na L ezu das ganze Land Nordrhein- ip n en ' ls na he an den Landkreis Altenkir- Eim/hr^i 50 ^'Zone erklärt werden, für die Bebipfp n ?. n 9 en des Tierverkehrs in andere thenaiicK 6 ^ 0- Ursache des dortigen Seu- fcbenriim^^ 5 Wird der i' le gale Einsatz eines I dlm P fst offs vermutet, den sich niederlän­

dische Landwirte aus Südafrika besorgt haben sollen. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass die in Deutschland angeordnete Impfung mit einer Vakzine durchgeführt wird, die ein abgetötetes Virus enthält und insofern keine Gefahr für die geimpften Tiere darstellt. Aller­dings schützt dieser Impfstoff lediglich gegen den Virustyp 8, nicht gegen den neu aufgetre­tenen Typ 6. Ob für die nächstjährige Impfung eine Vakzine zur Verfügung steht, mit der die Tiere gegen beide Serotypen geschützt sind, ist derzeit noch offen.

Fürs erste ist man im Kreishaus optimistisch, dass die neue Virusvariante nicht auf hiesige Bestände übergreift, da die Flugtätigkeit der Stechmücken, die den Erreger übertragen, infolge der kühlen Temperaturen abnimmt.

Steiff-Tiere

und ihre Geschichte gesucht

Landschaftsmuseum Westerwald bereitet Weihnachtsausstellung vor Wenn die Tage kürzer und so richtig weihnacht­lich werden, erinnert man sich gerne an seine Kindheit zurück. Nicht selten fallen einem auch „Wegebegleiter" ein, die in einer Ecke mit ihrer eigenen Geschichte fast vergessen vor sich hin „brummein". Auch IHREN Gefährten mit IHRER Geschichte sucht das Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg für eine Weih­

nachtsausstellung. Aus dem Westerwald sind bereits „Patzi" der Panther, „Olli", der Mini-Ele­fant, der alte kleine Bär „Theo", Bernhardiner „Robbi", Pony „Shaddy", Graubär „Freddy" und viele weitere Kuscheltiere ins Landschafts­museum zu Besuch gekommen. Zu der Weih­nachtsausstellung von Teddy, Frieda, Rosi & Co. mit historischen Figuren und Tieren aus dem Steiff-Museum Giengen, werden sie vom 28. November 2008 bis 2. Februar 2009 in einer eigenen „Tierzoo"-Vitrine ausgestellt.

Haben Sie auch Steiff-Tiere und Erinnerungen, dann melden Sie sich!

Wir freuen uns auf Sie und auf ihren Liebling, der schon jetzt gebracht werden kann.

Alle Leihgeber erhalten ein Präsent als Danke­schön. Die Geschichten werden gesammelt und zum Lesen vorbereitet.

Am 18. Januar 2009 prämiert das Landschafts­museum Westerwald dann aus allen Eingaben den ältesten Bären, das kuscheligste Schmuse­tier, die schönste Geschichte und vieles mehr mit wertvollen Preisen.

Das Team vom Landschaftsmuseum Wester­wald, Leipziger Str. 1, 57627 Hachenburg nimmt die Stücke gerne entgegen, täglich von 10 bis 17 Uhr außer montags.

Info-Tel. 02662-7456. Geschichten bitte per Fax 02662-4654 oder per Email an info@landschaftsmuseum-ww.de

Kreisjugendamt organisierte Fahrt ins jüdische Museum Frankfurt

Jüdisches Alltagsleben, Bräuche und Feste standen auf dem Besuchsprogramm der Tagestour ins Jüdische Museum Frankfurt.

Eine interessante Fahrt ins Jüdische Museum der Stadt Frankfurt, die vom Kreisjugendamt organisiert worden war, erlebten 30 junge und ältere Westerwäl­der. Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt und seine Dependance Mu­seum Judengasse am Börneplatz, das auch besichtigt wurde, zeigen die histo­rische Entwicklung und die religiöse Kul­tur der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Das Wechselverhältnis zwischen Juden in Deutschland und ihrer Umwelt wird hier am lokalen Beispiel exemplarisch nach­gezeichnet. Regelmäßige Wechselaus­stellungen in beiden Häusern vertiefen und ergänzen die Dauerausstellungen. Die Besucher aus dem Westerwald wur­

den mit dem Lebensalltag der Juden sowie den jüdische Festen im Jahresver­lauf bekannt gemacht. Für alle Teilneh­mer eine völlig neue Erfahrung, jenseits des dominanten Themas „Holocaust“. Anschließend wurde noch das Museum „Judengasse“ besucht.

Dort sind Überreste des jüdischen Le­bens in Frankfurt gesammelt und zu besichtigen. Für das nächste Jahr hat das Kreisjugendamt ähnliche geschichts­bezogene Fahrten geplant.

So wird zum Beispiel ein Besuch des „Haus der Geschichte“ in Bonn und des El-De-Haus, die ehemalige Gestapo- Zentrale und heutige NS-Dokumentati- onszentrum in Köln, auf dem Programm stehen