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Wochenblatt VG Montabaur

derveröffenlichung

Schmuck nach Geschmack

Wer kennt das nicht: Da hat man von der Oma oder Tante ein Schmuckstück mit einem wun­derschönen Stein geerbt, aber die Fassung kann beim besten Willen weder als antik-nostalgisch noch als klassisch-schlicht be­zeichnet werden, sondern ist ein­fach nur hässlich. Kein Grund, das Schmuckstück auf Nimmerwie­dersehen in die hinterste Ecke des Schranks zu verbannen. Juweliere mit Goldschmiedewerkstatt oder

Goldschmiedeateliers können aus der ungeliebten Erbmasse ein wunderschönes neues Schmuck­stück nach Ihrem Geschmack anfertigen oder, falls Sie unsicher sind, entsprechend Entwürfe anfertigen, unter denen Sie auswählen können.

Natürlich müssen Entwurf, Arbeitszeit und das neu verwen­dete Edelmetall bezahlt werden, aber dafür haben Sie dann ein einzigartiges Traum-Kleinod.

Schmuck zum Sammeln

Die 1960er-jahre feiern gerade in der Mode ein großartiges Come­back. Und damit ist auch das Bet­telarmband an unsere Handgelen­ke zurückgekehrt. Ob aus Silber oder Gold, landauf und landab erfreuen sich die liebevoll ausgear­beiteten Miniatur-Anhänger nam­hafter Schmuckdesigner anhalten­

der Nachfrage. Ein ebenso aktuel­ler Schmucksammeltrend: Arm­bänder mit originellen Designer- Perlen. Diese werden aus Silber, Gold, Edelsteinen und Muranoglas gefertigt und auf unterschiedliche Weise verziert. Jede dieser Perlen erzählt ihre mythologisch inspi­rierte Geschichte.

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GOLDSCHMIEDEMEISTERIN Ruth Pesch

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Lilienstraße 40 56410 Montabaur-Eschelbach Telefon: (02602)5937 • 10- 18 Uhr

Weißgold oder Platin

Beim Kauf der Eheringe oder eines neuen Schmuckstücks, steht der Kunde oft vor der Frage, ob es aus Gold oder Platin sein soll. Was ist der Unterschied zwischen den beiden Edelmetallen? Platin- Schmuck erkennt man am Stem­pel „Pt 950". Wer etwas von Schmuck versteht, weiß, was das bedeutet: Vom Metallgewicht sind 950 Tausendstel reines Platin - also 95 Prozent. Die restlichen 50 Tausendstel - also nur 5 Pro­zent - bestehen aus einem ande­ren Metall. Es wird mit Platin legiert, um seine Eigenschaften beim Verarbeiten oder Tragen zu verbessern. In gleicher Weise wird auch Weißgold legiert. Jedoch sind im Gegensatz zu Platin die

Anteile der beigemischten Metal­le wesentlich höher: 750er Weiß­gold besteht immerhin noch zu 75 % aus reinem Gold, bei 585er beträgt der Goldgehalt nur noch 58,5 % und bei 333er lediglich 33,3 % vom Gesamtgewicht. Um das von Natur aus gelbe Gold weiß zu färben, muss ihm eine Mischung aus Silber, Kupfer und Palladium beigemengt werden. Damit erhält es eine gelblichgraue Färbung, die abschließend noch mit einer feinen galvanischen Schicht aus Rhodium überzogen wird. Damit erhält das Gold das fast gleiche Aussehen wie Platin, hat damit nicht seine Reinheit und Festigkeit, ist aber preisgün­stiger.

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Schmuck-Zentrum

Westerwald

LIESE!

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56424 Ebernhahn • Kapellenstraße oN Telefon 0 2623-96410 • info@juwelier-lieser-lotz.de Mo. - Fr. 9.30 -19.00 Uhr, Sa. 9.30 -16.00 Uhr und nach telef.Vereinbai)]

Karantiert" wissenswert

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Entgegen der landläufigen Mei­nung wird nicht nur das Gewicht von geschliffenen Diamanten, son­dern von allen Edelsteinen in der Maßeinheit Karat gemessen. Es gilt, ganz klar: je größer der Stein, desto mehr Karat. Aber was ist eigentlich ein Karat? Der Name dieser Einheit leitet sich von der arabischen bzw. griechischen Be­zeichnung für die Samen des Johannisbrotbaums ab. Ursprüng­lich entsprach das Karat tatsächlich dem Gewicht eines getrockneten Samenkerns. Unser heutiges metri­

sches Karat entspricht exaHl Gramm. Die Bezeichnung wird auch für ReinhaltsgeM Feinmetallen verwendet und| an, in welchem Verhältnisil Gold zu anderen Material«! einem Metall steht. D von verarbeitetem Gold wiidf 10OOer-Teilen angegeben, S»1 spricht 585 Gold (14 Karat)« Goldanteil von 58,5 9f Ein Juwelier kann Sie dazuw informieren und bei lnteressel»| Kauf eines Schmuckstücksb

Brilliante Schönheit

„Diamönds are a girl's best friend", sang Marilyn Monroe und sprach damit vielen Frauen aus der Seele. Damals wie heute zählt der geschlif­fene Diamant zu den Edelsteinen, dessen Anblick und noch besser - dessen Besitz - alle weiblichen Her­zen höher schlagen lässt. Doch Dia­mant ist nicht gleich Diamant. Vor dem Kauf eines Schmuckstücks sollte man sich des­halb eingehend beim Juwelier und Goldschmied nach den „Personali­en" des Steins erkundigen. Diese hängen von den vier C's ab: Cut (Schliff), Carat (Gewicht), Colour (Farbe) und Clarity (Reinheit). Der Schliff ist für das Feuer eines Dia­manten verantwortlich. Die mit Abstand ^läufigste Schliffform ist der Brillantschliff. Seine Merkmale sind mindestens 32 Facetten und die Tafel im Oberteil, eine kreisförmige Rundiste, sowie mindestens _ . Facetten im Unterteil. Nur derartig geschliffene Diamanten dürfen als

Brillanten bezeichnetwerdeni auch für die Präzision des tf gibt es Kriterien, die den Wat Steins bestimmen. Carat ist Masseneinheit für alle Edelste^ größer ein Diamant desto terf er. Diamanten, diefürdasunf te Auge farblos zu sein sdifi* werden vom Fachmannir schiedene Farbklassen eiif Diese reicht von D odeif einem hochfeinen Weiß bisOf Cape, einem gelblichen Weif Hier gilt: Je klarer das WeiVjf wertvoller der Diamant, j schließlich die Reinheit: die Palette vom allseits bei®! „lupenrein" (auch bei Vergrößerung keine Einso* erkennbar) bis zu Pique III/"® 1 Einschlüsse mit bloßem Auj* sehen sind. Eines sollten $ Kauf nicht vergessen: Es '

24 nicht auf die Perfektion

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