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Wochenblatt VG Montabaur

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Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Westerwälder Frauenverbände starten Aktionswochen

Ende vergangenen Jahres hat der Zusammen­schluss der Westerwälder Frauenverbände dafür votiert, neue Wege zu gehen.

Gewalt gegen Frauen wurde zum Jahresthema gemacht und steht im Mittelpunkt einer Kam­pagne rund um den Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen".

Auftakt ist am Donnerstag, 6. November, um 19 Uhr in der Kath. Kirche St. Laurentius in Dernbach. Das Wort „Ich habe keinen Men­schen" aus dem Johannesevangelium ist dabei Motto des Ökumenischen Frauengottesdien­stes. Anschließend ist Gelegenheit zum Beisam­mensein in der Gaststätte LUDA in Dernbach. Am Donnerstag, 1 3. November, wird um 1 7 Uhr die Ausstellung „Intervention IST mög­lich" in der Schalterhalle der Kreissparkasse Westerwald in Montabaur, Konrad-Adenauer- Platz 1 eröffnet. Vor einigen Jahren von der Interventionsstelle in Westerburg konzipiert, will diese Ausstellung die Problematik der Gewalt gegen Frauen von allen Seiten be­leuchten, sie enttabuisieren und Interventions­möglichkeiten aufzeigen.

Bis einschließlich 25.November können die Exponate während der Öffnungszeiten der Kreissparkasse besichtigt werden.

Im Anschluss an die Eröffnung spricht die Lei­terin des Notruf „Frauen gegen Gewalt" e.V., Margit Schnorr zum Thema „Gewalt gegen Frauen und Mädchen - Ursachen und Auswir­kungen" ebenfalls am 13. November,18 Uhr, im Cafe Vogelhaus in Montabaur, Konrad-Aden- auer-Platz 9.

Den Abschluss bildet am Dienstag, 25. Novem­ber, dem Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen", eine Kinovorstellung um 18.30 Uhr im CINEXX Kino Hachenburg. Gezeigt wird der französisch-libanesische Film „Caramel".

Der Publikumsliebling der Filmfestspiele Cannes begleitet fünf Frauen auf der Suche nach einem kleinen Stück vom großen Glück.

Für diese Veranstaltung wird Eintritt erhoben, im Preis von sechs Euro ist neben der Kinokar­te noch ein Glas Sekt enthalten.

Weitere Infos von Beate Ullwer, Gleichstellungs­beauftragte des Westerwaldkreises, unter Tele­fon 02602/124 606.

Drei Standorte für „Realschule plus"

Westerwaldkreis stellt Anträge für die Standorte Montabaur, Höhr-Grenzhausen und Hachenburg

Die Realschulen in Hachenburg, Höhr-Grenz- hausen und Montabaur sollen zum Schuljahr 2009/2010 in "Realschulen plus" umgewandelt werden. Das beschlossen der Kreis- und der Schulausschuss in einer gemeinsamen Sitzung. Damit wurde die Kreisverwaltung beauftragt, entsprechende Anträge an die Schulbehörde zu stellen. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Hauptschule am Tonberg in Höhr-Grenzhausen schon zum nächsten Schuljahr mit der Ernst- Barlach-Realschule zu vereinen. Alle vier Schu­len sind in der Trägerschaft des Kreises. Dieser reagiert damit auf die Absicht der Landesregie­

rung in Mainz, die Hauptschule abzuschaffen und durch die "Realschule plus", wahlweise mit kooperativem oder integrativem pädagogi­schen Ansatz, zu ersetzen. Beide Formen kön­nen zum Mittleren Schulabschluss und zum Abschluss der Berufsreife führen. Auch die Real­schule in ihrer jetzigen Form sowie die Regio­nale Schule und die Duale Oberschule soll es - vorausgesetzt der Landtag fasst die entspre­chenden Beschlüsse - zukünftig nicht mehr geben. Spätestens vom Schuljahr 2013/2014 an werden alle diese Schulformen im Konzept der "Realschule plus" aufgehen.

„Die Umstellung auf die Realschule plus zum nächsten Schuljahr ist auch deshalb notwendig und sinnvoll, weil dies Voraussetzung dafür ist, dass den Schulen zu einem sehr frühen Zeit­punkt im Jahr 2011 /2012 Fachoberschulen, also quasi eine Oberstufe angegliedert werden kann", meint Landrat Peter Paul Weinert. Unbe­dingte Voraussetzung dafür sei, dass bis dahin eine komplette gemeinsame Orientierungsstu­fe (zwei Schuljahre) durchlaufen worden ist.

Schulentwicklungsplan vor der Fertigstellung

Kreistag beschließt im Dezember - Lob für ausführendes Institut

Der vom Westerwaldkreis in Auftrag gegebene Schulentwicklungsplan steht kurz vor seiner Fer­tigstellung. Das berichtete Landrat Peter Paul Weinert in der jüngsten Sitzung des Kreistages. „Mit dem Schulentwicklungsplan kann der Westerwaldkreis seine Vorstellungen darüber zum Ausdruck bringen, wie aus seiner Sicht die Schullandschaft der Region sich weiterentwik- keln sollte. Allerdings muss ich vor allzu großen Hoffnungen warnen. Der Schulentwicklungs­plan ist sowohl nach dem geltenden Schulge­setz als auch nach dem Regierungsentwurf für

Altreifen illegal entsorgt

ein neues Schulgesetz für alle am Leben Beteiligten unverbindlich" Landrat Weinert. Insbesondere geltefa Schulbehörde des Landes. Das habe besondere Bedeutung, weil nur dieseb befugt ist, die Schulorganisation zuver; Der Kreistag hatte vor einigen Monaten, waltung beauftragt, die nächste Fortschi des Schulentwicklungsplanes umfassen; bisher zu gestalten und ihr die Möglich geräumt, hierzu externen Sachverstans zuziehen. Nach einem Auswahlverfahrt "Zentrum für ökonomische Bildung"an versität Siegen (ZöBiS) mit der Erarbeit! Entwurfs beauftragt worden. Mitart ZöBiS haben zunächst die notw erhoben und Gespräche mit Schulen'Sd gern, Elternvertretern und am Wirtschaf beteiligten Institutionen geführt. | Auch ein Abstimmungsgespräch zwisthaf ADD als Schulbehörde des Landes,derKra waltung und ZöBiS hat stattgefunden. Arbeit von ZöBiS ist von allen Beteiligt«] sich bisher bei mir gemeldet haben,sehrg worden", erklärte der Landrat.

Auf der Grundlage der daraus gewoJ Erkenntnisse hat ZöBiS einen Entwurffoi| neuen Schulentwicklungsplan des Weste kreises erarbeitet. Dieser Entwurf wirdini nächsten Tagen mit der Kreisvenn abschließend abgestimmt und bis November fertig gestellt.

Er soll in der gemeinsamen Sitzung des 1 ausschusses mit dem Ausschuss für $rt Kultur und Sport, zu der auch die Bürt ster der Verbandsgemeinden eingeladai den, am 17. November beraten werden] könnte dann dem Kreistag zur Beratung! Beschlussfassung in der Dezember-Sitzung gelegt werden.

Ein unseriöser „Altreifenhändler" treibt derzeit sein Unwesen in verschiedenen Verbau gemeinden.

Ohne Skrupel wurden in Nauort im „Mahlbach" (Verlängerung Bachweg) undamc maligen „Nauorter Bahnhof" insgesamt 80 Altreifen (Pkw- u. Motorradreifen), in Gemarkung Ruppach-Goldhausen an einem Wirtschaftsweg K 101 in Richtung Angel che mehrere Traktorreifen und auf einem Waldweg in der Gemarkung Bilkheim rund Altreifen illegal abgelagert.

Mittlerweile gehen über 300 auf diese betrüge­rische Art entsorgte Pneus auf dessen Konto.

Die Kreisverwaltung warnt vor derartigen illegalen Entsorgern, die an der Haustüre für ein paar Euro die fachge­rechte Entsorgung versi­chern. Meist landen die reifen kurze Zeit später in der Gemarkung.

Die Abteilung Umwelt­schutz der Kreisverwal­tung bittet um zweckdien­liche Hinweise (Tel. 02602/

124 568) und erhöhte Auf­merksamkeit.

verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle her Kreisverwaltung Westerwald f

Peter-Altmeier-Platz f - 56410 Montabaur - Tel.: 02602/124*400 e-Mail: pressestelle®westerwttlwil